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Autor Thema: Samsung Galaxy Book S Laptop im Test: Lakefield mit Startschwierigkeiten  (Gelesen 482 mal)

Redaktion

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Samsung bietet das kompakte Galaxy Book S nun auch mit einem Intel-Prozessor an. Gegenüber dem ARM-Modell verbessert sich damit die Kompatibilität mit Apps, doch im Gegenzug muss man auf ein LTE-Modem verzichten und auch die Akkulaufzeiten fallen deutlich kürzer aus. Welche Unterschiede es sonst noch gibt, haben wir uns im Test genau angesehen.

https://www.notebookcheck.com/Samsung-Galaxy-Book-S-Laptop-im-Test-Lakefield-mit-Startschwierigkeiten.480313.0.html

Maxi Rech

  • Gast
Ich persönlich finde die neue Generation der Samsung Notebooks macht rundum einen wirklich guten Eindruck. Wirklich interessant wäre daher auch ein Test zu den Topmodellen Galaxy Book Ion oder Flex, da es zu den Modellen allgemein recht wenig ausführliches Testmaterial gibt.

RobertJasiek

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Was verspricht sich Samsung von einer Erhöhung von 5 auf 7W? Der Vorteil von Niedrigenergie-CPUs ist doch gerade, dass sie wenig Strom verbrauchen zwecks langer Akkulaufzeit und geringer / keiner Geräuschemissionen! Ein Verringung der Watt-Zahl könnte mich daher eher beeindrucken.

Auch sollte Windows für big.LITTLE das Threadmanagement verbessern. Knapp 89 im Cinebench R15 Single-Thread sind nur etwas weniger als die von mir gewünschten mindestens 93 für anständige Office-PC-Nutzung, sodass alleine schon Windows-Verbesserungen das erreichen könnten. Es darf nicht so bleiben, dass es von der jeweiligen Software abhängt, welche Kerne genutzt werden, denn das muss das Betriebssystem gut managen können. Das BIOS hat hingegen lediglich die Aufgabe, dass die Hardware überhaupt läuft.

Also Samsung, nicht verschlimmverbessern, sondern Geduld üben!

RobertJasiek

  • Gast
Galaxy Book Ion oder Flex: wenn ich mich richtig erinnere, hat die aktuelle c't dazu einen kurzen Vergleichstest von Ultrabooks.

JKM

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Die Effizienz kann im Optimalfall überzeugen, ob das Konzept aber wirklich erfolgreich wird, müssen die kommenden Monate zeigen.

Das ist sogar ein Satz, der sich selbst widerspricht.

Denn dieser offensichtliche sogenannte Optimalfall mit einer Voll-Last aller Kerne eines theoretischen Benches hebelt das Hybrid-Konzept aus. Das Hybrid-Konzept kommt zu tragen, wenn bei Single-Thread-Last hohe Single-Thread-Performance "auf Kosten der Effizienz mit eines Big-Kerns" gefragt ist, und bei Multi-Thread-Last eben erhöhte Multi-Thread-Performance über die Multi-Thread-Effizienz der Little-Atom-Kerne gefragt ist.

Eine Ineffiziente Multi-Thread-Effizienz über Sonny-Cove wäre nicht Sinn des Hybrid-Konzeptes. Deshalb ist es eigentlich Schwachsinnig einen Bench zu ermöglichen, der alle 5 Kerne bei Multi-Thread am Anschlag laufen zu lassen.

Ob dieses Konzept erfolgreich ist oder nicht, entscheidet sich über die Skalierung der Kerne. Also, ob 4-Atom-Kerne dann 2x so gut Skalieren, wie 2x Sunny Cove-Kerne.

Genaugenommen hat Intel schon seit Anbeginn des Atom dieses Problem, weil ein ULV-Big-x86 (damals Pentium M) schon damals die Performance eines Standard-Atom-Kerns mit glichen TDP hatte.

Irgendwie zieht sich dieses Problem bis heute durch, welches aber mit einem neuen Problem ergänzt wird, dass die Single-Thread-Performance eines Atom-Kerns mittlerweile zu schwach geworden ist.

Dieser Zeit zeigt im Grund, wie das Konzept gescheitert ist. Denn im Grunde hat man mit einem 1.100 Euro Gerät eher schlechter Akku-Laufzeiten bei miserablen CPU-Performance.

Denn ein etwas schwerer und etwas teurer LG Gram 15 Laptop zeigt eine viel bessere Performance und bessere Akku-Laufzeiten. Auch unter Voll-Last und das mit einer 15W-TDP-CPU, sowie langsameren DDR4-3200 statt LP-DDR4X-4166
https://www.notebookcheck.com/LG-Gram-15-Laptop-im-Test-federleichtes-15-Zoll-Notebook-mit-tollem-Display.477309.0.html

Ob ein Konzept erfolgreich ist oder nicht,
zeigt sich in der Praxis, ob die Vorteile dieses Konzeptes die Nachteile dieses Konzeptes überwiegen. Und dieses Konzept zeigt momentan viel mehr Nachteile als Vorteile, also ist momentan gescheitert. Also, es muss noch mit den Bios-Updates gezeigt werden, ob das Konzept überhaupt funktioniert. Intel hätte schon vor 10-15 Jahren mit den Big-Little-Konzept kommen müssen, aber jetzt wird es wohl nicht mehr gebraucht.

Christian S.

  • Gast
Hatte das Teil heute in einem großen Elektromarkt in der Hand.
Es ist erst seit wenigen Tagen in der Ausstellung lt. Verkäufer, Akku also neu.
Es war zu 100 % aufgeladen, ich habe dann den Netzstecker raus, alle Energiesparoptionen auf max. Akkulaufzeit, Helligkeit runter, WLAN aus etc. - trotzdem zeigte er mir nur eine Restlaufzeit von 3 h 59 Min. an, auch nach 15 Min nur 3 h 45 Min.. In dieser Zeit ging der Akku auf 93 % runter.
Ich habe starke Zweifel an 17 h Akkulaufzeit.

 

 
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