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Autor Thema: Apple MacBook Pro 16 2021 M1 Pro im Test - Das beste Multimedia-Notebook für Content-Creators?  (Gelesen 1583 mal)

FreeAssange

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Ja, das Kabel wurde bereits 2018 um genau 2mm verlängert und ist beim aktuellen 14"/16" laut iFixit nochmal robuster und flexibler. Damit wird Flexgate defintiv der Vergangenheit angehören.

Sorry für Dich, dass Du Dir damals überstürzt eine 2016 Gurke gekauft hast. Ich habe zum Glück verzichtet, mein 2015er läuft bis heute einwandfrei. Mir war von Anfang an klar, dass "we made it even thinner!" nicht gut enden kann. Touchbar, Butterfly, Ports und der verkleinerte Akku waren absolute No-Gos für mich. Umso mehr freut es mich, dass alles davon der Vergangenheit angehört :)

Rolf

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Was die Punkte Desktop-Ersatz betrifft und Gerät noch dicker machen... Nein, das ist nicht Sinn und Zweck eines Macbook Pros! Es wird ja so schon genug gemeckert, dass die Geräte minimal dicker und schwerer geworden sind. Stellt Euch den Aufschrei vor, wenn sie auf 2,2cm bzw. 2,5kg hochgegangen wären. Ja, für die Minderheit welche dieses Gerät wirklich nur stationär betreibt und noch mehr Leistung als den M1 Max benötigt, wäre das vielleicht interessant. Aber dann geduldet Euch doch einfach ein wenig bis zum großen iMac oder Mac Pro, sprich einen Desktop der dafür gemacht ist.

Wieso ist das nicht Sinn und Zweck? Vom Air erwarte ich höchste Mobilität, vom 13er / 14er eine Balance aus Leistung und hoher Mobilität und vom stärksten Notebook, was Apple im Programm hat, eine mobile Workstation.

Mobile Workstations waren bis vor wenigen Jahren noch gerne mal 3,5 cm dick. Davon wäre man mit 22 mm (persönlich fände ich 25 mm perfekt!) sowieso Welten entfernt und das soll immer noch zu "dick" sein? Sorry und ohne dich in irgendeiner Weise kränken zu wollen, aber das ist nur noch lachhaft. Das ist kein 16 Zoll Macbook Air. Das ist ne Workstation.

Aber dann geduldet Euch doch einfach ein wenig bis zum großen iMac oder Mac Pro, sprich einen Desktop der dafür gemacht ist.
Ich suche nach einem "Desktop Replacement" und du schlägst vor, auf einen Desktop zu warten. Mh, ja...  ;D

Leute ich bin kein Chip-Ingenieur aber ein paar Basics sollten doch klar sein. Klar könnte Apple seine chips höher Takten, um mehr Leistung herauszuholen. Aber das skaliert nicht linear, nicht mal ansatzweise. Den tradeoff zw. effizienz und leistung machen sie schon bestmöglich. Klar könnten sie die TDP locker doppelt so hoch wählen, dafür gäbe es aber nur wenige prozentpunkte (!) an mehrleistung. Das ist einfach nicht sinnvoll. Im Gegenzug verliert man den lautlosen Betrieb, den Batteriebetrieb unter Volllast, etc. Da wären sie dumm, das zu machen. Dann lieber nach und nach hochskalieren (was sie ja auch tun, siehe leaks zu 40Kern M1-Varianten…)

Das ist klar, dass es nicht linear skaliert, aber wenn du dir Apples Keynote anguckst, sind die Graphen enorm steil. Demnach wäre die Leistungssteigerung garantiert weit höher als nur ein paar Prozentpunkte.

Wen interessiert es, ob die Performance pro Watt nicht mehr 2x so hoch, sondern "nur" noch um den Fakor 1,8 besser ist als bei Nvidia?
Im ersten Fall ist es eine fantastische Effizienz, deren Potential aber für ein für viele völlig nutzlos flaches Gehäuse und extrem leise Lüfter verschenkt wird. Letzterer dagegen wäre immer noch sehr effizient und viel sparsamer als ein Windows Highendgerät (und damit leiser) aber auch von der absoluten Leistung spitze.

Es gibt Bedarf für folgende Hardware:
- Air M1
- Pro M1 Pro / Max dünn / leise
- Pro M1 Max dick / moderat laut (gibt es nicht; maximal laut will wohl niemand)
- Desktops / All-in-Ones M1 Max (kommen vermutlich noch)
- Windows / Linux (zB für andere Software oder mit dGPU)
GENAU SO! Ich hätte es wirklich nicht besser schreiben können  :)

Neben einem 16 Zoll Basismodell (also dem jetzigen 16 MBP) noch ein richtiges Workstationmodell mit vernünftiger Kühlung für herausragender Leistung bei moderater Lautstärke.
Die bisherigen Macbook Pros lagen immer so bei max. 45 db. Das ist der Sweet spot aus Lautstärke und Kühlleistung und deutlich leiser als Windows Highendnotebooks mit 50 db oder mehr. So einfach wärs  ;D
« Letzte Änderung: November 15, 2021, 20:28:18 von Rolf »

ej64

  • Gast
Es gibt Bedarf für folgende Hardware:
- Air M1
- Pro M1 Pro / Max dünn / leise
- Pro M1 Max dick / moderat laut (gibt es nicht; maximal laut will wohl niemand)
- Desktops / All-in-Ones M1 Max (kommen vermutlich noch)
- Windows / Linux (zB für andere Software oder mit dGPU)
Das MacBook Pro mit M1 Max gibt es doch. Und es verbrät auch mehr Strom bei kombinierter CPU/GPU Last. Dadurch ist es auch lauter als das M1 Pro Modell, das hier getestet wurde. Insbesondere im "Performance Mode", der dem M1 Max vorbehalten ist.
Ehrlich gesagt, verstehe ich die Kritik insgesamt nicht — wer will denn wieder so einen Damen-Salon-Fönhauben-Simulator? Dafür hat Apple in der Vergangenheit doch genug Kritik bekommen...

Die richtigen Desktops kommen nächstes Jahr. Aber für dich, Robert, mit deiner Nischenanwendung, wird das nach wie vor nichts sein — einfach weil CUDA auf Apple Vergangenheit ist. Vielleicht musst du das mal umschreiben auf Metal. An dGPU glaube ich nicht in der näheren Zukunft, jedenfalls nicht von Drittanbietern.

Linux und Windows wird halt nicht aktiv von Apple unterstützt, aber auch nicht aktiv verhindert. Asahi ist da auf einem guten Weg.

Grundsätzlich sollte man sich darüber im klaren sein, dass Apple ihr genuines Pro Klientel im Blick hat: also "Content creators", die z.B. massiv von den Hardware De- und Encodern profitieren. Apples Pro Geräte werden weniger Allzweckwaffen sein als früher. Das gefällt nicht jedem — was ich verstehen kann — aber es scheint Apples Absicht zu sein. Wer etwas anderes sucht, muss sich u.U. anderweitig umsehen. Dabei die immer gleiche Kritik (z.B. keine CUDA‐Unterstützung) zu wiederholen, wird weder den Geräten gerecht noch ist es irgendwie zielführend. Apple geht einen Sonderweg und wer den nicht mitgehen kann oder will, sollte m.M.n. immerhin so fair sein, anzuerkennen, wie gut die Kisten den beabsichtigen Zweck erfüllen.
In diesen Sinne: euch alles Gute und und der Hinweis auf einen Vergleich zwischen dem M1 Pro in der Basiskonfiguration (6/2c CPU + 14c GPU) und einem sogar etwas teureren Surface Book Studio:
youtu.be/Al1OAg9Gin8

RobertJasiek

  • Gast
Leistungshungrige Software ist CPU-lastig, GPU-lastig oder - seltener - beansprucht sowohl CPU als auch GPU gleichermaßen. Wenn beides voll beansprucht ist, ist M1 Max am Limit dessen, was man als Workstationnutzer lärmmäßig ertragen will. Das ist allerdings anders bei einseitiger Last, wo M1 Max noch reichlich Potenzial bei Energieumsatz und Geräuschsteigerung hat. Z.B. könnte der M1 Max weiter ausgebaut werden bei den GPU-Kernen oder das Gerät wird doppelt so dick, um den zusätzlichen Raum mit Kühlkörpern zu füllen und damit mehr Last zu erlauben. Ich weiß, dass das nicht linear geht, aber 75% mehr Geschwindigkeit sollten drin sein z.B. mit dem Einbau von zwei M1 Max Chips in ein Gerät mit viermal so viel Kühlleistung. Bei doppelt so dickem Gerät und Ausbau genutzt nur für zusätzlichen Kühlkörper sollte dieser problemlos achtmal so viel Kühlleistung bieten können wie bisher und damit für zwei Chips ausreichen.

Apple hat den Chip M1 Max genannt, um maximal möglichen Ausbau zu suggerieren, aber was Apple tatsächlich tut, ist ein Ausreizen derjenigen maximalen Geschwindigkeit, welche bei dünnem Gehäuse aktuell leisem Betrieb erreicht werden kann. Mehr Geschwindigkeit wird es dann erst beim M2 geben. Damit bedient Apple aber eben gerade nicht den echten Workstationmarkt, sondern nur den Lifestyle-Pseudo-Workstation-Markt.

Nochmal: niemand will eine Jetengine mit 50 - 60 dB. Mittlerer Lärm einer echten Workstation wäre im Bereich 41 ~ 45 dB unter maximaler entweder CPU- oder GPU-Last.

Es ist verfehlt, die Anwendungen, die ein bestimmter Nutzer einsetzt, als Nische abzutun. Es gibt unzählige Spezialanwendungen in den Bereichen AI, Arbeitswelt, Simulationen, bestimmte Spiele usw. Eine echte Workstation sollte sie zumindest hardwaremäßig alle laufen lassen können. Aktuelle M1-Geräte sind stattdessen fokussiert auf Medien-Anwendungen nach dem Motto, Lifestyleanwender bräuchten fast nichts Anderes. Und nein - Content Creators sind nicht nur Nutzer von Medien-Anwendungen! Vielmehr sind i.W. das nur diejenigen Content Creators, die Apple bedient.

Aktuell kocht jeder GPU-Hersteller (Nvidia, AMD, Intel, Apple) sein eigenes Süppchen. CUDA, OpenCL usw. und für Raytracing nochmals verschiedene Hardwarestandards. Dass Apple sich dabei am weitesten entfernt hat, nehme ich aber nicht als gottgegeben hin, sondern kritisiere (nicht nur) ich. Die Folgen sind bekannt: sehr viele Softwares laufen auf M1 nicht oder völlig unzureichend.

Wieso betonst auch du, man solle fair anerkennen, wie gut die Kisten den beabsichtigen Zweck erfüllten? Haben wir doch längst alle getan! Was also soll dieses ständige Gemahne, es doch endlich zu tun?! (Und nein, deswegen wird der Notch nicht gutgeheißen.)

ej64

  • Gast
Z.B. könnte der M1 Max weiter ausgebaut werden bei den GPU-Kernen oder das Gerät wird doppelt so dick, um den zusätzlichen Raum mit Kühlkörpern zu füllen und damit mehr Last zu erlauben. [...] Bei doppelt so dickem Gerät und Ausbau genutzt nur für zusätzlichen Kühlkörper sollte dieser problemlos achtmal so viel Kühlleistung bieten können wie bisher und damit für zwei Chips ausreichen.
Ernsthaft? Ich glaube, das will praktisch niemand und wäre ein Ladenhüter, der die Entwicklung nicht lohnt. Der Max leert den Akku des 16" bei Last schon in unter 2 h. Achtfache Kühlleistung? Um dann nach 10 min leer zu sein?
Warum dann ein Notebook?

Zitat
Apple hat den Chip M1 Max genannt, um maximal möglichen Ausbau zu suggerieren, aber was Apple tatsächlich tut, ist ein Ausreizen derjenigen maximalen Geschwindigkeit, welche bei dünnem Gehäuse aktuell leisem Betrieb erreicht werden kann.
Meiner Meinung nach haben sie dabei den sweet spot getroffen.

Zitat
Damit bedient Apple aber eben gerade nicht den echten Workstationmarkt,
Ein Notebook ist keine Workstation. Die Mac Pros sollen nächstes Jahr dran sein.

Zitat
... sondern nur den Lifestyle-Pseudo-Workstation-Markt.
das ist Polemik

Zitat
Es gibt unzählige Spezialanwendungen in den Bereichen AI, Arbeitswelt, Simulationen, bestimmte Spiele usw. Eine echte Workstation sollte sie zumindest hardwaremäßig alle laufen lassen können.
Die Software läuft nicht, weil sie nicht angepasst wurde. ARM64 war halt bisher nicht so interessant – von Software-Seite gibt es da noch Nachholbedarf, korrekt. Wenn ein Markt dafür da ist, dann werden diese  Anwendungen auch mal portiert.

Zitat
Aktuelle M1-Geräte sind stattdessen fokussiert auf Medien-Anwendungen nach dem Motto, Lifestyleanwender bräuchten fast nichts Anderes. Und nein - Content Creators sind nicht nur Nutzer von Medien-Anwendungen! Vielmehr sind i.W. das nur diejenigen Content Creators, die Apple bedient.
Alle meine Kollegen (IT) benutzen ein MacBook, mit dem M1 hat sich Begeisterung breit gemacht. Ich kenne auch etliche andere IT'ler, die auf Mac schwören. Die anderen Nutzer, die ich so kenne, benutzen Macs in diesem "Content Creator" Umfeld und sind sicher keine "Lifestyleanwender" sondern Leute, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Neben den üblichen Programmen für Photo, Video und sonstiger Grafik werden Buchhaltungs- und Steuerprogramme und anderer Orga-Kram verwendet. Und mal als Medienspieler verwendet. Spielen tut damit – soweit ich weiß – niemand.

Zitat
Die Folgen sind bekannt: sehr viele Softwares laufen auf M1 nicht oder völlig unzureichend.
Wie gesagt, die M1 Plattform ist noch jung, da wird sich noch einiges tun. Die meiste Intel-Programme laufen unter Rosetta2 problemlos – aber klar, es gibt Ausnahmen.

Zitat
Wieso betonst auch du, man solle fair anerkennen, wie gut die Kisten den beabsichtigen Zweck erfüllten? Haben wir doch längst alle getan!
Muss mir entgangen sein ;)

RobertJasiek

  • Gast
Ein typisches Gaming- oder Workstationnotebook läuft unter maximaler Last 1h ohne Stromanschluss. Wenn der M1 Max 2h hält, dann bei doppelt so schnell ca. 1h. Auf Youtube gibt es manche Videos, die Workloads mit mehreren Stunden ohne Stromanschluss getestet haben. Was nun zutrifft dürfte sehr von der Software abhängen.

Achtfache Kühlleistung dient v.A. der Lärmreduktion und erst dann höherer Leistung. Doppelte (nicht achtfache) Geschwindigkeit heißt ja nur etwa doppelte oder dreifache Abwärme.

Workstation ist ein dehnbarer Begriff. Bei Notebooks sind das die Arbeitstiere.

Buchhaltungs- und Steuerprogramme und andere Orga-Software braucht  überhaupt keine Geschwindigkeit; das kann jedes Air und jeder Core i3. Dafür braucht man kein teures Gerät.
 

ej64

  • Gast
Ein typisches Gaming- oder Workstationnotebook läuft unter maximaler Last 1h ohne Stromanschluss.
Ja, wenn sie die Leistung runterregeln – was praktisch alle besonders leistungsfähigen x64 Notebooks tun wenn sie nicht am Kabel hängen.

z.B. Asus ROG Zephyrus G15 GA503Q
R9 5900HS, GeForce RTX 3080 Laptop GPU, 90 Wh
(notebookcheck.com/Test-Asus-ROG-Zephyrus-G15-Laptop-Blickfang.516742.0.html#toc-8)

Last: 90 min
Last max: 182 W

Bei dem Akku-Last-Test dürften also gerade mal 60 W verbrannt worden sein (90 Wh / 1,5 h = 60 W)
Zitat
Buchhaltungs- und Steuerprogramme und andere Orga-Software braucht  überhaupt keine Geschwindigkeit; das kann jedes Air und jeder Core i3. Dafür braucht man kein teures Gerät.
Das macht die selbständige Fotografin natürlich mit dem gleichen Gerät, mit der sie auch die Bildbearbeitung macht.
Aber sie spielt eben nicht auch noch rum, wenn sie eh schon stundenlang vor der Mattscheibe gehockt hat...

Rolf

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Ein Notebook ist keine Workstation.
https://www.notebookcheck.com/Die-besten-mobilen-Workstation-Laptops.65535.0.html

Apple hat den Chip M1 Max genannt, um maximal möglichen Ausbau zu suggerieren, aber was Apple tatsächlich tut, ist ein Ausreizen derjenigen maximalen Geschwindigkeit, welche bei dünnem Gehäuse aktuell leisem Betrieb erreicht werden kann.

Nochmal: niemand will eine Jetengine mit 50 - 60 dB. Mittlerer Lärm einer echten Workstation wäre im Bereich 41 ~ 45 dB unter maximaler entweder CPU- oder GPU-Last.

Wieder einmal genau auf den Punkt gebracht. Kann nichts ergänzen  :)

Z.B. könnte der M1 Max weiter ausgebaut werden bei den GPU-Kernen oder das Gerät wird doppelt so dick, um den zusätzlichen Raum mit Kühlkörpern zu füllen und damit mehr Last zu erlauben. [...] Bei doppelt so dickem Gerät und Ausbau genutzt nur für zusätzlichen Kühlkörper sollte dieser problemlos achtmal so viel Kühlleistung bieten können wie bisher und damit für zwei Chips ausreichen.
Ernsthaft? Ich glaube, das will praktisch niemand und wäre ein Ladenhüter, der die Entwicklung nicht lohnt.

Doppelte Bauhöhe (also ca. 34mm) fände ich auch zu viel. Das Gewicht würde mit Sicherheit auf über 3 kg steigen und die Mobilität stark beeinträchtigen. In der Bestenliste von oben befinden sich aber viele Geräte im Bereich von rund 25 mm. Sweet spot.

Meiner Meinung nach haben sie dabei den sweet spot getroffen.
Deine Meinung unbenommen, aber siehst du keinen Unterschied zwischen 17mm und 34 mm? Apple würde mit einem Mittelding den Sweet Spot treffen. Beim 14er - okay. Macht ja Sinn, weil das Gerät deutlich kleiner ist, aber bei einem großen 16 Zoll Notebook?
Und selbst da meinetwegen ein dünneres Basismodell .

Unsere Kritik richtet sich einzig an das absolute Flaggschiffmodell, das stärkste Notebook, das man bei Apple kaufen kann. Und dass dort bei lächerlichen 17 Millimetern und extrem leiser Lastlautstärke bereits Ende der Fahnenstange ist, ist sehr schade und verschenkt viel Leistungspotential

Vom stärksten Modell erwarte ich zumindest 22-25 mm Bauhöhe (damit wäre es immer noch dünner als viele Konkurrenten in der obigen Bestenliste!) und die von Robert vorgeschlagenen max. 45 db. Damit hätte man die perfekte Balance aus noch immer guter Mobilität und Spitzenleistung dank Apples Effizienz.

Für viele Poweruser wäre das hochinteressant, weil viele ihr Notebook zu 90% stationär (und an einem Platz mit Steckdose) benutzen, aber Platz sparen wollen, es ab und zu in andere Räume, Balkon oder Büro mitnehmen wollen. Dafür profitieren aber die wenigsten von einem super dünnen Gehäuse und einem leichten Gewicht, sondern von möglichst hoher Leistung, damit sie einen Desktop auch leistungsmäßig ansatzweise ersetzen können.  :)


Ja, wenn sie die Leistung runterregeln – was praktisch alle besonders leistungsfähigen x64 Notebooks tun wenn sie nicht am Kabel hängen.

z.B. Asus ROG Zephyrus G15 GA503Q
R9 5900HS, GeForce RTX 3080 Laptop GPU, 90 Wh
(notebookcheck.com/Test-Asus-ROG-Zephyrus-G15-Laptop-Blickfang.516742.0.html#toc-8)

Last: 90 min
Last max: 182 W

Richtig, denn Macs regeln bereits im Netzbetrieb die elektrische Leistung weit unterhalb jedes Highend Windows Notebooks, wie wir hier schon ausgiebig diskutiert haben. Dass der Verbrauch dann für den Akkubetrieb nicht noch weiter abgesenkt werden muss, ist klar  ;)
« Letzte Änderung: November 19, 2021, 10:19:59 von Rolf »

ej64

  • Gast
Oh, mann... der Meckerkönig hat gesprochen.
Nur leider hat er keine Ahnung.
Unsere Kritik richtet sich einzig an das absolute Flaggschiffmodell, das stärkste Notebook, das man bei Apple kaufen kann.
[...] und die von Robert vorgeschlagenen max. 45 db. Damit hätte man die perfekte Balance aus noch immer guter Mobilität und Spitzenleistung dank Apples Effizienz.
Der Test vom "absoluten Flagschiffmodell" ist doch noch gar nicht veröffentlicht. Hier wurde das Modell mit M1 Pro getestet. Das wirkliche Flagschiff ist das Modell mit dem M1 Max.

Mittlerweile taucht dieses Modell auch in den Datenbanken von Notebookcheck auf. Du kannst dir die Werte in die jeweiligen Tabellen holen wenn du darunter nach "macbook pro 16 2021" suchst.

Für das 16" M1 Max wurde ein Load Average von 94 W, ein Load Maximum von 135 W bei 42,9 dB(A) gemessen.

Zitat
Richtig, denn Macs regeln bereits im Netzbetrieb die elektrische Leistung weit unterhalb jedes Highend Windows Notebooks, wie wir hier schon ausgiebig diskutiert haben. Dass der Verbrauch dann für den Akkubetrieb nicht noch weiter abgesenkt werden muss, ist klar  ;)
Laberrhabarber... (s.o.)
Ich wusste gar nicht, dass es ein Qualitätskriterium ist, besonders viel elektrische Energie in Wärme umzuwandeln. Für mich ist entscheidend, was   so ein Ding an Performance abliefert und zwar bei möglichst hoher Effizienz.

Im übrigen wurde für das 16" M1 Max eine Laufzeit unter Last von 63 min gemessen. Bei einem 99,6 Wh Akku macht das einen Verbrauch von durchschnittlich 94,6 W. Also absolut kein Throttling.
Welches andere Notebook kann das?

RobertJasiek

  • Gast
Interessant, dann täte das M1 Max, was es soll. Anders als einige Youtube-Videos bisher suggerierten. Es scheint gar nicht so einfach zu sein, solche lastfreudigen Geräte sinnvoll zu testen.

Rolf

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Oh, mann... der Meckerkönig hat gesprochen.
Nur leider hat er keine Ahnung.

das ist Polemik

Schön, dass du dich an deine eigenen Diskussionsregeln hältst :)

Es mag dir schwer fallen, eine sachliche Diskussion von Meckerei zu unterscheiden. Dafür mein Mitgefühl, aber es ist meistens so, dass man auf Grundlage aktuell vorliegender Informationen diskutiert. Wenn der Test noch gar nicht online ist, kann man schlecht voraussetzen, dass jeder Leser hier diese Informationen schon hat.

Tests, die ich bisher gelesen oder gesehen habe, sprachen immer von leisen bis extrem leisen Lüftern und maßen eine Energieaufnahme von weit unter 100 Watt.
Ob das Apples eigene Quellen sind hier und hier oder der Test von golem, den Gastredner hier zitiert hat

Golem schreibt in ihrem Test: "Unter Last in Games und beim Rendern benötigen CPU und GPU insgesamt etwa 60 Watt. Maximal ist das SoC für 90 Watt ausgelegt, die wir in unserem Test nie erreicht haben."

Ich würde mich wundern, käme der Notebookchecktest auf völlig andere Zahlen, aber wiederlegt der Test meine Kritik an Leistung und Lautstärke, lasse ich mich gerne überzeugen.
Aber Achtung! "Load Maximum" (man möge mich korrigieren) protokolliert nur den höchsten (idR kurzzeitig) gemessenen Wert und nicht zwangsläufig die konstante Leistung. Also lass uns bitte noch abwarten, ob der Test hier wirklich die anderen Tests und sogar Apple selbst wiederlegt.

Die Kritik an der (für Apples stärkstes Modell) sehr dünnen Bauweise zu logischerweise Lasten der Kühl- und damit Rechenleistung wird der Test vermutlich nicht wiederlegen. Da lehne ich mich mal "ahnungslos" aus dem Fenster  ;)

Der Test vom "absoluten Flagschiffmodell" ist doch noch gar nicht veröffentlicht. Hier wurde das Modell mit M1 Pro getestet. Das wirkliche Flagschiff ist das Modell mit dem M1 Max.

Ah, stimmt. Danke für den Hinweis. Kleiner Tipp: Wenn du genauer lesen würdest, wüsstest du, dass ich mich in jedem Kommentar auf das Modell mit M1 Max und die mir in bisherigen Tests vorliegenden Informationen bezogen habe.

Laberrhabarber... (s.o.)
Auch hier erneut: Danke für deine fachliche Gegenargumentation :)

Ich wusste gar nicht, dass es ein Qualitätskriterium ist, besonders viel elektrische Energie in Wärme umzuwandeln. Für mich ist entscheidend, was   so ein Ding an Performance abliefert und zwar bei möglichst hoher Effizienz.

Da hast du doch völlig recht, aber hat auch keiner anders behauptet?! Der Punkt war doch, dass Apple seine hohe Effizienz leider nicht in maximale absolute Performance ummünzt. So einfach.

Was bringt mir der effizienteste Sportwagen, wenn der Hersteller den Spritverbrauch auf 2L begrenzt und um das einzuhalten die Geschwindigkeit auf 180 Km/h drosselt? Die Konkurrenten mögen zwar eine viel schlechtere Effizienz aufweisen, aber sie bringen ihre PS voll auf die Straße und bieten eine höhere Geschwindigkeit.

Und bitte bitte jetzt keine politische Diskussion über Autos und Tempolimit. Das war ein BEISPIEL  ;)

Andreas Osthoff

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Hallo, der Test vom MBP 16 mit dem M1 Max kommt leider erst in 2-3 Tagen. Mit den richtigen Programmen kann man aber auf eine TDP von fast 90 Watt kommen (in der Spitze haben wir 86 Watt ermittelt). Der Verbrauch fluktuiert aufgrund der Benchmark-Sequenzen zwar immer zwischen 90-135 Watt (für das gesamte System) in unseren Messungen, kommt aber regelmäßig wieder auf das Maximum zurück, auch bei unserem einstündigen Stresstest. (durchschnittlich sind es beim Stresstest 115 Watt). Eine klassische Drosselung gibt es also nicht. Der optionale Leistungsmodus in Verbindung mit dem M1 Max hat übrigens keinen Einfluss auf die Leistung, sondern nur das Lüfterverhalten und damit auch die Temperaturen.

Auch im Akkubetrieb wird diese Leistung vollständig abgerufen. Die 63 Minuten kommen nur zustande, weil das MacBook bei sehr wenig Restakku die Leistung stark drosselt, ansonsten wäre der Akku bei unserem Test schon nach ~51 Minuten leer gewesen.

Zorast

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Gaming Benchmark ist leider nicht Aussagekräftig und es wurde auch nicht erwähnt das Shadow of Tomb Raider über Rosetta 2 läuft! Ein natives Game für ARM und x86 wäre World of Warcraft, am besten ihr ergänzt das Ganze noch. Ich kann euch aber berichten, dass mein Bildschirm MB 16 M1 MAX eher einen Grünstich hat. Ich sehe einen großen Unterschied in Weiß- und Grüntönen im Vergleich zu meinem Apple 32" Pro Display XDR.

Bei der Akkulaufzeit könnt Ihr beim zukünftigen M1 MAX Test bitte auch den Low Power Mode miteinbeziehen. Ansonsten kann ich die Laufzeiten soweit bestätigen!

Ansonsten danke ich euch für den Test!!

 

 
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