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Notebookcheck

Autor Thema: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air  (Gelesen 6752 mal)

Magnat

  • Gast
Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #15 am: November 07, 2017, 18:31:31 »
Ich verstehe bis heute nicht wieso kein einziger Notebookhersteller es schafft solide Verarbeitung mit einem guten Display zu paaren.
Das kostet dann. Ab hier beginnen Unterschiede, was ein Windowshardwareentwickler und die gleiche bei Apple denken.

Letzlich ist das kommende Surface Book 2 die erst ernstzunehmende Alternative.
Siehst du. Du auch. Denkst wie Windowsianer.

Martin2019

  • Gast
Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #16 am: Januar 23, 2019, 17:46:55 »
Vielen Dank für diesen Beitrag! Er war für mich ein wichtiges Hilfsmittel zur Entscheidungsfindung. Ich benötige nämlich ein neues Gerät mit dem Schwerpunkt mobile Fotobearbeitung.

Gleich vorweg mein Fazit: Noch immer ist das Macbook nicht mal ansatzweise zu schlagen!

Warum nicht?


Hallo an Euch alle,

auf der Suche nach einem hochwertigen 15 " Windows-Notebook bin ich u. a. auf Eure Einträge gestoßen, die ich allesamt gelesen, aber wiederum nicht unwidersprochen hinnehmen kann.
Die Apple-Geräte werden seit geraumer Zeit von Heise.de und anderen fast täglich kritisiert wegen zahlreicher und zunehmender Mängel und haben schon deshalb nicht mehr das Alleinstellungsmerkmal, das hier von einigen Schreibern vermitteilt wird.
Es ist ein ordentliches Gerät, dessen Design durchaus überzeugt, wenn man mal von der Tastatur absieht, dessen schwarzer Kunststoff nach längerem Gebrauch blank wird und den Gesamteindruck stört.
Der blanke Bildschirm, sonst bei allen anderen Geräten von den hiesigen Redakteuren immer heftig kritisiert, geht hier weitgehend durch, was ich generell als grenzwertig empfinde.
Gute Fotos erscheinen auf solchen Bildschirmen natürlich mit einer höheren Brillanz und empfehlen sich deshalb eher für jene, die ein Notebook für die Foto- und Videobearbeitung erwerben wollen.
Je nach Anwendungsfall eignet sich der glänzende Bildschirm genauso gut wie ein mattes Display.
Die verbauten Displays sind aber grundsätzlich der Schwachpunkt und hier gibt sich Apple noch die geringste Blöße.
Bei den Schnittstellen sieht das allerdings ganz anders aus. Der Minimalismus kann mich nicht überzeugen.
Dass die Betriebssysteme von Apple soviel durchdachter und intuitiver zu handhaben seien, erschließt sich mir ebenso wenig.
Ich arbeite seit vielen Jahren mit Win 10 Pro und einem Office 2010 Pro und hatte noch nie Probleme mit meinem Samsung Serie 7 Chronos.
Es hat leider nur eine Full-HD-Auflösung, ist aber ausreichend hell und die Ausleuchtung ist sichtbar gleichmäßig.
Leider hat sich Samsung mit seinen Notebooks vom europäischen Markt zurück gezogen, so dass ich mich für ein 4 K - Notebook zur Fotobearbeitung bei anderen Hersteller umsehen muss.
Und genau an dieser Stelle wird es schwierig, weil es offensichtlich keinen Hersteller gibt, der ein in jeder Hinsicht akzeptables Notebook bauen kann oder will.
Es würde an dieser Stelle zu weit führen, einzelne Hersteller oder deren Exponate zu benennen, die mir aus diesem oder jenem Grund nicht gefallen.
Ich würde z. B. nie ein Dell kaufen, das äußerlich zunächst einen guten Eindruck vermittelt, aber innen mit einem schwarzen Verbundwerkstoff kokettiert, der die Fingerabdrücke magisch anzieht.
Ich würde auch nie ein Lenovo kaufen, deren schwarze Kunststoffkisten mich regelrecht abstoßen.
Mit dem neu angekündigten X 1 Yoga und einem CNC gefrästen Alugehäuse könnte vielleicht dort auch die Einsicht einkehren, etwas Gefälligeres anzubieten.
Leider soll es dieses Gerät nur in 14 " geben.
Das X 1 Extreme in einem silberfarbenen Unibody-Gehäuse mit einem sehr guten Display, am liebsten im Format 16:10 oder 3:2, könnte für mich in die engere Wahl kommen.
Ich stand auch bereits kurz vor dem Kauf eines Surface Book 2, wenngleich ich kein Convertible brauche, als zufällig ein Kunde neben mir auftauchte, der im Media-Markt ein solches Gerät zurückbrachte und starkes "Spulenfiepen" reklamierte.
Man hat aber die Rücknahme abgelehnt, weil neben dem Touchpad leichte Schrammspuren zu sehen waren, die vom Uhrenarmband des Benutzers resultierten.
In einem anschließenden Gespräch erfuhr ich noch, dass es sich bei dem Spulenfiepen um ein hochfrequentes Pfeifgeräusch handeln würde, von dem ich bis dato überhaupt noch nichts gehört hatte.
Da das von mir ausgesuchte 15 " Gerät annähernd 3300.-€ kosten sollte, habe ich davon Abstand genommen, zumal mich neben dem Spulenfiepen auch das kratzeranfällige Gehäuse gestört hat, das aus einer Legierung bestehen soll.
Auf der CEO Computermesse wurden ja viele neue Geräte vorgestelt und ich werde weiter den Markt beobachten, wenngleich ich jetzt schon weiß, dass ich Abstriche machen muss, weil es den Herstellern offensichtlich nur darum geht, Profit zu erwirtschaften.

Freundliche Grüße
Martin               






1. Ist das Display der Retina Books gerade für Foto und Videobearbeitung einfach nicht zu schlagen und es gibt im Bereich der Windows NB offensichtlich keine Alternative. Allerdings hätte ich einen downgrade auf ein sehr gutes HD Display hingenommen. Wenn der Preis stimmen würde! Dazu später mehr. Und die Displays besser kalibriert wären. Was sie laut ihren Tests allerdings nicht sind.
2. Dicke Kröte die zu schlucken wäre, ist die zwangsläufige Nutzung von Windows. Wer einmal mit MacOS gearbeitet hatte und vorher Windows nutzte, weiß, wovon ich rede. Windows wirkt irgendwie wie provisorisch  zusammen gebastelt und will gerade dann Zwangsupdates machen, wenn man das Gerät gerade zum Arbeiten braucht. ("bitte schalten sie den Rechner nicht aus, Windows will nun 3h ihrer Zeit verschwenden") Außerdem empfinde ich Windows als sehr unstabil und fehleranfällig. Und da habe ich noch gar nicht den schlimmsten Nachteil angesprochen - Virenschleuder Windows. Das gibt es beim MacOS einfach nicht. Da meine Fotosoftware auch auf Windows existiert, hätte ich bei entsprechendem Preisvorteil (der erheblich sein müsste) die Kröte des viel schlechteren Betriebssystems Windows geschluckt. allerdings siehe Preis
3. Mobilität - die vorgestellten Alternativen sind nahezu alle wesentlich schwerer und deutlich weniger kompakt als ein Macbook. Und oft wird dieses Mehrgewicht nicht mal durch bessere Leistung begleitet. Auch wirken die Gehäuse der "Alternativen" nicht sehr vertrauenserweckend. Vom Macbook bin ich ein nahezu unzerstörbares Gehäuse gewohnt, gerade für Fototouren im Urlaub und Outdoor wichtig.
4. Der Preis - bin schon sehr geschockt über die Preisgestaltung. Gut, die Alternativen haben oft 16GB Ram - die braucht man aber für Windows, wo MacOS noch gut mit 8GB auskommt (Virenscanner usw. im Hintergrund) Größere SSD auch nicht zu verachten. Aber soweit von einem Mac liegen die Alternativen preislich dann gar nicht entfernt. (bezogen auf die Handelspreise und nicht die UVP des Herstellers).
5. Bedienbarkeit - mit dem Force Touchpad hat das MBP ein geniales Steuerungselement - keine Ahnung wie das mit den Windows Maschinen ist. Die Bedienung eines Macs ist wirklich idiotensicher und sehr gut durchdacht. Habe ich von Windows Systemen oft nicht so erlebt. Auch letztens nicht, als ich das neue Win NB meiner Freundin "reparieren" sollte... möchte nicht näher drauf eingehen. Aber dieses Win hat so lästige Eigenschaften und Schwächen, die man von MacOS einfach nicht gewohnt ist. Die Bedienung wirkte so unlogisch und kompliziert, gerade zu lästig. Außer die Bildvorschau, die automatisch alle Bilder des Ordners anzeigt und man mit Cursor weiter blättern kann - einziger Pluspunkt!

Fazit: Eine ganze Menge Kröten zu schlucken und gravierende Nachteile gegenüber einem MBP wären hier zu akzeptieren, die sich leider nicht im Preis niederschlagen. Schlechtere Displays, schlechteres OS, welches auch noch schlecht mit Ressourcen umgeht und damit die Mehrleistung auf dem Papier in der Realität verpufft, höheres Gewicht, weniger kompakt, schlechtere Gehäuse und dann fast genauso teuer?  Um es nochmal zu betonen (gilt auch für Smartphones) die höchste theoretische Hardwareleistung auf dem Papier nützt nichts, wenn das OS diese Leistung verschwendet. Das tut Win und das tut Android. Somit müssen die Geräte deutlich bessere Prozessoren haben um die gleiche Leistung zu liefern. 
Meine Entscheidung ist damit klar. Es gibt keine Alternative zu einem Mac. Und somit bleibt mir nix anderes übrig, als einen Mac zu kaufen.

Arne Stuemges

  • Gast
Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #17 am: August 06, 2019, 10:10:24 »
Tut mir leid, aber die einzig wirkliche Alternative zum MBP13 lasst ihr außen vor:

Huawei Matebook X Pro

Des weiteren ist Apple auch nicht mehr das, was es mal war

- Tastaturprobleme
- Temperaturprobleme beim 15er
- Display Lotterie wegen 3 Lieferanten
(mein 15er hatte 400nits und Apple fand das sei im Rahmen der Toleranz obwohl mit 500nits geworben wird) 

Nach 3 erfolglosen Versuchen für €3500 ein einwandfreies MBP 15 zu erwerben, habe ich Apple für mich auf die Blacklist gesetzt.

Als Profi Anwender fehlt mir auch die Zeit für Apples Service Prozesse.

Zu den 3 Versuchen addierten sich nämlich noch ca. 30 Tage ohne Notebook, da keine Garantiereparatur sofort bei mir Vor-Ort erledigt wurde.

WienerSchnitzel

  • Gast
Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #18 am: August 06, 2019, 10:41:35 »
Ok, ich will ja keine Blasphemie betreiben, aber hätte man hier nicht wenigstens auch mal "Xiaomi Hackintosh" erwähnen sollen?!

Florian Schmitt

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Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #19 am: August 06, 2019, 11:16:34 »
Hallo WienerSchnitzel,

das Xiaomi-Notebook hat leider nur eine Bewertung von 85 % von uns bekommen, das ist sicher immer noch gut, reicht aber leider nicht für die Bestenliste. Gerade für Menschen mit weniger Budget ist es aber sicher eine gute Alternative, das stimmt.

Viele Grüße


Ok, ich will ja keine Blasphemie betreiben, aber hätte man hier nicht wenigstens auch mal "Xiaomi Hackintosh" erwähnen sollen?!

Yannick

  • Gast
Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #20 am: August 06, 2019, 14:23:04 »
Wo bleibt denn das Razer Blade Stealth? Wird zwar nicht die günstigste alternative sein, jedoch die mit der besten Verarbeitung nach oder gleichauf mit Apple.
Leistung ist ja auch besser als die 13" MacBook Pros aufgrund der GPU mit 4GB VRAM.

Florian Schmitt

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Re: Die besten Windows-Alternativen zu Apple MacBook Pro und Air
« Antwort #21 am: August 06, 2019, 15:00:43 »
Hallo Yannick,

das Razer Blade Stealth hat es leider knapp nicht in die Top10 geschafft, aber du kannst unterhalb der Liste auch selbst Geräte zum Vergleich hinzufügen.

Grüße


Wo bleibt denn das Razer Blade Stealth? Wird zwar nicht die günstigste alternative sein, jedoch die mit der besten Verarbeitung nach oder gleichauf mit Apple.
Leistung ist ja auch besser als die 13" MacBook Pros aufgrund der GPU mit 4GB VRAM.

 

 
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