Sie werden es wohl nie lernen. Entweder begreift Ford es nicht (wie die meisten europäischen Hersteller), oder, was wohl wahrscheinlicher ist, sie wollen die Erträge aus dem Verbrenner-Sektor noch so lange wie möglich in die Zukunft retten. Worüber sich dann wieder die Koreaner und Chinesen freuen, denn die werden schneller sein.
Das Problem? Der Akku. Es ist ja nett, wenn Ford eine City-Variante anbietet. Es sollte aber nur eine Variante sein, nicht die einzige Version! Wann begreift Ford (und fast alle anderen) endlich, dass der Käufer entscheidet, nicht die Marketing-Leute? Dass es nur eine Frage einer relativ kurzen Zeit ist, bis immer mehr Betriebe ihre Infrastruktur umstellen, auch Langstrecken-Fahrzeuge elektrifizieren und daher grössere Akkus zum MUSS werden? Dass 4 Monteure, die an der Ladestation herumstehen wesentlich teurer sind als ein grösserer Akku, den man zudem abschreiben kann? Dass Diesel nicht nur wegen steigender Spritkosten, sondern auch wegen der Unterhalts- und Wartungskosten sowie der Tatsache, dass immer mehr Betriebe PV-Anlagen zur Stromerzeugung und Akkus zur Speicherung nutzen, unrentabel werden? Dass e-Fahrzeuge im Nirgendwo Werkzeuge mit Strom versorgen können, ohne dass ich einen Generator brauche?
City... ich kann es nicht mehr hören. Reale 300 km und mehr, das brauchen e-Fahrzeuge, wenn sie nicht nur sinnvoll eingesetzt, sondern später auch ohne zu viel Wertverlust verkauft werden sollen. 300 echte Kilometer, das sind rund 90 kWh Akku. Ganz einfach.