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Bildung statt Verbot – Eine Altersgrenze für Social Media ist der falsche Weg

Started by Redaktion, Today at 01:20:14

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Redaktion

Rufe nach strengen Altersgrenzen für soziale Netzwerke werden lauter. Nach Australien und Großbritannien diskutiert auch die EU ein Mindestalter. Doch staatliche Verbote gehen an der Realität vorbei. Die Verantwortung liegt im Elternhaus. Medienkompetenz lässt sich nicht per Gesetz verordnen.

https://www.notebookcheck.com/Bildung-statt-Verbot-Eine-Altersgrenze-fuer-Social-Media-ist-der-falsche-Weg.1211368.0.html

sturmfunzel

Die Annahme "Wer Kindern Smartphones oder Laptops gänzlich ohne Aufsicht überlässt, vernachlässigt elterliche Pflichten. Es ist sinnvoller, wenn Eltern gemeinsam mit ihren Kindern prüfen, welche Plattformen einen Mehrwert bieten, und Inhalte kritisch hinterfragen." mag korrekt sein.
Doch sind wir da oft in unseren Bubbles gefangen. Wir kennen das Netzt und die Technik. Wir sind mündig mit einigermaßen Bildungsstand.
Solche Eltern können das leisten, oft auch trotzdem nicht.
Was ist mit den Eltern, die weit davon entfernt sind, so etwas leisten zu können?
Dieser Anteil der Elternschaft ist groß, wenn man als Richtwert den Bevölkerungsanteil der Eltern mit Hauptschulabschluss annimmt.
Was ist mit den Eltern, bei denen man froh ist, wenn das Kind etwas zu essen bekommt und während der Schwangerschaft nicht geraucht oder getrunken wurde?
Klar überspitzt, aber aus dem Elfenbeinturm heraus betrachtet, kann man die Verantwortung schon auf die Eltern schieben.
Und dann darf man sich nicht fragen, warum die Wahlen so ausgehen, wie sie es tun (Weltweit).
Ryzen 9 5900X
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Radeon RX 5700 XT

Eltern

danke für Deine Meinung, Marc, "Student in einem Ingenieursstudiengang". Wie viele Kinder hast Du?

Eltern nutzen Aufsicht-Apps und versuchen, Medienkompetenz zu vermitteln, obwohl sie selbst das nie vermittelt bekommen haben.

Was die Kinder fühlen, ist ein Kampf Eltern gegen Kinder, während Handy Games, social Media etc Millionen und Milliarden in das genaue Gegenteil investieren.

Die Gesellschaft wird massiv und unkontrolliert verändert und manipuliert und wenn social Media ist von der schädlichen Wirkung her nicht so weit von Alkohol und Drogen entfernt.

es gibt kein Grund solche Plattformen für Kinder zu erlauben.

MarcImay

Quotedanke für Deine Meinung, Marc, "Student in einem Ingenieursstudiengang". Wie viele Kinder hast Du?
Zwei Kinder, 7 und 10, und selbst so?

QuoteWas die Kinder fühlen, ist ein Kampf Eltern gegen Kinder, während Handy Games, social Media etc Millionen und Milliarden in das genaue Gegenteil investieren.
Wenn die Kinder einen Kampf gegen die Eltern ,,fühlen", dann funktioniert da was nicht am gemeinsamen Prüfen und inhaltlichen Hinterfragen. Dann kann man auch gleich auf Verbote setzen. Klar ist es dann besser, wenn man als Mama und Papa nicht der Buhmann ist und das auf die bösen Gesetze abwälzen kann.

Meine Töchter haben beide ein Chromebook. Wenn die Geräte an sind, versuche ich zumindest für 5 bis 10 Minuten von den voreingestellten Nutzungszeiten (30 Minuten frei pro Tag + 15 Minuten Schul-Apps) mit meinen Kindern gemeinsam über die Inhalte zu reflektieren. Fragen wie: war das YouTube-Video gerade echt? Will mir das was verkaufen/ist es Werbung? Stimmt denn dieser Beitrag zu Giraffen, wo kann man noch suchen?

QuoteSolche Eltern können das leisten, oft auch trotzdem nicht.
Was ist mit den Eltern, die weit davon entfernt sind, so etwas leisten zu können?
Es gibt jetzt schon viele Hilfsangebote, die Medienkompetenz für Eltern und Kinder vermitteln. So veranstalten Polizei und Jugendämter oft Informationsabende zur Einrichtung von Parental-Control-Apps. Das ist mittlerweile echt keine Seltenheit mehr. An der Schule meiner Kinder gibt es mindestens einmal im Jahr eine solche Veranstaltung. Was man leider auch sieht: Die Eltern der Kinder, die ständig am Smartphone hängen, sind abwesend bei solchen Veranstaltungen. Unter den verschiedenen Links unter dem Artikel sind verschiedene Anlaufstellen für Elterb.

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