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Xiaomi 18 Ultra wird teurer, Ultra-Kamera-Flaggschiffe generell gefährdet

Started by Redaktion, Yesterday at 20:35:01

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Redaktion

Wer die beste Kamera im Handy-Format will, greift in den letzten Jahren wohl vermehrt zu den ultimativen Leica-, Hasselblad- oder Zeiss-Kameras von Xiaomi, Oppo und Vivo. Doch die Ultra-Kamera-Flaggschiffe könnten sich bald nicht mehr für die Hersteller rentieren und potentiell vor dem Aus stehen, zumindest mit weiteren Preiserhöhungen ist ab 2027 zu rechnen, wie aktuell kolportiert wird.

https://www.notebookcheck.com/Xiaomi-18-Ultra-wird-teurer-Ultra-Kamera-Flaggschiffe-generell-gefaehrdet.1271207.0.html

Sascha M.

Das ist schon eine bittere Pille, die wir da schlucken müssen. Als Fotograf schaut man ja ohnehin mit einer Mischung aus Faszination und Skepsis auf die Smartphone-Welt, aber was Xiaomi, Vivo und Oppo da zuletzt mit ihren 1-Zoll-Sensoren und den Kooperationen mit Leica oder Zeiss abgeliefert haben, war für die Street-Photography oder das ,,Immer-dabei-Haben" eine echte Revolution.
�Hier ist meine Sicht auf die aktuelle Entwicklung:
�1. Die Hardware-Grenze ist erreicht
�Wir sind an einem Punkt, an dem die Physik im Smartphone-Gehäuse kaum noch mehr zulässt. Wenn jetzt die Komponentenkosten – vor allem für die Optik und den Speicher – so explodieren, dass wir uns der 2.000-Euro-Marke nähern, stellt sich die rein rationale Frage: Was bekomme ich woanders für das Geld?
�Für 2.000 Euro kaufe ich mir eine erstklassige Fuji X-T5 mit einer lichtstarken Festbrennweite oder fast schon eine gebrauchte Vollformat-Sony.
�Klar, die Kamera habe ich nicht in der Hosentasche. Aber die Wertbeständigkeit einer ,,echten" Kamera ist um Lichtjahre höher als die eines Smartphones, das nach drei Jahren softwareseitig zum alten Eisen gehört.
�2. Das "Ultra"-Dilemma
�Dass die Hersteller überlegen, die Ultra-Serien einzustellen, wäre ein massiver Rückschlag für die Innovation. Die ,,normalen" Flaggschiffe wie das S26 Ultra (das laut Artikel ja kaum noch mithalten kann) wirken oft eher wie ein Kompromiss für die Masse. Die chinesischen Ultras waren die Spielwiese für das, was technisch machbar ist: echte variable Blenden, riesige Sensoren und Periskop-Zooms, die diesen Namen auch verdienen. Wenn dieser Innovationsmotor wegbricht, landen wir wieder im Einheitsbrei der KI-Nachbearbeitung, statt echte optische Qualität zu bekommen.
�3. Die 1.250-Euro-Schallmauer
�Der Bericht erwähnt die Preisgrenze von 10.000 Yuan (ca. 1.250 Euro). Das ist ein psychologisches Problem. Wer bereit ist, deutlich über 1.500 Euro auszugeben, landet oft beim iPhone – nicht unbedingt wegen der besseren Kamera, sondern wegen des Statussymbols und des Wiederverkaufswerts. Wir ,,Enthusiasten", die ein Vivo X300 Ultra nur wegen der Zeiss-Optik kaufen würden, sind leider eine zu kleine Nische, um die immensen Entwicklungskosten zu decken, wenn der Massenmarkt bei diesen Preisen aussteigt.
�Mein Fazit als Fotograf
�Es wäre extrem schade, wenn das Xiaomi 18 Ultra oder das Find X10 Ultra die letzten ihrer Art wären. Die Smartphone-Fotografie hat uns gelehrt, dass die beste Kamera die ist, die man dabei hat. Aber wenn ,,dabei haben" bedeutet, dass ich den Preis einer professionellen Arbeitsausrüstung für ein Gerät zahle, das eine Halbwertszeit von 24 Monaten hat, dann fange auch ich an zu rechnen.
�Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir uns wieder mehr auf die optische Qualität in der Mittelklasse besinnen, statt immer nur dem nächsten ,,Super-Ultra-Sensor" hinterherzujagen, den sich am Ende niemand mehr leisten kann.

Marc

Sehe ich genauso. Apples EierUhr war nie das Maß der Dinge - es gab seit dem 1. iPhone anno 2007 seitens
Android bessere Kamera Handies, auch via Nokia, mit Zeiss Optiken.

Das X300 Ultra wäre mein Traumgerät, jedoch die Halbwertszeit, der Preis - der Update Support...anders
wäre dies, würde man einen 1. Akkutausch seitens des Herstellers gratis (!) anbieten, und Android OS Updates
auf 8-10 Jahre, incl. Security Patches. (!).

Nach 12 Monaten ist das Modell xyz dann wieder Elektroschrott von vorgestern. Meine 35mm KB DSLR nutze ich auch nach >15 Jahren, mit top Ergebnissen.

Ich halte es schon seit den 80ern wie Chase Javis, da gab es diesen Satz noch nicht "The best camera is that one, thats with you".

Und ich möchte eine variable Blende zurück, üblicherweise F1.42-F4, bei dem 1" Sensor. (13.2x8.8mm, Nikon CX Format) Dazu diese Sensor Größe bitte auch beim Telezoom, und vorallem UWA Kamera (!) Nicht nur der Hauptsensor.

Ich wünsch(t)e mir derartige Technik in der (bezahlbaren) 500 EUR Handyklasse, mit min. 6 Jahren Software Support.

Gast Gast

Ich wäre normalerweise am Vivo X300 Ultra interessiert, doch mich nervt der Downgrade des Teleobjektivs im Vergleich zum letzten Ultra-Modell (Blende reduziert von F2.27 auf F2.67). Vermutlich wird dieses Jahr der Oppo Find X9 Ultra für mich das Rennen machen. Hat meiner Meinung nach die stärkste je verbaute Tele-Optik in einem Smartphone (70mm, 1/1.28 Sensor, F2.2).

Im Moment scheint die Hadwaregrenze erreicht zu sein. Wo ich großes Potential sehe, sind gekrümmte Sensoren. Diese erlauben eine kompaktere Bauweise (da weniger Korrekturgläser notwendig sind) und geben (besonders an den Rändern) ein schärferes Bild ab. Ob diese jemals für den Massenmarkt produziert werden, kann jedoch bezweifelt werden.

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