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Warum der TGV-M mehr Platz als seine Vorgänger hat und wann er erstmals fährt

Started by Redaktion, Today at 07:12:21

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Redaktion

Selbst in der dichtesten Bestuhlung bietet der neue TGV M, den SNCF in wenigen Monaten in Frankreich einsetzen wird, minimal mehr Platz. Technische Anlagen wurden verlagert und verkleinert. Vor allem die neuen Triebköpfe sparen Platz, was auch Eurostar hilft.

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Freschluft

Es sollte zu Beginn im Sitzplatzangebots-Vergleich zu Railjet und ICE vielleicht darauf hingewiesen werden, dass beide eine 1. Klasse haben, und hier mit einem reinem 2. Klasse Avelia verglichen werden. Wenn man den Äpfel-Birnen Zustand harmonisiert, wäre der Unterschied deutlich weniger drastisch. :)

Tomtomtorom

QuoteDas Sitzangebot konnte der Betreiber SNCF und der Hersteller Alstom dabei enorm erhöhen: von 600 auf stolze 740 Sitze. Und das bei einem 200-Meter-Zug in einer Zwei-Klassen-Konfiguration mit Bar-Wagen, wohlgemerkt.

Das stimmt nicht. Auf 740 Sitzplätze kommt der Avelia Horizon ausdrücklich nur in der low-cost Bestuhlung mit ausschließlich 2. Wagenklasse und durchgängig 2+2 sowie OHNE Bar-Wagen. Und ob da weiterhin der seat pitch von 905 mm eingehalten wird ist ebenfalls unklar. Über die Kapazität der inOui-Version scheinen sich SNCF und Alstom derzeit auszuschweigen, zumindest konnte ich keine Zahlen dazu finden. Ich lehne mich da aber aus dem Fenster, dass das niemals mehr als 600 sein werden.
Mit der Doppelstock-Bauweise kompensiert der TGV fast ausschließlich den toten Raum der beiden Triebköpfe die man bei EMUs nicht hätte. Der eigentliche Kapazitätsvorteil wird dadurch erzielt, dass man nur ungefähr die Hälfte an Einstiegsbereichen vorsieht. Dadurch dauert dann aber auch der Fahrgastwechsel mehr als doppelt so lange, verglichen mit einem ICE 3neo oder Railjet KISS. Das sind alles irgendwo trade-offs die man halt gegeneinander abwiegen muss. Der TGV M ist kein Wunderzug, er geht halt einfach andere Kompromisse ein, das macht ihn nicht zwingend besser als die Konkurrenzprodukte.

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