Als jemand, der genau dieses Honor MagicBook Art 14 täglich nutzt, muss ich sagen: Das Gerät ist super, aber die größte Schwachstelle daran ist ausgerechnet Windows.
Windows auf ARM kommt bei der User Experience einfach nicht an andere native ARM-Systeme heran. Statt flüssiger 1:1-Animationen, die sofort am Finger kleben und in einer Zehntelsekunde reagieren, bekommt man unter Windows oft verzögerte Animationen, die erst auslösen, wenn die Trackpad-Geste schon vorbei ist – inklusive UI-Redraws wie zu alten Android-TouchWiz-Zeiten.
Googlebook OS hat schlicht eine andere Zielgruppe als ein Windows-Laptop. Es richtet sich an genau die Leute, die sonst ein MacBook Air kaufen: Davon sind auch 99 % keine Medienproduzenten oder Ultrazocker, sondern Nutzer, die ein hochwertiges Notebook mit einem sauberen, flüssigen System wollen, das einfach funktioniert – nur eben perfekt integriert in den Android-Kosmos. Wenn wir Googlebooks sofort abstrafen, weil wir sie mit der Brille von Tech-Reviewern bewerten, dürfen wir uns nicht wundern, wenn es nie eine echte vierte Alternative neben Windows, macOS und Linux gibt.