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Apple MacBook Pro 14 2023 im Test - Der M2 Pro wird im kleinen MacBook Pro eingebremst

Started by Redaktion, January 28, 2023, 00:13:25

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Gunar Gürgens

Quote from: RobertJasiek on January 28, 2023, 08:45:182. iPadOS fragt täglich 1- bis 6-mal nach Zulassung von Spyware.

Windows und Android fragen ja nicht mal, sondern nutzen es einfach. Und bei Android Geräten ist die Spyware auch schon gerne direkt in der Firmware.

RobertJasiek

Bei Android hätte ich ähnliche Bedenken, kenne mich aber nicht i.E. aus. Bei Windows gibt es Telemetrie, welche verwandt zu Spyware ist, allerdings gibt es große Unterschiede zu Apples iCloud-bezogener Spyware:

- Es gibt keine Schuldvermutung und vorauseilende Meldung vermuteter Straftaten an die Polizei ohne vorherige richterliche Genehmigung im jeweiligen Einzelfall.
- Es gibt kein Scannen aller lokalen Dateien für diesen Zweck.
- Es ist - anders als in den iCloud-Nutzungsbedingungen vorgesehen - nicht vorgesehen, lokale Dateien an beliebige Menschen in aller Welt zur beliebigen Nutzung weiterzugeben.
- Telemetrie ist so weit abstellbar, dass außer Statusabfragen fürs Windows Update im Netzwerkverkehr nichts zu geschehen scheint.
- Es gibt keine Strafe inform von Nervmeldungen.
- Es gibt keine Strafe inform verhindeter OS-Updates über WLAN und erzwungener viel langsamerer und umständlicherer OS-Updates über LAN und dann notwendigen Dritt-PC.

Dessen ungeachtet rechtfertigt etwaige Kriminalität anderer OS-Anbieter niemals diejenige eines bestimmten OS-Anbieters.

Bandarlog

Quote from: Gunar Gürgens on January 30, 2023, 08:46:30Windows und Android fragen ja nicht mal, sondern nutzen es einfach. Und bei Android Geräten ist die Spyware auch schon gerne direkt in der Firmware.
Wozu dann fragen, wenn es so wie so kein "nein" gibt und entnervt bestätigt man das irgend wann? Vollwertiges "Wir haben dich gefragt" beinhaltet passenden Antwortvariant. Hier ist es minderwertiges "Wir haben dich gefragt", nur für Alibi, daß solche, wie du, das rein oberflächlich, zum Beispiel wie in deinem Vergleich, Apple in dem Punkt höher stellen kannst. Für Fußvolk und Bauernfänger - von überintelligenten Apple. Werden so wie so solche Minileitpeitschen nicht kapieren. (Mit Sarkasmus.)

robin99

Quote from: RobertJasiek on January 30, 2023, 09:46:07Bei Android hätte ich ähnliche Bedenken, kenne mich aber nicht i.E. aus.


Warum googelst du nicht kurz danach? Google/ Microsoft/ Apple + developed + NSA/ CIA

Beispiel:

"In Android, Googles mobilem Betriebssystem, ist Code enthalten, den die National Security Agency (NSA) programmiert hat. (...) Von Seiten der NSA heißt es, der Code mit dem Namen "Security Enhancements for Android" ("Erweiterte Sicherheit für Android") solle Apps vor dem Zugriff von Hackern schützen.

(...) Worauf die NSA-Sprecherin nicht eingehen möchte ist die Frage, ob die Arbeit der NSA an Android im Zusammenhang mit dem Spähprogramms "Prism" steht."

Quelle: www. fr. de/ kultur/android-steckt-code-11283259. html

MemoPro

Suche mal auf Heise.de den Artikel "Kinderporno-Scan-auf-iPhones-Apple-schweigt-wie-s-weitergeht-7220751


In der letzten Passage des Artikels geht es auch um einen Vater, der behördlich und wohlgemerkt fälschlicherweise verfolgt wurde, weil sein Androidaccount illegales Material vermutete. Also ja, ist bei Google keinesfalls besser, sondern eher schlimmer.

Aber stimmt natürlich auch, dass das keine Entschuldigung für Apple sein soll.

Was mich aber schon sehr wundert und auch an der Aussage zu "Spyware" auf macOS zweifeln lässt ist, dass sämtliche Fachmedien angeben, dass dieser Foto-Scan bisher nicht eingeführt wurde!

Da halte ich wenig davon, all diese Artilel als Fake-News abzutun und dafür einem YouTuber Glauben zu schenken...

Denn offiziell wurde bei den Apple-OSs lediglich lokale "Nacktheit-Scans" in der iMessage App und Beschränkungen bei Siri- und Safari-Suchen (ebenfalls lokal) eingeführt. Dh. der Empfänger selbst wird bei Nacktbildern oder Suchen nach illegalen Begriffen gewarnt bzw. max. die Eltern bei Accounts für Minderjährige. Das ist sicherlich auch umstritten, aber ein anderes Kaliber, als das hier vorgeworfene.

RobertJasiek

Wenn Apple es ernst meinte,
- machte es die iCloud-Nutzungsbedingungen rechtskonform,
- schaffte die Strafen für deren Ablehnung wieder ab,
- gestaltete Dialoge rechtskonform.

MemoPro

Tut mir leid, aber das ist keine befriedigende Antwort für mich.

Könntest du bitte nochmals kurz konkret darlegen, welche "Beweise" es genau für diese Spyware-Behauptung gibt, welche entgegen jeglicher mir bekannten Artikel geht?

Jetzt mal abgesehen von einem YouTube-Video.

Gibt es offizielle Berichte von Experten, welche die Übertragung von privaten Daten (oder Teilen) an Apple oder andere Dritte über Apple bestätigen o. ä.?

Mich würde das wirklich brennend interessieren.

Danke im Voraus!

erba1

Faszinierend wie konsequent sich Apple weiterhin gegen die Wiedereinführung eines matten Displays sträubt und leider nach wie vor nur Schminkspiegel anbietet. Somit disqualifizieren sie sich selbst, schade.

Natürlich ist die Entspiegelung besser als bei anderen glare Displays. Aber leider immer noch unbrauchbar, wenn man den Arbeitsplatz nicht frei  wählen kann und irgendwo störende Lichtquellen sind.

Aber ich habe den Eindruck, dass das nur wenig stört bzw. die meisten deren Notebooks nicht flexibel nutzen können müssen.

RobertJasiek

Für den praktischen Teil bin ich auf Berichte angewiesen. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, Links dazu zu speichern. Es ist allerdings nicht nur Youtube, sondern auch New York Times darunter.

Für den schriftlichen Teil siehe meine Kommentare zu den iCloud-Nutzungsbedingungen im NBC-Forum oder im Usenet

From: Robert Jasiek <[email protected]>
Newsgroups: de.comp.security.misc
Subject: Apples Angriff auf Nutzerdaten
Date: Tue, 25 Jan 2022 19:44:49 +0100
Message-ID: <[email protected]>

Vor ein paar Wochen habe ich die aktualisierten, umbenannten iCloud-Nutzungsbedingungen gelesen und die relevanten Passagen sind genau so schlimm wie 2021. Sie besagen wie gesagt, dass Apple sich das "Recht" anmaßt, des Endnutzers gerätelokale Dateien an beliebige Menschen in aller Welt zur beliebigen Nutzung weiterzugeben, also das zu tun, was Spyware eben so tut und in jedem Einzelfall strafbar ist nach StGB §§202a-d. Die Kindermissbrauchscoverstory ist harmlos im Vergleich zu dem, was die iCloud-Nutzungsbedingungen zulassen: die Totalüberwachung aller iCloud-Nutzer auch auf ihren lokalen Geräten und die uneingeschränkte Weiterverwendung all ihrer Dateien usw.

iCloud-Nutzungsbedingungen verbrämt als "Willkommen bei iCloud":

www.apple.com/de/legal/internet-services/icloud/de/terms.html

MemoPro

Also auf der Webpräsenz der New York Times habe ich keinen entsprechenden Artikel gefunden, welcher vor allem auch aktuell ist.

Lediglich die ehemals bekannten Überlegungen von Apple bezüglich der Prüfung von Fotos, welche in die iCloud geladen werden (was ja später wieder revidiert wurde).

Die Privacy Terms habe ich zugegeben nur überflogen, da ich derzeit nicht genug Zeit und Lust habe diese vollständig und genau durchzulesen, aber ich habe jetzt keine Passage gefunden, die es Apple erlaubt die Daten der Nutzer praktisch willkürlich an Dritte weiterzugeben.

Dass Privacy Terms von (insbesondere US-amerikanischen) Konzernen nicht gänzlich unbedenklich sind, ist natürlich klar.

Und auch, wenn Apple im Bereich Privacy öffentlich sehr viel tut im Vergleich zu so manchen Konsorten, sind sie bestimmt keine Heiligen.

Dennoch kann ich mir nicht denken, dass Apple hier schlechter ist, als andere Unternehmen der Branche...

RobertJasiek

"keine Passage gefunden, die es Apple erlaubt die Daten der Nutzer praktisch willkürlich an Dritte weiterzugeben"

Lies einfach meinen Usenet-Artikel, wo die betreffenden Passagen zitiert sind!

MemoPro

Ich habe kein Usenet, denn da braucht man m. W. doch einen Client.

Zudem benutze ich ohnehin aktuell kein MacBook, iPad oder iPhone. Mich interessierte es nur allgemein.

Wenn Sie mit Ihren Behauptungen wirklich Recht haben, werden ohnehin bald div. Fachleute, usw. draufkommen und dann wird es ja vermutlich bald dementsprechende Artikel in offiziellen Kanälen geben. :)

RobertJasiek

Usenet kann jeder haben. Hole dir einen Client und trage dort einen kostenlosen Server ein. Um es dir einfacher zu machen, habe ich die Message hierhin kopiert:

NotebookCHECK - Notebook Forum | Hersteller | Apple | Apples Angriff auf Nutzerdaten

Unter Sicherheits- oder Bürgerrechtsexperten ist der Sachverhalt seit langem bekannt, aber die meisten Medien nehmen nur die Coverstory wahr.

Markus37


Hanno Else

Schöner, schneller Laptop mit super Display und sehr langer Akkulaufzeit.

Wird wohl mein nächster Computer!

Danke für den ausführlichen Test @NBC!

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