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Historischer Absturz: Deutsche Autoindustrie kollabiert - China-Importe und US-Einbruch vernichten den Markt

Started by Redaktion, March 23, 2026, 15:26:28

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Redaktion

Der einstige Wirtschaftsmotor der Bundesrepublik frisst sich endgültig fest. Die deutsche Automobilindustrie erlebt aktuell einen beispiellosen Niedergang. Dieser historische Absturz reißt nun auch die wichtigsten Exportmärkte und regionalen Kernzentren unweigerlich in den Abgrund. Die nackten Zahlen des vergangenen Jahres offenbaren eine beispiellose Zäsur, die das Überleben der gesamten Branche massiv bedroht.

https://www.notebookcheck.com/Historischer-Absturz-Deutsche-Autoindustrie-kollabiert-China-Importe-und-US-Einbruch-vernichten-den-Markt.1257168.0.html

Ich

Und warum das Ganze?
Weil man gut zehn Jahre lang die offensichtliche Zukunft ausgeblendet und sich arrogant darüber lustig gemacht hat.
Weil wir - die deutschen OEMs - es ja ganz genau wissen, wie alles funktioniert.
Liegt alles seit Jahren in der Schublade.
Das war aber leider nur Mist und hatte keinerlei Substanz.
Dazu kommen seit Jahren die Medien in allen Ausprägungen, die immer nur ein möglichst schlechtes Bild der Elektromobilität gezeichnet haben, damit sich bloß nichts ändert.
Und zu guter Letzt hat Brandenburg einen massiven Zuwachs - ja warum denn nur?
Man schafft es ja hier noch nicht einmal den Grund zu nennen: TESLA!
Das ist aber böse und muss möglichst umfänglich und mit allen Mitteln bekämpft werden.

Mit anderen Worten rächt sich dilletantische Agitation, gepaart mit Arroganz und weiteren Einflüssen jetzt so massiv, dass es fast unmöglich erscheint mit einem blauen Auge davon zu kommen.

Robi

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

Allerdings ist mir der Artikel etwas zu dramatisch geschrieben. Man bekommt ja fast das Gefühl, in 10 Jahren gibt es keine Autoindustrie mehr in Deutschland oder Europa. Der Markt ändert sich, ganz klar. Die Frage ist, wollen sich die Hersteller anpassen oder lieber noch länger an altbewährten festhalten, bis es nur noch alt ist?

Fanatic

"...etwas zu dramatisch..."
Wenn ich die Meldungen von den dt. Autozulieferern höre, dann ist das noch stark untertrieben, nur sagt es noch niemand so offen um nicht noch mehr Panik zu machen. Die Lage ist gelinde gesagt: besch...en! Und die Zahlen zeigen zwar noch das untergegange Schiff, aber dokumentieren den Untergang, wenn nicht massiv dagegengesteuert wird. Offenbar ist vielen noch nicht bewusst dass die dt Autobranche tatsächlich langsam aber sicher den Berg runter geht ...

Fanatic


Fussballmanager11

QuoteDamit ist das Unfassbare eingetreten:


Verschwörungstheoretiker hatten Szenarien dieser Art schon vor 10 Jahren thematisiert.

In der Zwischenzeit hatte die Notebookcheck-Redaktion einige kritische Kommentare gelöscht, wenn es um die Automobilindustrie und die Energiepolitik ging.

Banaramas

Quote from: Fussballmanager11 on March 23, 2026, 17:40:48
QuoteDamit ist das Unfassbare eingetreten:


Verschwörungstheoretiker hatten Szenarien dieser Art schon vor 10 Jahren thematisiert.

In der Zwischenzeit hatte die Notebookcheck-Redaktion einige kritische Kommentare gelöscht, wenn es um die Automobilindustrie und die Energiepolitik ging.
Die nächste Verschwörungstheorie 🤣

ich

Ernsthaft? Habt Ihr den Artikel mal gegenlesen lassen, bevor Ihr ihn hier veröffentlicht habt? "Autoindustrie vor dem Kollaps"? "Beispielloser Niedergang"? "Historischer Absturz"? "Beispiellose Zäsur"? Nur ein paar Beispiele aus dem Vorspann und das wegen 1.58%??? Auch mit diesem "historischen Absturz" hat die Automobilindustrie immer noch seit 2009 im Durchschnitt fast 5% Wachstum/Jahr seit 2009 hingelegt. Natürlich gibt es im Moment Herausforderungen, aber hinsitzen und jammern bringt einen meistens nicht weiter. Nehmt die Herausforderungen an und gebt verdammt nochmal Gas. Bzw. Elektronen...

Volley

Jobs gehen aktuelle gefühlt im Minutentakt in der Automobilindustrie flöten. Bei uns im Kreis fallen bei einem Autozulieferanten wahrscheinlich auch etwa 400 Arbeitsplätze weg. Da heißt es nur sind nicht mehr konkurrenzfähig weil im Ausland billiger. Danke frag mich nur wie die Leute dann hier eine vergleichende neue Arbeit finden sollen

Karstens

Wenn ich die ganzen Müllkommentare hier lese wird mir schlecht. Während überall im Land die Firmenpleiten an der Tagesordnung sind, wird sich hier über die extrem schlechte Situation in der Branche auch noch mit dummen Sprüchen lustig gemacht. Widerlich. Bei uns im Raum hat es ein Unternehmer auf den Punkt gebracht: Unternehmer sieht schwarz für Zulieferer: ,,Der Standort Deutschland ist für Zulieferer tot".
Das ist keine Übertreibung, das ist harte Lebensrealität für viele Arbeitgeber und Angestellte in der Autobranche. Hier ein Wachstum vorzuschieben grenzt schon an Sarkasmus oder einfach von absolutem Hirnschaden. Bei den ganzen Zahlen sind auch Importe und alle Fahrzeuge auf dem Markt eingerechnet, liefern aber überhaupt keine Indikatoren wie es den Zulieferern geht.

Sven Ortmann

Tjo, anstatt die Milliarden lieber in Schummelsoftware zu investieren, hätte man lieber damals mal den Hybrid weiterentwickelt. Zu der Zeit hat China schon kommuniziert wo deren Reise hingeht.
Aber in Deutschland hat man lieber die Technologieführerschaft im zukünftigen Kernindustrien hergeschenkt und auf brumm brumm statt auf summ summ gesetzt.
Wäre man den Weg der Rot-Grünen Energiewende weitergegangen, hätte man heute 25-35% Anteil am Weltmarkt in den Bereichen PV, Wind, intelligente Stromnetze und auch Speichertechnologie. Letzteres käme der hiesigen Automobilwirtschaft sehr zu gute und zwar die komplette Lieferkette entlang.
Stattdessen hat man ja gemeint die CDU hätte "Wirtschaftskompetenz".

Hans Mayer

Das pasiert leider, wenn man in eine Planwirtschaft und eine EU Diktatur lebt. Und das produziert was diktiert wird und nich das was Kunden wollen. Und das wissen die Aitobauer und weichen trotzdem nicht von dem Elektroschrott ab. Anstadt die gute alte bewährte Technik (VERBRENNER ) zu produzieren.

Max Muster

Quote from: Hans Mayer on March 24, 2026, 12:08:09Das pasiert leider, wenn man in eine Planwirtschaft und eine EU Diktatur lebt. Und das produziert was diktiert wird und nich das was Kunden wollen. Und das wissen die Aitobauer und weichen trotzdem nicht von dem Elektroschrott ab. Anstadt die gute alte bewährte Technik (VERBRENNER ) zu produzieren.


Tja, den Fortschritt in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf.
 
Faktisch wurde die Autoindustrie durch Subventionen gepäppelt um weiter rückständige Technik zu produzieren. Ich kaufe alle paar Jahre ein neues Fahrzeug und habe bisher immer etwas im Volkswagen-Konzern gefunden.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich immer öfter in Richtung Innovationen aus China schiele. Anderen wird es wohl ähnlich gehen.

RobinLight

Ein typischer Notebookcheck Artikel, der nach maximaler Ausstrahlung strebt und irgendwie den Kontext nicht rüber bringen kann oder will.

Mal zum Mitschreiben:
Dass es den Zuliefereren hierzulande nicht gut geht, dürfte jeder spätestens letztes Jahr mitbekommen haben. Wer die Branche kennt, weiß dass die Margen extrem gering ausfallen, weil die Automobilkonzerne die Preise wie eh und je massiv drücken. Wenn dann das Geschäft nicht so gut läuft, die Energiepreise und Personalkosten steigen und man vor allem auf Teile für Verbrenner gesetzt hat, ist doch nur logisch, dass diese Betriebe zu erst dran glauben müssen!

Diese kommem typischerweise aus dem Mittelstand und haben einfach nicht den Spielraum, das abfedern zu können. Völlig logisch! Warum jetzt der Aufschrei?

Und dann steht in dem Artikel natürlich der Aufhänger schlechthin:

"Zum allerersten Mal übersteigt der Wert der chinesischen Auto-Importe den Wert der europäischen Exporte nach China."

Und die dümmlichen (sorry) Kommentare darunter stimmen sich gegenseitig auf den Untergang unserer Autoindustrie ein... denkt hier keiner mehr mit?
Welche Fahrzeuge werden denn bitte hierzulande noch produziert und nach China exportiert? Na, dämmert es? Das sind hochpreisige Luxuskarren, wie etwa von Mercedes! Und die verkaufen sich nun nicht mehr so gut wie früher.

Man vergleicht hier also den Export von teuren Nischenprodukten mit dem Import von Modellen aus dem unteren/mittleren Preissegment aus China... und das sagt jetzt was aus?

Wen bitte interessiert das auf 14 Mrd gesunkene Exportvolumen nach China, wenn von deutschen Autobauern das 15-fache (!!!) Volumen in China vor Ort produziert und erwirtschaftet wird? So läuft das seit Jahrzehnten. Und daran verdienen zumindest die Konzerne noch sehr gut.

Die Frage dreht sich daher nicht um den Untergang unserer Autoindustrie, sondern ob man sich die teure Produktion in Deutschland noch leisten können will oder lieber im EU Ausland produziert. Auch das ist kein neues Thema, es war klar, dass es irgendwann nicht mehr geht. So wie z.B. auch seit vielen Jahren keine High End Chips mehr in Deutschland hergestellt werden usw.

Checkers

Selten so einen unfassbaren Schwachsinn gelesen. Dein Kommentar ist ein typischer beleidigender Post von jemandem, der entweder absolut keine Ahnung von den globalen Zusammenhängen hat oder die Faktenlage schlichtweg naiv und dumm ignoriert. Bevor du hier irgenwen mangelndes Kontextverständnis vorwirfst, solltest als erstes du lesen lernen, Hirn einschalten und dann die nackten Zahlen  verstehen.

Klingt im ersten Moment total entspannt, was du da schreibst, so als würde es allen super gehen
Aber dein Blödsinn ist schon fast fahrlässig naiv. Du degradierst einen historischen Strukturbruch zu einer völlig normalen Standortdebatte.

Nehmen wir mal die Zulieferer. Dass die Margen dort durch die Konzerne seit jeher brutal gedrückt werden, ist ein alter Hut. Aber was wir hier gerade sehen, ist keine normale Marktbereinigung mehr. Wenn die Gesamtbeschäftigung auf ein 14-Jahres-Tief kracht und allein im vergangenen Jahr knapp 50.000 Jobs rasiert wurden, ist das ein systemischer Kollaps. Seit 2019 ist fast jeder 4. Job in der Zulieferindustrie einfach weg. Das ist nicht nur ein bisschen gesundschrumpfen von Betrieben, die angeblich blind auf den Verbrenner gesetzt haben. Da bricht das komplette Innovationsnetzwerk der deutschen Industrie zusammen. Wenn der Mittelstand stirbt, bauen die großen Konzerne bald überhaupt nichts mehr, weder hier noch im Ausland.

Das Argument zum Thema China ist ebenfalls komplett dämlich. Was soll der Verweis auf die lokale Produktion der deutschen Autobauer in China als den ewigen Rettungsanker? Blöd oder, dass genau dieses lokale Geschäft den Herstellern dort drüben gerade massiv um die Ohren fliegt, weil die asiatische Konkurrenz sie technologisch und preislich schlichtweg deklassiert. Das hohe Volumen vor Ort nützt rein gar nichts, wenn die Marktanteile schmelzen und die Gewinne im dortigen Preiskampf einfach verdampfen.

Und warum dieser historische Kipppunkt in der Handelsbilanz ein absolutes Alarmsignal ist? Weil aus einem gigantischen Exportüberschuss von 23 Mrd. Euro im Jahr 2019 mittlerweile ein massives Defizit von 6 Mrd. Euro geworden ist. Die 22 Mrd. Euro an asiatischen Importen sind keine irrelevanten Nischenprodukte. Die zielen exakt auf das Volumensegment ab, das die europäischen Hersteller im Heimatmarkt zwingend zum Überleben brauchen. Das ist ein direkter Frontalangriff auf das Kerngeschäft in Europa, der durch das schwächelnde China-Geschäft längst nicht mehr ausgeglichen werden kann.
Es geht hier also mitnichten nur um zu teure Produktion in Deutschland. Die europäischen Konzerne verlieren global extrem an Boden, weil sie bei den Themen Software und Akku-Technologie den Anschluss verpennt haben. Wer das als übliches Gejammer abtut, hat die Dimension dieser Zäsur absolut nicht begriffen.

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