Notebookcheck

Autor Thema: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3  (Gelesen 12799 mal)

FrageC505

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Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« am: Januar 08, 2016, 22:28:52 »
Ich hatte diese Review eigentlich für Amazon geschrieben, aber ich dachte ich poste sie auch hier. Hier noch der Link zum Modell: http://www.amazon.de/gp/product/B015RH46VO/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B015RH46VO&linkCode=as2&tag=flickr0d-21

-Verarbeitung:
Die Verarbeitung ist völlig in Ordnung. Natürlich ist es kein Dell XPS 15 oder kein Macbook Retina 15 jedoch kosten das Acer Notebook auch mehrere 100€ weniger als die Startkonfigurationen der anderen Beiden. Die Rückseite weißt eine matte geriffelte Hartplastik-Oberfläche vor, welche einen guten Eindruck macht. So hinterlässt sie auch keine störenden Fettflecken wie man sie gerne von den Rückseiten von Smartphones kennt. Zugeklappt würde man den Laptop seine Highend-Komponenten nie nachsagen, sondern eher vermuten dass es sich um einen Businessgerät handelt. Nur das Scharnier im Chromelook bricht diese Designsprache. Obwohl es sich hier ebenfalls um Plastik handelt wirkt das Material trotzdem hochwertig. Der Laptop ist durchaus verwindungssteif. Drückt man im zugeklappten Zustand auf das Display gibt es nur wenig nach bzw. gibt dem Besitzer nicht das Gefühl es würde sein Notebook verbiegen. Im aufgeklappten Zustand markt man dass die Materialwahl auch überall sonst die gleiche ist. Mattes Plastik. Jedoch auch hier sei erwähnt, es sieht hochwertig aus und fühlt sich auch so an. Die Handauflagefläche gibt nicht einmal bei großen Druck nach, die Tastatur nur leicht. Das Touchpad gibt ebenfalls bei großen Druck nur minimal nach. Für Tastatur / Touchpad gibt es dann weiter unten einen eigenen Abschnitt. Die Rückseite besteht natürlich aus dem gleichen Material. Dort finden sich auch 4 vernünftige Gummifüße, die großen Lüfter und Lautsprecher. Jedoch leider keine Wartungsklappe, dazu später mehr.

-Aussehen:

Die wohl subjektivste Kategorie bei einen Laptop. Sehen Sie sich bitte einfach meine Produktbilder an und entscheiden selbst. Mit gefällt, bis auf die großen Displayrahmen, das Notebook sehr gut. Es schreit nicht zu sehr nach Gaming mit seinen Design (siehe MSI Laptops) und macht einen seriösen und fast schon businessmäßigen Eindruck.

-Hardware

-Prozessor

Die verbaute Hardware in diesen Laptop kann sich, bis auf genau eine Komponente, wirklich sehen lassen. Der Intel i7-6700HQ ist ein extrem leistungsfähiger Prozessor. Ein Quadcore Prozessor der neusten Skylake-Technologie, welcher dazu noch Hyperthreading unterstützt, man also 8 Prozessorkerne im Taskmanager angezeigt bekommt. Normalerweise taktet die CPU mit 2.60 GHz, jedoch dank des eingebauten Turoboost erreicht die CPU bis zu 3.50 GHz. Ich könnte hier noch viel genauer ins Detail gehen, doch dies ist nicht wirklich zielführend. Wer exakte Daten über die CPU oder die anderen Komponenten erhalten will, dann empfehle ich die Website notebookcheck, im ersten Kommentar zu dieser Rezension finden Sie meinen Link dazu.

-Grafikkarte
Um es klar zu machen, der durchschnittliche User wird diese CPU kaum ausschöpfen. Dazu ist sie einfach zu Leistungsstark. Denn selbst beim Gaming limitiert zuerst zu 99% die Grafikkarte. Und diese gehört immerhin zur oberen Mittelklasse bei NVIDA. Die GTX 960M basiert auf der Maxwell Architektur und besitzt in diesen Notebook 4GB GDDR5 Grafikspeicher. In vielen anderen Notebooks wird diese Grafikkarte ebenfalls verbaut, jedoch teilweise nur mit 2GB GDDR5 Grafikspeicher. Wie schon oben erwähnt handelt es sich hier nicht um eines der Spitzenmodelle von Nvida bei den Mobilengrafikkarten, jedoch um diesen Preis kann man auch kein anderes Modell, wie die 970M oder gar 980M erwarten. Vor allem da diese beiden Modelle in solch einen flachen Gehäuse kaum zu kühlen sind. Trotzdem reicht die 960M bei 1080p bei vielen Spielen 'zumindest' für hohe Settings bei 60FPS, bei etwas älteren Spielen sogar Ultra Settings. Ich habe konkret Skyrim (Ultra) und Rocket League (High) gespielt, und war bei beidem Titeln sehr beeindruckt von der Grafikqualität was aus solch einen vergleichbar günstigen und dünnen Gerät möglich ist.

-Arbeitsspeicher
Diesen zwei Hauptelementen stehen 8GB DDR4-Arbeitsspeicher zur Seite, was heutzutage schon als Standard zu bezeichnen ist. Für die meisten Anwender werden jedoch 16GB sowieso nicht notwendig sein, auch bei Hardcore-Gamern nicht. Eher bei Profianwendungen im Medientechnikbereich, oder bei der parallelen Virtualisierung von mehreren Betriebssystemen wird 16GB und mehr deutlich Sinn machen.

-Festplatte

Nun zur verbauten Festplatte. Hier handelt es sich um eine 1TB SSHD. Also eine gewöhnliche HDD mit 8GB verbauten schnellen Flashspeicher. Diese Komponente ist der Flaschenhals des Systems. Da die anderen verbauten Komponenten so ziemlich Highend sind, macht die Festplatte das ganze System leider doch wieder etwas langsam. Verstehen Sie mich nicht falsch, die verbaute Festplatte welche Acer gewählt hat, ist eine völlig gewöhnliche Komponente wie sie viele Hersteller in die Grundkonfiguration verbauen. So kann man, wie hier, einen billigen Einstiegspreis verkaufen. Hat man jedoch schon einmal ein Gerät in welcher eine SSD verbaut war verwendet kann man den Schritt einfach nicht mehr zurückgehen. Deshalb Pflicht für jeden Käufer: Bauen Sie bitte eine SSD. Doch das ist für Anfänger im ersten Moment vielleicht etwas abschreckend. Lassen Sie mir Ihre Angst nehmen. Im Punkt 'Festplattentausch' finden Sie die nötige Hilfe.

-Display
Beim Display handelt es sich um ein mattes 1920 * 1080 Pixel IPS Panel. Da es sich um ein IPS Panel handelt ist eine hohe Bildschirmwinkelstabilität garantiert. Generell ist das Display gut bis sehr gut. Der Kontrast beträgt knapp 1000:1, die Helligkeit beträgt durchschnittliche 310.4 cd/m². Werte mit denen man auch im höheren Preisbereich selten signifikant bessere Ergebnisse vorfindet. Der sRGB-Farbraum wird zu immerhin 82% dargestellt. Wer ein farbechtes Display benötigt muss somit auf ein externes Display ausweichen. Nun mal gemessene technische Werte ignoriert: Das Display ist toll und macht mit seinen kräftigen Farben wirklich eine Freude.

-Tastatur
Die Tastatur ist angenehm, wobei mich kleine Details nerven. Der Tastenanschlag ist gut, schon nach kurzer einer Gewöhnung war für mich schnelles Tippen kein Problem. Jedoch passiert es mir leider noch immer dass ich für die Entf-Taste auf die Tastaturschauen muss, da diese nicht exakt über der Backspace-Taste sitzt. Auch das die Enter-Taste auf den ersten Blick mit der #-Taste verknüpft wirkt, ist gewöhnungsbedürftig. Die Pfeiltasten Oben/Unten sind sehr klein. Die Anordnung des Powerknopfes ist ebenfalls komisch, da dieser meiner Meinung nach zu sehr in die Tastatur integriert ist. Doch dies sind lauter subjektive Dinge an die man sich wohl gewöhnen wird. Die Tätigkeit welcher man hauptsächlich unternimmt mit einer Tastatur, Schreiben, ist sehr angenehm durchführbar auf diesem Modell. Eine Tastaturbeleuchtung ist ebenfalls enthalten, auch wenn die rote Beleuchtung eventuell nicht jedermanns Geschmack trifft.

-Touchpad

Die wohl größte Überraschung für mich. Touchpads haben ja in der Welt der Windowsnotebooks keinen guten Ruf. Teilweise sehr zurecht. Wer schon einmal ein Macbook bedient hat weiß was ein Touchpad alles machen kann. Dementsprechenden waren meine Erwartungen an das Touchpad gar nicht so groß. Ich war sehr erstaunt als mir bewusst wurde das hier sein sehr gutes Modell verbaut ist. Zwar ist es jedoch keines dieser tollen Glastouchpads, jedoch wirkt es bei der Bedienung hochwertig. Die Gestenerkennung funktioniert ausgezeichnet, sogar so zuverlässig dass ich teilweise schon auf gewisse Tastaturkürzel verzichte.
Folgende Gesten werden erkannt:
Scrollen mit Zwei-Finger Scrollbewegung
Rechtsklick mit Zwei-Finger Klick
Zoomen mit Zwei-Finger Zoomgestik
Zum Desktop (Windows + D) per Drei-Finger runterwischen
Laufende Programanzeige (Windows + Tab) per Drei-Finger hochwischen
Windowsmenü (Windowstaste) per Drei-Finger Klick
Programmwechsel (Alt + Tab) per Drei-Finger links/rechts Wischgeste
Benachrichtigungsmenü per Vier-Finger Klick
Diese Gesten beziehen sich auf die Verwendung von Windows 10.

-Anschlüsse

Hier bietet der Laptop links einen Kensington Anschluss, einen USB 2.0 Slot, einen SD-Kartenslot, und einen kombinierten Klinkenanschluss. Rechts findet man den Anschluss für das Netzteil, einen Ethernet Anschluss, einen HDMI Port (leider nicht HDMI 2.0), zwei USB 3.0 Anschlüsse und einen USB 3.1 Typ C Anschluss welcher Thunderbolt 3 kompatibel ist (zu diesen mehr im Punkt Zukunftssicherheit). Somit sind eine gute Anzahl von Anschlüsse vorhanden, vor allem der neue USB 3.1 Typ C Anschluss ist ein Riesenvorteil. Ein Laufwerk ist keines vorhanden. Wird dies benötigt muss man sich ein USB Laufwerk zulegen.

-Zukunftssicherheit / USB 3.1 Typ C
Wenn Sie zu den Personen wie mich gehören welche Ihren Laptop nicht jedes Jahr tauschen wollen haben Sie mit diesem Modell ein Gerät gefunden welche Sie auch in 3 Jahren noch glücklich machen kann. Dies liegt vor allem am verbauten USB 3.1 Typ C Anschluss. Eventuell fragen Sie sich jetzt warum gerade ein kleiner Anschluss solche Auswirkungen haben kann. Lassen sie mich das kurz erläutern, vor allem da über USB 3.1 Typ so viele, teils auch konfuse Informationen durchs Internet gehen. USB 3.1 wird in den nächsten 3 Jahren DER Anschluss werden. Egal ob Smartphones, Tablets, Kameras, DSLRs, sogar Bildschirme werden diesen Anschluss vorweißen. Wieso? Weil er immens universell ist, bzw. eher der umfangreichste Anschluss den es wohl je gab. USB 3.1 bietet viele Features. Eine gewöhnliche Datenübertragung mit 10GBit/s, er kann direkt als Bildschirmkabel dienen (als Displayport), er kann als Ladeanschluss verwendet werden bzw. als Netzteil verwendet werden, es wird für so ziemlich jeden möglichen Anschluss einen Adapter geben, egal wie speziell. Er kann auch mehrere dieser Features gleichzeitig bewältigen: eine Datei kopieren, welche man gleichzeitig einen 4k Monitor ansteuert und eventuell noch eine Maus angesteckt hat. Alles über einen Adapter/Dock über diesen kleinen Anschluss. Es wird sogar externe Grafikarten geben (sogar schon konkret von Acer auch vorgestellt). Somit kann man eine starke Desktop Grafikkarte mit dem Notebook verbinden und in absoluten höchsten Einstellungen am Notebook spielen, oder gleichzeitig wieder das Ergebnis auf einen externen Monitor wieder geben. Wie oben erwähnt bietet die CPU in diesem Notebook noch Spielraum für eine weit stärkere GPU. Das geniale ist dass der USB 3.1 Anschluss an diesem Notebook sogar noch Thunderbolt 3 kompatibel ist, und somit 40Gbit/sec bietet. Das ist so viel Bandbreite wie 40-mal ein Gigabitnetzwerkkabel, oder 8-mal USB 3.0 Anschlüsse. Es sind schon die ersten Thunderbolt 3 Docks angekündigt welche die Anschlüssvielfalt/anzahl immens erhöhen werden. Und da sind wir schon beim Problem. Der Anschluss bzw. der Standard ist noch so neu, dass noch kaum Geräte/Docks auf den Markt sind. Jedoch wird sich das in 1-2 Jahren ändern. Und wenn sie in 1-2 Jahren kein Gerät mit solch einen Anschluss besitzen werden Sie es sehr bereuen.

-Akkulaufzeit
Hier hatte ich keine großen Erwartungen. Immerhin hat dieses Modell leider nur einen 52,5 Wh großen Akku verbaut. In Kombination mit der starken Hardware darf man sich keine neuen Laufzeitenrekorde erwarten. Wenn Sie einen Laptop mit 8h Akkulaufzeit benötigen sind sie hier also falsch. Jedoch schreibe ich an dieser Rezension schon über eine Stunde und der Laptop zeigt mir immer noch 4h bei knapp 80% Akkustand an, obwohl das Wlan die ganze Zeit läuft. Die Displayhelligkeit hab ich dabei auf 40%, was bei einen normal hellen Raum noch immer locker ausreicht. Man kann also bei moderater Handhabung 5h erreichen (siehe Produktbilder), was ich durchaus als okay bezeichnen würde für ein schmales Gerät mit solch einer Leistung. Mehr wäre natürlich trotzdem besser. Schalten sie einfach immer die Tastaturbeleuchtung ab, reduzieren sie die Displayhelligkeit und schalten Sie das Wlan ab wenn Sie die Akkulaufzeit erhören wollen.

-Fazit / Kaufempfehlung
Um es noch einmal zusammenfassen: Dieser Laptop bietet eine ordentliche Verarbeitung samt vernünftigen Touchpad, ein sehr gutes Display, eine sehr starke CPU gepaart mit einer ordentlichen Grafikkarte. Trotzdem kann das Notebook schmale Abmessungen vorweisen und bietet zusätzlich eine Akkulaufzeit die völlig Okay ist. In Summe würde ich den Laptop gerne 4,4 von 5 Sterne geben. Kleinigkeiten wie das etwas gewöhnungsbedürfte Tastaturlayout, die nicht vorhandene Wartungsklappe und die Akkulaufzeit die noch besser sein könnte, verwehrt in meinen Augen den Laptop die 5* Bewertung. Nichtdestotrotz bin ich mit meinen Kauf sehr zufrieden. Dies liegt vor allem am Preis. Das
Preis/Leistungsverhältnis ist bei diesem Modell einfach sehr hoch.

Dementsprechend kann ich diesen Laptop jedem empfehlen der ein 15 Zoll Gerät in diesen Preisbereich sucht. Sie werden kaum ein besseres Produkt finden welche so viele Kriterien erfüllen wird. Egal ob Sie eher Gamer sind oder einen Laptop für anspruchsvolle Anwendungen suchen, Sie werden mit diesem Gerät glücklich werden. Solange Sie die HDD mit einer SSD austauschen.

SCARed

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #1 am: Januar 11, 2016, 08:05:46 »
sehr schönes review.

eine kurze frage noch: hast du mal geschaut, (mittels Intel XTU), ob die CPU auch beim spielen oder unter anderer last den turbo konstant ausschöpft? wenn die kühlung nicht optimal ist, kann es da nämlich passieren, dass er die maximalen taktraten nicht erreicht.

und wenn du Intel XTU schon mal drauf hast, noch ein hilfreicher tip: per undervolting kann man die CPU-temps auch noch etwas senken. das ist absolut ungefählrlich für die CPU, im schlimmsten fall hängt sich der rechner kurz auf und startet dann wieder mit den standard-werten. aber so -50 mV sollten meist drin sein und die helfen oft noch mal, das system etwas kühler und damit auch ruhiger zu bekommen.

bonusfrage: wie schaut es mit dem WLAN aus? das war ja bei den älteren Nitros keine glanzseite, da Acer die antennen nicht gut positioniert hatte. wie sind da deine erfahrungen mit dem 592G?

FrageC505

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #2 am: Januar 13, 2016, 11:47:47 »
sehr schönes review.

eine kurze frage noch: hast du mal geschaut, (mittels Intel XTU), ob die CPU auch beim spielen oder unter anderer last den turbo konstant ausschöpft? wenn die kühlung nicht optimal ist, kann es da nämlich passieren, dass er die maximalen taktraten nicht erreicht.

und wenn du Intel XTU schon mal drauf hast, noch ein hilfreicher tip: per undervolting kann man die CPU-temps auch noch etwas senken. das ist absolut ungefählrlich für die CPU, im schlimmsten fall hängt sich der rechner kurz auf und startet dann wieder mit den standard-werten. aber so -50 mV sollten meist drin sein und die helfen oft noch mal, das system etwas kühler und damit auch ruhiger zu bekommen.

bonusfrage: wie schaut es mit dem WLAN aus? das war ja bei den älteren Nitros keine glanzseite, da Acer die antennen nicht gut positioniert hatte. wie sind da deine erfahrungen mit dem 592G?

Zum Glück ist das Wlan/Antennen Problem nicht mehr vorhanden. Die Antennten wurden mit dem Refresh anders platziert. Sie befinden sich nun an der Oberseite des Bildschirmdeckels. Ich habe ein Bild erstellt damit man es besser sehen kann: http://i.imgur.com/tY5Zcnr.jpg  Ich kann über keine Verbindungsabbrüche/Probleme berichten, so wie es Kollegen von mir tagtäglich mit dem Vorgänger machen.

Bezüglich CPU. Da bei denen paar Spielen die ich momentan Besitze (bin kein großer Gamer) wohl eher die GPU limitiert, dachte ich das ich es eher mal mit einen CPU Benchmark probiere. Ich hab mal mit XTU einen 10minuten CPU Benchmark gemacht. Siehe:
Ich kann leider nicht sagen wie aussagekräftig das (für dich) ist. Jedenfalls springt die CPU immer wieder zwischen dem maximalen Turboboost und dem Standard Takt hin und her, somit ist Thermal Throtteling vorhanden, jedoch ist es auch nicht so das die CPU nach 8min 100% Belastung nur am Standardtakt arbeitet. Wie gesagt, bei Spielen wie Skyrim konnte ich noch keine Peformance Einbrüche feststellen, auch bei 3h spielen am Stück. Die GPU limitiert hier wohl einfach vorher. Leider weiß ich somit auch nicht wie Praxisrelevant ein CPU Benchmark für eche Anwendungen ist.

Das mit dem Untervolten werde ich noch probieren, und schauen wie es die Ergebnisse beeinflusst.

Tut mir Leid für die späte Antwort.

FrageC505

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #3 am: Januar 13, 2016, 11:48:54 »

SCARed

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #4 am: Januar 13, 2016, 15:13:31 »
wegen verspätet: macht ja nix, besser spät als nie.  8)

auf dem bild sieht es eigentlich gut aus, etwas rumzappeln it ja ok. die frage ist: welche CPU-frequenz lag denn auf dem "hohen" niveau an?

und kannst du so etwas noch mal für eine weile Skyrim prüfen? da sind dann ja CPU und GPU gefordert, wenn auch nicht maximal.

FrageC505

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #5 am: Januar 16, 2016, 10:43:45 »
wegen verspätet: macht ja nix, besser spät als nie.  8)

auf dem bild sieht es eigentlich gut aus, etwas rumzappeln it ja ok. die frage ist: welche CPU-frequenz lag denn auf dem "hohen" niveau an?

und kannst du so etwas noch mal für eine weile Skyrim prüfen? da sind dann ja CPU und GPU gefordert, wenn auch nicht maximal.

Wie gesagt, die CPU zappelt beim CPU tackt sehr herum. Sie pendelt sich dann ca. mit einen Durchschnittswert von 2,8-2,9GHz etwas ein, also weder der maximale Turbo Takt noch der Standardtakt. Hier noch einmal eine bessere Grafik: http://i.imgur.com/kDzMIRe.png

Bei Sykrim hab ich zusätzlich noch MSI Afterburner verwendet um die GPU Temperaturen zu messen. Nach einer Stunde spielen und hauptsächlich 90%+ Auslastung der GPU hält sich diese bei ca. 82°C. Die CPU wurde dabei natürlich nicht so stark beansprucht wie beim syntetischen CPU Benchmark. Link: http://i.imgur.com/Dj3O2UQ.png

FrageC505

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #6 am: April 10, 2016, 17:08:29 »
UPDATE APRIL 2016

Ich bring hier mal ein kleines Update, da ich das Gerät jetzt bald ein halbes Jahr habe und nun gerade neue Komponenten verbaut habe. Ich habe den Arbeitsspeicher von 8GB auf 16GB aufgerüstet, und zusätzlich eine Samsung 950 Pro per M.2 hinzugefügt.

Wie schon in meinen Testbericht beschrieben ist das Gerät unglaublich wartungsunfreundlich. Der Einbau der 950er war noch halb so schlimm, jedoch muss für den Austausch des RAMs das ganze Mainboard ausgebaut werden, da sich der RAM auf der Unterseite befindet und somit nicht zugänglich ist. Warum hier kein anderes System gewählt worden ist kann ich Seitens Acer nicht verstehen. Eine einfache Wartungsklappe auf der Rückseite und man hätte direkt Zugriff gehabt. Jedenfalls bin ich jetzt froh das Gerät nicht mehr aufschrauben zu müssen. Ich habe mir folgendes Video als Hilfe genommen:   https://www.youtube.com/watch?v=EhMtesJXf-I
Das ist zwar das Vorgängermodell, jedoch ist es Großteils baugleich. Nur am Schluss sind die Schrauben welche das Mainboard fixieren etwas anders angeordnet.

Jedenfalls wollte ich die Benchmarkergebnisse hier teilen. Das tolle ist dass der M.2-Anschluss nicht mit SATA angebunden ist, sondern mit PCI ExpressGen 3 x4. Momentan habe ich zusätzlich noch eine ältere Samsung 840Evo verbaut, auf welcher Windows installiert ist. In den nächsten Tagen werde ich jedoch natürlich das Notebook neu aufsetzen um die 950er als Boot-Platte zu verwenden.

Hier ist der Benchmark: http://i.imgur.com/rzsawrG.png
(Rechts oben die 840, links unten die 950)

Verbaute Hardware:
Falls sich wer wundert welche Hardware ich verbaut habe sind hier die Links.
RAM: http://www.amazon.de/gp/product/B014R8JRRW/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B014R8JRRW&linkCode=as2&tag=flickr0d-21
SSD: http://www.amazon.de/gp/product/B015SOI392/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B015SOI392&linkCode=as2&tag=flickr0d-21

Bei Fragen einfach fragen ;)

FrageC505

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #7 am: April 27, 2016, 12:22:37 »
So nochmal kurz eine Ergänzung. Ich habe gestern mit einem Spyder5 das Display kalibriert und möchte hier meine Ergebnisse kundtun:

92% SRGB-Abdeckung
72% AdobeRGB-Abdeckung

Screenshots: http://imgur.com/a/BwJ99

Gerne kann ich auch das Profil zu Verfügung stellen falls es jemand haben möchte.

eddy_mx

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #8 am: Mai 28, 2016, 12:24:48 »
Vielen Dank für deine Mühe. Kann ich direkt nachfragen, welches Display bei dir verbaut ist?
Ich habe ein VN7-592G-5503 (3/2016 produziert) in den Händen mit einem ADS-Display von BOE "NV156FHM-N43".
In zahlreichen Tests liest man jedoch immer nur vom LG LP156WF6-SPB1 (AH-IPS). Danke!
« Letzte Änderung: Mai 28, 2016, 12:34:43 von eddy_mx »

Brazyn

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #9 am: Juni 18, 2016, 14:16:45 »
Ich hab auch mal gegoogelt nach dem  Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3 und hab hier bei www.gaming-laptoptest.de auch noch ein paar gute Info gefunden.

Kebebza

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #10 am: August 14, 2019, 06:39:32 »
Sind die Informationen, die ich suche

eddy_mx

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Re: Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3
« Antwort #11 am: August 14, 2019, 09:23:08 »
Ich hab auch mal gegoogelt nach dem  Acer Aspire Nitro Black VN7-592G-79U3 und hab hier bei www.gaming-laptoptest.de auch noch ein paar gute Info gefunden.

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