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Autor Thema: Apple iPhone 12: Internationale Kunden werden geschröpft, ganz anders als beim Google Pixel 5  (Gelesen 714 mal)

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Wer öfter mal in den USA unterwegs ist, wird bei den dortigen iPhone 12-Modellen ein kleines Fenster an der Seite entdecken, das den globalen Modellen komplett fehlt, auch beim Gewicht fehlt den internationalen Modellen ein paar Gramm obwohl sie hierzulande deutlich mehr kosten als in Apples Heimat. Was die Unterschiede bedeuten und ein Vergleich mit Googles deutlich ehrlicherer Preispolitik beim Pixel 5.

https://www.notebookcheck.com/Apple-iPhone-12-Internationale-Kunden-werden-geschroepft-ganz-anders-als-beim-Google-Pixel-5.498091.0.html

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Vergleich mit Googles deutlich ehrlicherer Preispolitik beim Pixel 5.

https://www.notebookcheck.com/Apple-iPhone-12-Internationale-Kunden-werden-geschroepft-ganz-anders-als-beim-Google-Pixel-5.498091.0.html
Danke für diese angebrachte Kritik an der Preisgestaltung von Apple!

"Apple iPhone 12: Internationale Kunden werden geschröpft - Google macht das beim Pixel 5 nicht."

M. Jung

  • Gast
Ist es nicht so, dass die US-Preise immer ohne MwSt. angegeben werden? In den Staaten gibt’s ja je nach Bundesstaat unterschiedliche Steuersätze. Demnach wären die Preise so nicht vergleichbar und die Differenz geringer als hier suggeriert.

anon826

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Guter Artikel zur absolut unverschämten Preispolitik von Apple. Abseits des Vergleichs der umgerechneten und steuerbereinigten Preise sollte man auch erwähnen, dass die Durschnittsgehälter in den USA ein ganzes Stück höher sind als in Europa, was die Geräte in Relation dann noch teurer macht als sie eh schon sind.
Dieses Unternehmen schafft es wirklich Jahr für Jahr noch einen draufzusetzen, und dann auch noch auf einer ziemlich arglisten Art und Weise. Technisch weniger versierte Kunden werden nämlich nicht einmal wissen, was mmWave überhaupt ist, und sich dementsprechend auch nicht beklagen. Penny Pincher Tim Cook hat mal wieder ganze Arbeit geleistet. Zusätzlich zum beschnittenen 5G bekommt man selbst bei den über 1000€  teuren Pro Modellen dann auch nicht mal ein 120hz Display, was im Highend Bereich von Android nun schon länger der Standard ist.

Verabscheuungswürdig, ein anderes Adjektiv fällt mir zu diesem Konzern und seiner Preispolitik nicht mehr ein.

anon826

  • Gast
Ist es nicht so, dass die US-Preise immer ohne MwSt. angegeben werden? In den Staaten gibt’s ja je nach Bundesstaat unterschiedliche Steuersätze. Demnach wären die Preise so nicht vergleichbar und die Differenz geringer als hier suggeriert.

Das ist im Artikel doch berücksichtigt.

Basismodell iPhone 12 Pro in Deutschland (exkl. Steuern und gesetzlicher Abgaben): 960€, was umgerechnet aktuell $1123 sind.

Basismodell iPhone 12 Pro in den USA (ebenfalls ohne Steuern): $999.

Rein Rechnerisch also nur $124 Unterschied, aber hinzu kommt der im Artikel erwähnte Fakt, dass die europäischen Modelle keine mmWave Antennen haben, und deshalb günstiger herzustellen und aus technischer Sicht auch einfach weniger wert sind. Das lässt sich nun schwerer beziffern, am Ende zahlt man hierzulande aber $124 mehr für ein Gerät, was mindestens $75 weniger wert ist, was dann zusammengenommen auf eine Diskrepanz von ca $200 hinausläuft.

Und ja, da kommen am Ende kommen noch die höheren Steuern oben drauf. Wobei Apple in seiner Steueroase auf Irland ja sehr viel an Steuern spart, aber das wird selbstverständlich nicht an den Kunden weitergegeben.

Wie gesagt, absolut verachtenswert. Google ist auch kein heiliges Unternehmen, zeigt mit der Preisgestaltung vom Pixel 5 aber auf, wie es "fair" gemacht wird.

Bananarama

  • Gast
Fagot kann offenbar weder rechnen, noch recherchieren.
Die 699 bzw. 799 Dollar für das iPhone 12/mini sind die Preise für Verizon und/oder AT&T-Kunden.Alle anderen zahlen 30 Dollar mehr.
Wobei das die Preise vor Steuern sind.
Damit liegt der wirklich Unterschied bei  gerade mal 50 Euro. Mit Mehrwertsteuer! Also nichts, was das Unsinnswort "geschröpft" auch nur im Ansatz rechtfertigen würde.
Im übrigen wurden die Preise der Pro-Modelle seit vier Jahren nicht angehoben, sollte man vielleicht auch mal erwähnen.
Naja, dieses Clickbait-Elaborat hat seinen Zweck erfüllt, die üblichen Verdächtigen haben mehrfach geflennt, was will man mehr. ::)

anon826

  • Gast
Fagot kann offenbar weder rechnen, noch recherchieren.
Die 699 bzw. 799 Dollar für das iPhone 12/mini sind die Preise für Verizon und/oder AT&T-Kunden.Alle anderen zahlen 30 Dollar mehr.
Wobei das die Preise vor Steuern sind.
Damit liegt der wirklich Unterschied bei  gerade mal 50 Euro. Mit Mehrwertsteuer! Also nichts, was das Unsinnswort "geschröpft" auch nur im Ansatz rechtfertigen würde.
Im übrigen wurden die Preise der Pro-Modelle seit vier Jahren nicht angehoben, sollte man vielleicht auch mal erwähnen.
Naja, dieses Clickbait-Elaborat hat seinen Zweck erfüllt, die üblichen Verdächtigen haben mehrfach geflennt, was will man mehr. ::)

Und da haben wir ihn, den eingebildeten Apple Kunden, der nicht nur Mathe in der Grundschule geschwänzt hat sondern auch intellektuell überfordert ist mit der technischen Argumentation hier.  ::)

Der steuerbereinigte Preisunterschied beim iPhone 12 Mini sind $80, was schon alleine über 10% sind. Für diesen Preisaufschlag bekommt man obendrein ein minderwertigeres Gerät aufgrund der fehlenden mmWave Unterstützung.

Wie gehirnamputiert muss man sein, um solche Praktiken zu verteidigen? Bist du als Kind mal fallen gelassen worden?

Alexander Fagot

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Liebe Community,

danke für eure Kommentare, egal ob Lob oder Kritik. Ich habe die zwei unten geäußerten Kritikpunkte in Form eines Updates im Text hinzugefügt (Seite notfalls refreshen). Ja, die in den US-Bundesstaaten durchaus unterschiedliche Steuersituation wurde nicht eingepreist, zudem verlangt Apple tatsächlich 30 US-Dollar mehr wenn man auf Apple.com ein iPhone 12 mini ohne SIM Karte kauft.

Warum das meiner Meinung nach dennoch nur wenig an der grundsätzlichen Kritik ändert, habe ich aber ebenfalls dargelegt. Vielen Dank für die angeregte Diskussion!

schlumpfi74

  • Gast
Naja, die Apple-Gemeinde verteidigt ihren Brand bis auf's Letzte.
Das ist mir jedenfalls aufgefallen. Sie würden wahrscheinlich eher von der Brücke springen, als sich auch einen Millimeter in eine andere Richtung zu bewegen. Ich komme aus der Werbebranche und weiß was in den Agenturen für ein herumsteht.

Ich als Webentwickler kann mich da zum Glück davon distanzieren und muss keine Angst haben, dass mich meine Kollegen auslachen werden, nur weil nicht zur Apfel-Herde gehöre.

Lustig finde ich auch, wenn sich dann manche Grafiker damit rechtfertigen Sie wären halt "dümmer", deshalb Apple.

Irgendwie alles merkwürdig.

Mucim

  • Gast
Wie ist das mit Zoll oder Ähnlichem? Apple macht doch nicht die ganze Differenz mehr Gewinn oder? Kennt sich da jemand aus?

PascalRawr

  • Gast
Dass in den USA noch nachträglich Steuern auf den Preis draufkommen wird warum genau nicht gesagt? Achso stimmt man muss Apple ja als böse und Kunden unfreundlich darstellen. Das nenne ich mal wahren Qualiätsjournalismus... (!)

Apple-Jünger

  • Gast
Dass in den USA noch nachträglich Steuern auf den Preis draufkommen wird warum genau nicht gesagt? Achso stimmt man muss Apple ja als böse und Kunden unfreundlich darstellen. Das nenne ich mal wahren Qualiätsjournalismus... (!)

Schade, dass sie den Artikel nicht ganz gelesen haben. Denn dann hätten Sie die Ergänzung hierzu gelesen. Außerdem werden im Artikel die deutschen Preise auch extra ohne Steuern genommen zur besseren Vergleichbarkeit.
Eine kurze Recherche hätte ihnen auch gezeigt, dass nicht in allen Staaten eine Sales-Tax erhoben wird und wenn, dann differenziert diese sich von Staat zu Staat.
Somit ist die Aussage, die im Artikel steht nicht falsch.

Das nenne ich mal wahre Qualitätskommentare die Sie hier raushauen... (!)

MEPARI

  • Gast
Leider untergräbt der Stil des Artikels total die richtige Beobachtung, dass Apple an Hardware spart, ohne den Preis anzupassen. (So wie auch beim fehlenden Netzteil, welches sie ja ganz lächerlich schönreden: Umwelt... aber hauptsache Kabel und Wireless Charging benutzen, welche nicht mit anderen Geräten (z.B. iPad Air, Qi) kompatibel sind).

Wenn man Preise vergleicht, muss man sie steuerbereinigt angeben. Die Begründung, dass in manchen Staaten keine Steuer anfällt, ist nicht Apple anzukreiden, sondern allerhöchstens dem Staat.
Außerdem, obwohl "erfahrungsgemäß" viele Amerikaner Phones mit SIM-Lock kaufen, sollte man meiner Meinung nach den Preis von $729 benutzen und nicht $699!

SCARed

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was man auch nicht außer acht lassen sollte: die fristen für gewährleistung sind international sehr unterschiedlich. IIRC sind in den USA eher 12 monate üblich, während die EU-regelungen eher 24 monate sind. das kalkuliert ein unternemen natürlich auch mit ein, denn in einem gewissen rahmen ergeben sich dadurch kosten für den konzern.

Sonst mit den updates ein guter artikel, im original allerdings weniger. das thema brutto/=betto wird extrem häufig in artikeln (nicht nur hier) völlig außen vor gelassen und da werden $-preise einfach 1:1 in € umgerechnet und sich dann empört.  ::)

US-Kenner

  • Gast
Das Argument, dass die iPhones in Europa teurer verkauft werden, trifft zu. Aber schaut mal, wieviel günstiger die Deutschen Autohersteller (Audi, BMW, Mercedes, VW) ihre Autos in den USA verkaufen. Da geht es nicht um 50 Euro, sondern rasch mal um das 100-200fache davon. Also werden die Europäer auch von eigenen Firmen nicht besser behandelt. Der Fachbegriff dafür heisst "Kaufkraftabschöpfung". Parallelimporte schaffen Abhilfe, da wird aber bei Garantie und Kulanz geklemmt. Als es noch ging, wurden diese ganz unterbunden. Soviel zur freien Wirtschaft.

 

 
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