Intel nennt die Konkurrenz-Chips von AMD nun "antik" – und sagt dem bisherigen Handheld-Marktführer damit den Kampf an.
Das galt aber auch schon 2025, wo Intels Lunar-Lake mit dem N3-TSMC-Vorteil gegenüber AMDs N4-Kracken/Strix-Point hatte und Intel trotzdem im Handheld-Markt versagte und immer mehr Marktteile verlor.
Über die vergangenen Tage wurden dutzende neue Laptops auf Basis von Intel Panther Lake vorgestellt, Chips wie der Intel Core Ultra X7 358H sind aber auch für Gaming-Handelds spannend.
Warum wieder nur 358H mit 4,8 Ghz statt den vorher hochgehaltenen 388H mit 5,1 Ghz?
Wenn in der Praxis primär nur 4,8 Ghz statt 5,1 Ghz verbaut werden, sind das schon 6,2% Single-Thread-Unterschied, was garnicht so wenig ist. Vorallem wenn AMDs Antike-CPUs um +100 Mhz zulegen kann.
Frei übersetzt sagt Nish Neelalojanan: "Sie (AMD, Anm.) verkaufen antike Chips, während wir Up-to-Date-Prozessoren verkaufen, die speziell für diesen Markt entwickelt wurden".
Der tiefe Fall könnte nach diesem Hochmut kommen.
Denn Intel hat immmer noch 75% Notebook-Marktanteil und Intel ist auch primär deshalb so stark im Notebook Markt, weil Intel komplett im Desktop und vorallem KI-Server-Markt versagt, während AMD aktuell all ihre N3-Fertigungs-Kapazitäten ausschließlich in KI-Server-Markt steckt.
Gut möglich,
dass AMD wegen KI im 4 oder 3Q-2026 mehr Umsatz als Intel schafft.
Vorallem, wenn mit Steigenden Flashspeicher-Preise (DDR und SSD) generell die Notebooks-Preise stiegen sollen und die absoltute Verkaufszahlen zurückgehen sollten.
Ähnlicher Effiekt könnten wir schon im Grafikkarten sehen,
wo in Steam-Online AMDs Marktanteile gegenüber die übertreuren Nvidia-Grafikkarten steigen, obwohl Nvidias Grafikkarten besser sind.