Notebookcheck

Autor Thema: Alienware 13 Review  (Gelesen 4451 mal)

LukeB

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Alienware 13 Review
« am: November 03, 2015, 11:30:07 »
Hallo Zusammen,

da ich hier vor einem guten halben Jahr auch gesucht hatte und das Thema dann parallel in einem Forum fortgeführt habe, vielleicht interessiert auch hier jemandem mein (nun halbjähriges) Zwischenfazit zum Alienware 13.

Viele Grüße
Lukas

LukeB

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Re: Alienware 13 Review
« Antwort #1 am: November 03, 2015, 11:30:57 »
Ausstattung und Zweck

CPU: Intel® Core™ i7-5500U Dual Core Prozessor (4M Cache, up to 3.00 GHz)
Festplatte: M.2 (NGFF)-SSD-Festplatte (TLC, 80 mm), 256 GB
Speicher: 16 GB DDR3L-Speicher (2 x 8 GB), 1.600 MHz, Dual-Channel
Display: TN-Display, 13'', HD (1.366 x 768), blendfrei, 200 cd/m²

Sonst standard:
Notebook Graka: M.2 (NGFF)-SSD-Festplatte (TLC, 80 mm), 256 GB
Wifi: Killer 1525 (802.11ac, 2x2, Wi-Fi, Bluetooth 4.0)

+
Amplifier
+
1 Jahr Support bei Unfallschäden

Paketpreis Dell 1742€

Hierzu gabs eine externe Graka für den Amplifier:
Sapphire Vapor-X Radeon R9 280X Tri-X OC 3GB GDDR5

Gesamtpreis 2010 €


Ziel der Übung :-):
Das System dient als Ersatz für mein vorheriges Dienstlaptop Alienware 14 (mit i7 4810, 256SSd, 1Tb Hd, 16gb Ram, 765M Graka). Das war Leistungsmäßig für mich 1a, hatte aber doch reichlich Lautstärken themen auch im normalen Office Einsatz. Ziel war ein für die Games Dota 2, HotS, Diablo III, evtl. mal ne Runde WoW oder Blizzards zukünftigen Shooter nutzbares Notebook zu haben, welches sich auch noch gut mit durch die Gegend tragen lässt. Und signifikant leiser ist als das alte.
Daran wird es gemessen werden.

LukeB

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Re: Alienware 13 Review
« Antwort #2 am: November 03, 2015, 11:31:53 »
Zwischenfazit

Ziel des Kaufs war ein kleines, nicht zu schweres Laptop welches mein vorheriges Arbeitsnotebook (AW14) ersetzt, da ich dies leider meinem Arbeitgeber zurückgeben musste.
Wichtig war mir ein schnelles Laptop, welches zuverlässig alle beruflichen Aufgaben erledigt, inklusive größere Excelrechnunge oder Modellierungen in R und Matlab. Die Akkulaufzeit sollte angemessen sein und normale Office Tätigkeiten zum Beispiel in der Bahn (ca. 3-4 Stunden Fahrt am Stück) auch ohne Ladegerät mal erledigen können.
Desweiteren sollte sich das Laptop eignen um mit Ihm ein wenig darauf zu spielen, zu 99% Dota 2, 1% Heroes of the Storm.

Nach längerer Überlegung hatte sich das AW13 in obiger Ausstattung durchgesetzt.

Mein (Zwischen)Fazit

Gehäuse und Tastatur:
Die Gehäuseabdeckung ist leider Plastik, beim AW14 war es noch Metall welches insgesamt einen deutlichen höherwertigen Eindruck hinterlassen hat aber bis auf ein paar kleinere Kratzer sieht es nach 6 Monaten intensiver Nutzung und etlichen Reisen noch sehr gut aus, insofern trübt das Plastik zwar etwas den Eindruck an der Qualität kann ich aber nichts bemängeln. Die Softtouch Oberfläche rund um die Tastatur fühlt sich zwar super an, ist aber auch recht Anfällig für Flecken und muss doch öfter mal sauber gewischt werden. Aber ansonsten sehr unempfindlich und noch frei von Kratzern.

Das Mousepad, ist leider nicht beleuchtet, ebenso fehlen die LED Leisten an der Unterseite, dadurch ist das AW13 nicht mehr ganz so cool wie sein größeren Brüder, fällt in Meetings mit Finanzvorständen aber auch nicht mehr ganz so aus dem Rahmen... Das Mousepad selbst hat mich Anfangs etwas genervt, da es keine physischen Tasten hat sondern nur der linke untere und der rechte untere Bereich für die jeweiligen Klicks definiert sind. Mittlerweile läuft es bei mir flüssig und ohne Probleme, aber wenn andere das Laptop nutzen merkt man schon, dass es ungewohnt ist (hohe Fehlerquote). Fazit: Ich würde mir physische Maustasten wünschen, es erfüllt aber seinen Zweck und fürs zocken habe ich ohnehin immer eine Maus dabei.
Die Tatastur. Ist mehr oder weniger die gleiche wie im AW14 und einfach sehr gut! Ich habe bisher eigentlich keine bessere Tastatur bei Notebooks unter den Fingern gehabt. Schreiben macht hier einfach immens Spaß und durch die Beleuchtung lässt sich auch im Dunkeln super damit arbeiten. Allein für die Tastatur würde ich das Notebook als Arbeitsnotebook empfehlen, kein Vergleich zu chiclet Tastaturen...

Display:
Ich hatte mich bewusst für die kleinste Variante des Displays mit 1.366 x 768 entschieden und natürlich sieht darauf nicht alles so schön aus wie auf Full HD, aber die Grafikkarte steckt die Ausgabe darauf locker weg und ich finde für die Displaygröße ist das auch noch ausreichend. Das ist denke ich am Ende Geschmackssache, mir reichts und so ließ sich etwas Geld sparen. Das Display ansonsten ist gut, Matt und ausreichend Hell um auch im Sommer mal auf der Terrasse damit zu arbeiten.

Leistung:
Ich habe die Version mit i7 5500u und auch wenn es oben schon steht hier nochmal: Das Laptop ist im Normalmodus komplett lautlos! Das ist schon mehr als sensationell, insbesondere wenn man das mit dem Thinkpad meiner Frau vergleicht, da sind wenn man es zum Film schauen an den Fernseher anschließt schon deutlich mehr nervige Hintergrundgeräusche. Fürs Arbeiten, also alles was bei mir anfällt ist die Performance vollkommen ausreichend und dank SSD fährt er schnell hoch und Excel und Co öffnen nahezu sofort und Laufen zuverlässig, möglicherweise kann es für komplexere Aufgaben im Bereich FEM oder zum Rendern sein, dass die Performance nicht reicht aber im Vergleich zu sonstigen Business Notebooks muss es sich sicher nicht verstecken. Für Prozessorlastige Games mag der Dual Core zu schwach sein, für Dota 2, Diablo 3 oder Heroes of the Storm ist er aber völlig ausreichend und wer weiß ob DirectX12 hier nicht ein wenig die Last in Richtung GPU verschiebt(?), dann wäre der Gedanke des Amplifiers auch noch besser.

Für mich ist die Leistung des Rechners völlig ausreichend und unter Berücksichtigung der Lautlosigkeit im Normalmodus echt super. Beim zocken kann sich schon ein hörbares Lüftergeräusch einstellen, nervig fande ich es nie und kein Vergleich zum Düsenjet AW14.

Zum Amplifier:
Ich finde den Amplifier auch durch seinen Nutzen als erweiterte Dockingstation super. Bildschirm, Tastatur, Maus, alles hängt zu Hause am Amplifier und lässt sich mit einem Klick anschließen. Die Grafikleistung ist mit der 280x natürlich besser als mit der integrierten Karte, da diese aber für die Spiele die ich spiele ausreicht, ist der Unterschied nicht so groß. Einen echten Nachteil hat der Amplifier aber: er ist unglaublich laut! Ich weiß nicht ob ich diesen nochmal dazu ordern würde, wahrscheinlich aber schon.

Sonstiges:
Ich finde der Ausgabesound ist für ein Notebook dieser größe echt in Ordnung, nichts für klang fetischisten aber für den Alltag echt brauchbar und lässt sich im Büro auch mal spontan für Parties nutzen, da es eine akzeptable Lautstärke erreicht, im Gegensatz zu den XPS meiner Kollegen ;-)... Die Akkulaufzeit liegt so zwischen 7-Stunden mit Surfen, PDFs lesen und Zugfahren und 2,5 Stunden beim zocken. Also eher im guten Bereich. Was nervig ist, ist dass Killer Netzwerk, dieses sollte deaktiviert werden, da durch diese immens Performance in Games gebunden wird und der Ping in unspielbare Bereiche gelangt. Erst dachte ich es läge bei Dota 2 möglicherweise an der CPU aber ein Tipp in einem amerikanischen Forum brachte mich dazu Killer auszustellen und plötzlich lief es flüssig. Hier würde ich mir eine bessere Lösung wünschen.

Ansonsten erfüllt das Notebook das Ziel komplett und ist für mich Woche für Woche ein guter Begleiter und es lässt sich sehr gut Abends im Hotel (hier braucht man aber etwas bis man eines mit tauglichem WLan gefunden hat ;-)) mit zocken und Tätigkeiten für die Arbeit erledigen.
Bei Fragen, Anregungen, Ideen, gerne.

Viele Grüße
Lukas

 

 
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