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Laptop-Krise: Irre Preise, miese Absatzzahlen, nur Apple wächst mit MacBook Neo

Started by Redaktion, Yesterday at 14:40:05

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Redaktion

Der weltweite Notebook-Markt bricht im Jahr 2026 dramatisch ein. Steigende Kosten für KI-Chips und knappe Speicher treiben die Preise für Laptops massiv in die Höhe und verschrecken die Käufer. Während die Branche mit einem brutalen Minus rechnet, schwimmt Apple mit dem günstigen MacBook Neo gegen den Strom und wächst rasant.

https://www.notebookcheck.com/Laptop-Krise-Irre-Preise-miese-Absatzzahlen-nur-Apple-waechst-mit-MacBook-Neo.1262180.0.html

Mannstein

Es sind aber nicht nur die Preise - es fehlt auch der Mehrwert bei neuen Geräten. Ich habe vor zwei Jahren einen 18 Zöller mit 13900hx,4080 und 32 GB gekauft. Wenn man mal von der überteuerten 5090 absieht würde ich bei neuen Geräten subjektiv keinen Leistungszuwachs registrieren denn den spürt man erst bei mehr als Faktor 1,3 . Es braucht also wieder einen Leistungsschub bei CPU und GPU bevor überhaupt wieder Motivation zum Neukauf entsteht. Der kann aber bei dem KI - Hype noch etwas auf sich warten lassen ...
Man merkt es auch bei den Kommentaren bei Notebooktests auf diesem Kanal - kaum jemand interessiert sich noch dafür weil es außer ein paar Details nichts Interessantes mehr zu entdecken gibt.

JKM

Laptop-Krise

In erster Linie eine Wirtschaftskrise in Europa und weltweiten Energiekrise und in zweiter Linie die weltweite Auswirkungen (Speicher-Preis-Steigerungen) der KI-Nachfrage.

Das eine Weltweite Notebook-Absatzreduktion stattfinden wird, ist seit langem Logisch. Von wo soll sonst der zusätzliche Speicher kommen, wenn die Speicher-Kapazitäten nicht vom Notebook-Markt abgekümpft werden.

Der Sinn von steigenden Preisen ist nunmal die Stückzahlen zu reduzieren.
Als ich seit Dezember von Notebook-Preisen von 1000 statt 600 Euro ansprach bzw. predige ist die logische Folge, dass der 600-1000 Euro Notebook-Markt massiv an Stückzahlen zurückgehen wird.

Deshalb hatte ich mich schon in Dezember von dem Gedankenverabschiedet,
sich 2026 ein 2nm-Zen6-Notebook mit 32GB und 4TB kaufen zu können.

Andererseits wird wegen KI enorm viel HBM-Speicher-Kapazitäten aufgebaut,
die dann der Noteboot in übermaßen bekommen kann,
wenn die KI-Übernachfrage zurückgeht bzw. zumindestens stagniert.

Notebooks mit HBM-Speicher können neue Dimensionen der Akku-Laufzeit (ab 30h) und beim iGPU-Gaming zum Standard werden, weshalb mir in diesem Bezug selbst der Panther Lake als veraltet wirkt.

Es sind aber nicht nur die Preise - es fehlt auch der Mehrwert bei neuen Geräten.

Klar, ein Problem was AMD wegen der KI-Übernachfrage seit 2023 hat, wo AMD schon nicht genug 4nm-Kapazitäten bekam, und bis jetzt noch 6nm-Notebooks sowie die 4nm-APUs per Rebrands (Gorgon Points) weiter verkaufen "muss". Dabei gibt es seit 1,5 Jahren schon den 3nm-Prozess. Seit 2025 wirkt sich die KI-Übernachfrage auch auf den Speicher-Markt (SSD-Festspeicher, DDR-Arbeitsspeicher) aus, indem dieser tendenziell von 32GB auf 16GB bzw. von 2TB auf 1TB zurückgeht, und trifft es somit auch Intel, die mit 75% Marktanteil diese Krise und KI-Situation härter treffen wird.

Redstone

Vielleicht mal die eigenen Konsumbedürfnisse überdenken und abwägen, ob es was Neues sein muss?

Die meisten Anforderungen lassen sich oft mit einem nicht-brankaktuellen Gerät abdecken, ev. sogar ein älteres Gebrauchtgerät - abgesehen von Apple fallen die Preise von gebrauchten Laptops schnell ins Bodenlose. Statistisch gesehen werden die meisten Laptops eh als Desktop-Ersatz verwendet, da ist ein nicht mehr ganz so leistungsfähiger Akku das kleinere Problem.

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