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Autor Thema: Google Pixel 4a Smartphone im Test: Es kommt nicht auf die Megapixel an  (Gelesen 1524 mal)

PWM Doktor

  • Gast
Re: Google Pixel 4a Smartphone im Test: Es kommt nicht auf die Megapixel an
« Antwort #15 am: September 26, 2020, 13:32:14 »
Ja, Smartphones mit purem Android (Android One) und IPS Display das weitgehend PWM-frei ist, gibt es zum Beispiel von Nokia. Das 7.2

Danke Sopi, für den Tipp mit dem Nokia 7.2. Die Nokia Handies hatte ich gar nicht so auf dem Schirm.
Das 7.2 ist leider doch wieder deutlich größer (eher so groß wie das Sasmsung M31), hat einen langsameren Prozessor und eine schwächere Kamera als das Pixel 4a. Aber man kann wohl nicht alles haben.
Vielleicht sollte ich mein Handy auch einfach weniger nutzen, dann wäre das mit dem PWM auch nicht mehr so schlimm.
Nochmals danke für den Tipp!

PWM Doktor

  • Gast
Re: Google Pixel 4a Smartphone im Test: Es kommt nicht auf die Megapixel an
« Antwort #16 am: September 26, 2020, 13:40:52 »
Hallo zusammen,
ich gehe hier nochmal kurz auf das OLED-Flackern ein. Alle OLEDs flackern mit einer vergleichsweise niedrigen Frequenz, das ist der Technologie als solcher geschuldet. Bei klassischem PWM wird das künstlich für die Helligkeitsregulierung erzeugt.
Deswegen sind die Angaben, dass ein Panel mit 122 bis 255 Hz flackert über das gesamte Leuchtkraftspektrum gültig. Nur wenn dass OLED-Display mit maximaler Helligkeit leuchtet, verfällt es in ein konstantes Flackern mit 60 Hz (bei höher frequenten Displays sind es dann entsprechend 90, 120 oder 144 Hz).

Ist in dem Fall die Bildschirmaktualisierungsrate gemeint? Oder wirklich Hell zu dunkel Umschaltung?

@ Daniel Schmidt und Bandarm
Danke, auch Daniel Schmidt für Ihre Antwort.
Nur wenn dass OLED-Display mit maximaler Helligkeit leuchtet, verfällt es in ein konstantes Flackern mit 60 Hz (90, 120 oder 144 Hz).
Wenn ein OLED-Display mit max Helligkeit leuchtet, dann sollte es doch gar nicht „flackern“, da kontinuierlich Spannung anliegt?
60, 90, 120 oder 144Hz sind doch die Bildaktualisierungsraten (bzw. Pixel-Aktualisierungsraten). Diese haben wenig mit dem Flackern durch PWM-Dimmen zu tun.


Anders formuliert:
Nehmen wir einen einzelnen Pixel in einem 60Hz OLED-Display, welches nur per PWM gedimmt werden kann. Der Pixel erhält den Befehl z.B. blau zu leuchten.

Bei maximaler Helligkeit – sollte kontinuierlich Spannung anliegen. Der Pixel leuchtet also durchgehend blau. Er flackert nicht mit 60Hz. (Mit 60/90/120/144Hz würde er nur „flackern“, wenn er 60/90/120/144 mal pro Sekunde den Befehl erhalten würde die Farbe zu ändern.)

Bei reduzierter Helligkeit - Um die Helligkeit zu reduzieren wird der Pixel mit PWM gedimmt. Er wird dann also ca 122 o. 255 mal pro Sekunde an und abgeschalten. Er flackert also.
Die 122 bis 255 Hz sind deshalb über das gesamte Leuchtspektrum gültig, da die Frequenz der An/Auschaltungen ja noch nichts darüber aussagt, wie lange das Pixel an bzw. aus ist.

Oder habe ich Sie falsch verstanden?

Wie dem auch sei, vielen Dank, für eure super Tests. Macht wirklich Spaß zu lesen.

Bandarm

  • Gast
Re: Google Pixel 4a Smartphone im Test: Es kommt nicht auf die Megapixel an
« Antwort #17 am: September 26, 2020, 16:40:00 »
Oder habe ich Sie falsch verstanden?
Nein.

42td

  • Gast
Gibt es überhaupt noch performante Smartphones mit (nahezu) purem Android mit IPS-LCD-Screens, oder haben die mittlerweile alle OLED-Screens?
Ich weiß nicht, ob es als performant zählt (mir reicht's), aber mindestens die anderen beiden Kriterien erfüllt das Fairphone 3+.

 

 
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