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Autor Thema: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook  (Gelesen 3491 mal)

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Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« am: Oktober 18, 2011, 12:49:32 »

Würdiger Nachfolger? Mit dem P43SJ bietet Asus den Nachfolger für das P42JC an. Neben neuem Prozessor und neuer Grafik hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan. Doch wie sieht es in der Praxis aus?

http://www.notebookcheck.com/Test-Asus-P43SJ-VO006X-Notebook.63093.0.html


nidaros

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #1 am: Oktober 18, 2011, 13:44:11 »
Bei einer Bauhöhe von 34mm von einem "eleganten Flachmann" zu sprechen, halte ich in Zeiten der Ultrabook Ära eher für einen schlechten Witz. Oder war das sowieso ironisch gemeint?

Simon Kohlstock

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #2 am: Oktober 18, 2011, 20:59:00 »
Hi,
Warum sollte das ein schlechter Witz sein? Nur weil es nicht auf Ultrabook Niveau ist, kann man es doch trotzdem als Flachmann bezeichnen. Ich finde 34 mm sind noch nicht so klobig, dass man es nicht mehr so nennen könnte.

Gruß
Simon

Ralf Schuhmann

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Besseres Display beim Asus PRO P53E-SO032X?
« Antwort #3 am: Dezember 10, 2011, 15:56:18 »
Kann mir mal jemand sagen warum das Display des Asus PRO P53E-SO032X beim CHIP.de Test so viel besser als das beim P43SJ abschneidet? Warum sollte ein höherwertiges Display im P53E stecken? Sind 14 Zoll Bildschirme oftmals minderwertiger? Ich würde mich über weiter Informationen diesbezüglich freuen.

Hier der Link zum CHIP.de Testbericht:
http://www.chip.de/artikel/Asus-PRO_P53E-SO032X-Notebook-Test_51623004.html

Simon Kohlstock

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #4 am: Dezember 10, 2011, 16:33:12 »
Hallo,
ich würde bezüglich einfach mal vermuten, dass Asus die 15 Zoll Displays in größeren Stückzahlen kauft und dadurch höherwertigere Displays in günstigen Notebooks verbauen kann. Wohingegen 14 Zoll nicht sooo oft genutzt wird und die Displays mehr kosten.

Nur eine Vermutung von mir. Andererseits muss man bedenken, dass wir auch immer nur ein Testmuster des Geräts da haben und es schonmal vorkommen kann, dass wir gerade ein schlechtes erwischt haben. Muss zwar nicht sein, aber die Möglichkeit besteht. :-)

Hoffe das half ein wenig.

Gruß
Simon

Ralf Schuhmann

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Messfehler oder inkonsistente Displayqualität?
« Antwort #5 am: Dezember 11, 2011, 14:43:15 »
Hallo Simon,

ist es auch möglich, dass Messfehler oder inkonsistente Displayqualität seitens der Hersteller vorliegen?

Mir sind jetzt zwei Beispiele untergekommen, die mich an der Verlässlichkeit der Tests bzw. der getesteten Hardware zweifeln lassen (siehe unten).

Wie schwierig ist es denn, die akkuraten Kontrastwerte eines Displays zu ermitteln?

Das von Ihnen getestete T520 hat viel bessere Werte als das T520 im Test von Notebookjournal.de

Siehe:
http://www.notebookjournal.de/tests/laptops-reviews-lenovo-thinkpad-t520-nw64cge-nkska-1371/2

Ihre Testwerte:
Zitat
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 231 cd/m²
Durchschnitt: 193.8 cd/m²
Ausleuchtung: 70 %
Schwarzwert: 0.33 cd/m²
Kontrast: 670:1

Notebookjournal.de Testwerte:
Zitat
Durchschnitt: 193 cd/m²
Kontrast: 158:1

Es ist mir bewusst, dass Lenovo zwei unterschiedliche HD+ Displays verbaut, aber können die bei dem Kontrastwert soweit auseinander liegen? Vielleicht liegt ja auch ein Messfehler in einem der beiden Tests vor.

Hier der Link zur Lenovo Webseite mit den FRU Nummern der beiden Displays:
http://support.lenovo.com/de_DE/product-and-parts/detail.page?DocID=PD008483#HD+

Bez. des Displays und Chip.de: Vertraue denen nicht, Chip.de ist so gut wie die Bild Zeitung und auch so verlässlich. Die schreiben oft Mist, Notebookcheck ist die einzige Test-Seite der ich wirklich vertraue. Die Kontrastwerte geben die immer viel zu hoch an, als Beispiel das Asus UX31e: Chip gibt über 900:1 an: http://www.chip.de/artikel/Asus-Zenbook-UX31E-RY010V-Ultrabook-Praxis-Test_52176175.html Notebookcheck einen sehr viel akkurateren Wert von 150:1:  http://www.notebookcheck.com/Test-Asus-Zenbook-UX31-Ultrabook.65905.0.html Glaube dieser Klitsche namens Chip.de kein Wort!

Simon Kohlstock

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #6 am: Dezember 12, 2011, 15:17:33 »
Hallo Ralf,

Fehler können sich natürlich überall einschleichen, davor ist niemand gefeilt :-).

Wir messen für den Kontrast das Zentrum des Displays bei maximaler Helligkeit und den Schwarzwert.  also          max. Helligkeit (Zentrum) / Schwarzwert.


Wie das die Anderen machen, kann ich dir leider nicht sagen.

Eigentlich ist es nicht so schwierig die Werte zu ermitteln, vorausgesetzt natürlich man hat die richtigen Geräte.

Du kannst das aber auch hier nachlesen wie das bei uns mit dem Messen genau läuft:

http://www.notebookcheck.com/Wie-wir-testen.1948.0.html#c45059


Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Gruß
Simon

Ralf Schuhmann

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #7 am: Dezember 15, 2011, 17:10:46 »
Wir messen für den Kontrast das Zentrum des Displays bei maximaler Helligkeit und den Schwarzwert.  also          max. Helligkeit (Zentrum) / Schwarzwert.


Wie das die Anderen machen, kann ich dir leider nicht sagen.

Es scheint mir als ob bei Ihnen auch der Maximalkontrast gemessen wird.

Zitat
Die Ermittlung des Schwarzwertes wird folglich, ebenso nach einer Adaptionsphase von 10 Minuten, bei 100% Schwarz, im zentralen Messquadranten vorgenommen. Der von uns daraus errechnete maximale Kontrast bezieht sich auf die so festgestellten Werte im zentralen Displaybereich.
Siehe:
http://www.notebookcheck.com/Wie-wir-testen.1948.0.html#c45061

Das ist auch bei CHIP.de der Fall, daher müssten die Kontrastwerte an sich vergleichbar sein oder nicht?

Zitat von: w_pauler
Hallo zusammen,

es gibt eine einfache Erklärung für den Unterschied bei den gemessenen Kontrastverhältnissen: Man kann (wie wir es derzeit tun) entweder den Maximalkontrast messen (Leuchtdichte bei komplett weißem Bildschirm dividiert durch Leuchtdichte bei komplett schwarzem Bildschirm) oder (wie andere es tun) den Schachbrettkontrast (das Display zeigt ein schwarz-weißes Schachbrettmuster an; das Kontrastverhältnis ergibt sich als Quotient aus der Leuchtdichte der weißen Rechtecke und der Leuchtdichte der schwarzen Rechtecke). Da einige Notebooks die Hintergrundbeleuchtung bei komplett dunklem Bild herunterregeln, ergibt sich (wie der Name schon sagt) bei der Maximalkontrastmessung i.d.R. ein höherer Wert als bei der Schachbrett-Kontrastmessung.

Es gibt gute Argumente für beide Arten der Messungen, wir verwenden vor allem deshalb derzeit (noch) den Maximalkontrast, um mit den früheren Messungen älterer Notebooks kompatibel zu bleiben. Derzeit überarbeiten wir das Notebook-Testverfahren und werden ab der Umstellung (die voraussichtlich in einigen Wochen erfolgen wird) auch den Schachbrettkontrast verwenden.

Viele Grüße aus der Redaktion
Wolfgang Pauler
Siehe:
http://forum.chip.de/notebooks/kontrastmessungen-1564954.html#post9634235

Simon Kohlstock

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Re: Test Asus P43SJ-VO006X Notebook
« Antwort #8 am: Dezember 15, 2011, 21:33:10 »
Ja eigentlich sollten bei gleicher Messung ähnliche Werte rauskommen. Warum die dann allerdings so weit auseinandergehen, kann ich dann auch nicht sagen.

Eventuell kann man noch einen Teil der Abweichung auf unterschiedliches Equipment schieben, aber das wird wohl nicht so viel ausmachen.

Gruß
Simon

 

 
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