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HP Googlebook 14c im Test - Ein ernsthafter Windows-Konkurrent oder nur ein teures Chromebook?

Started by Redaktion, October 13, 2026, 18:34:15

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Redaktion

Das HP Googlebook 14c ist das erste Googlebook im Test und bietet einen Snapdragon-X1-Elite-Prozessor, einen 2.8K-OLED-Touchscreen sowie ein hochwertiges Gehäuse. Ist es ein ernsthafter Konkurrent für Windows und macOS oder ähnelt die Nutzung eher einem großen Android-Tablet?

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RobinLight

QuoteWir wissen daher nicht so recht, warum man diesen Betrag für ein derart eingeschränktes Betriebssystem ausgeben sollte.

Und ich weiß daher nicht so recht, wie man einem so eingeschränkten Gerät eine so hohe Bewertung geben kann.

Das ebenso mit dem X1 Elite bestückte super leichte Windows Notebook Honor Magicbook Art 14 habt ihr gerade mal mit 3% mehr bewertet. Und da läuft deutlich mehr drauf. Ganz zu schweigen von den hervorragenden Eingabegeräten und dem haptischen Touch Pad.

Ja und der Preisvorteil ist auch nicht mehr gegeben.

Benjamin Herzig

Unsere Wertung ist hauptsächlich auf die Hardware bezogen, nicht auf die Software. Auf etwaige Schwächen bei der Software weisen wir aber natürlich trotzdem hin, eben im Fazit oder der Pro/Kontra-Liste.

Piino

Als jemand, der genau dieses Honor MagicBook Art 14 täglich nutzt, muss ich sagen: Das Gerät ist super, aber die größte Schwachstelle daran ist ausgerechnet Windows.

Windows auf ARM kommt bei der User Experience einfach nicht an andere native ARM-Systeme heran. Statt flüssiger 1:1-Animationen, die sofort am Finger kleben und in einer Zehntelsekunde reagieren, bekommt man unter Windows oft verzögerte Animationen, die erst auslösen, wenn die Trackpad-Geste schon vorbei ist – inklusive UI-Redraws wie zu alten Android-TouchWiz-Zeiten.

Googlebook OS hat schlicht eine andere Zielgruppe als ein Windows-Laptop. Es richtet sich an genau die Leute, die sonst ein MacBook Air kaufen: Davon sind auch 99 % keine Medienproduzenten oder Ultrazocker, sondern Nutzer, die ein hochwertiges Notebook mit einem sauberen, flüssigen System wollen, das einfach funktioniert – nur eben perfekt integriert in den Android-Kosmos. Wenn wir Googlebooks sofort abstrafen, weil wir sie mit der Brille von Tech-Reviewern bewerten, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es nie eine echte vierte Alternative neben Windows, macOS und Linux gibt.

RobinLight

Quote from: Piino on October 13, 2026, 23:20:52Als jemand, der genau dieses Honor MagicBook Art 14 täglich nutzt, muss ich sagen: Das Gerät ist super, aber die größte Schwachstelle daran ist ausgerechnet Windows.

Ich habe ebenso dieses Notebook. Ich nutze es nicht täglich. Dass es Windows hat ist für mich DER Vorteil. Vor allem kann man in der WSL sämtliche Linux Apps in nativer Geschwindigkeit betreiben und damit entwickeln.

Ein komplettes Linux OS jenseits früher Alpha Versionen ist ja noch nicht verfügbar.

Quote from: Piino on October 13, 2026, 23:20:52Windows auf ARM kommt bei der User Experience einfach nicht an andere native ARM-Systeme heran. Statt flüssiger 1:1-Animationen, die sofort am Finger kleben und in einer Zehntelsekunde reagieren, bekommt man unter Windows oft verzögerte Animationen, die erst auslösen, wenn die Trackpad-Geste schon vorbei ist – inklusive UI-Redraws wie zu alten Android-TouchWiz-Zeiten.
Solche Spielerein interessieren mich nicht auf einem Arbeitsgerät. Bei mir ist alles was ich brauche super flüssig. Einige wenige Sachen sind halt nicht perfekt smooth umgesetzt, dafür laufen aber auch noch Apps, die Jahrzehnte alt sind, selbst im non-native Modus ist es besser als ganz drauf verzichten zu müssen.

Quote from: Piino on October 13, 2026, 23:20:52Googlebook OS hat schlicht eine andere Zielgruppe als ein Windows-Laptop. Es richtet sich an genau die Leute, die sonst ein MacBook Air kaufen: Davon sind auch 99 % keine Medienproduzenten oder Ultrazocker, sondern Nutzer, die ein hochwertiges Notebook mit einem sauberen, flüssigen System wollen, das einfach funktioniert – nur eben perfekt integriert in den Android-Kosmos. Wenn wir Googlebooks sofort abstrafen, weil wir sie mit der Brille von Tech-Reviewern bewerten, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es nie eine echte vierte Alternative neben Windows, macOS und Linux gibt.

Bitte nicht den Vergleich mit dem MacBook Air machen, da bekommt man ein vollwertiges Betriebssystem.

Aber bei dem Googlebook kann man nur die Hände zusammenfalten und beten, dass Google den Support für Linux Apps verbessert und ausweitet, wie etwa GUI Apps, wie es die WSL kann.

Aber mit ausschließlich ChromeOS und Android Apps in dieser Preisklasse? Wer kauft sich sowas? Bei den günstigen ChromOS Geräten konnte ich das noch halbwegs nachvollziehen. Aber hier für >1000 Euronen würde man doch die Qualität und den Funktionsumfang von Desktop Apps erwarten.

Auf meinem Android Tablet wissen die meisten Apps nichts mit der größeren Displayfläche anzufangen.
Wenn ich Samsung DEX nutze, habe ich immer das Gefühl,  Spielzeugapps vor mir zu haben, die den Screenspace verschwenden ohne einen echten Mehrwert zu bieten, also lasse ich den Fenster meist klein.

Aber gut, wenn es eine Zielgruppe gibt, die gerne deutlich weniger für mehr nimmt, warum nicht...

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