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Autor Thema: Wegen mangelnder Konkurrenz: AMD Ryzen 4000 Vermeer könnte erst 2021 kommen  (Gelesen 429 mal)

Redaktion

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Einem neuen Bericht zufolge soll AMD seine Desktop-Prozessoren der nächsten Generation erst im Jahr 2021 auf den Markt bringen, da der Konzern Intel Comet Lake-S nicht als ernstzunehmende Konkurrenz betrachtet. Dafür könnten die Chips noch ein signifikantes Upgrade erhalten.

https://www.notebookcheck.com/Wegen-mangelnder-Konkurrenz-AMD-Ryzen-4000-Vermeer-koennte-erst-2021-kommen.476594.0.html

JKM

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Wegen mangelnder Konkurrenz

Das könnte auch falsch verstanden werden.
Wegen mangelnder Konkurrenz sind AMDs Verkäufe zu gut, um ebenfalls wohl steigende Nachfrage aus dem Server-Markt bedienen zu können.

Anders als zum Start des RyZen 3000, gibt es zum Start des RyZen 4000 wesentlich mehr OEMs, die AMD_CPUs generell schon in Gaming-OEM-Designs verbauen, was bei einem schnellen Switch gleich eine viel höhere Nachfrage zum Start bedeutet.

Ansich hat AMD nicht mehr die schnellsten Gaming-CPUs.
Auch wenn die Konkurrenz dabei wesentlich mehr Strom verbraucht, kann man nicht von mangelnder Konkurrenz sprechen.

Hellsfoul

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Sollte das stimmen, kann ich ein Upgrade meines alten Systems vergessen. RTX 3000 und die neuen AMD Prozessoren wären sicherlich eine gute Kombi gewesen.
AMD wird aber auch nicht genau wissen, was Intel plant. Wenn sie dann hinten dran sind und keine Chips ausliefern können, würde das ihnen sehr schaden. Bei Zen 2 waren die Prozessoren zum Start auch sehr knapp verfügbar. TSMC kann nicht von einem Tag auf dem anderen die Produktion der CPUs hochfahren. Das dauert einige Monate. Es gibt noch andere Kunden, die auch bedient werden wollen.

JKM

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Sollte das stimmen, kann ich ein Upgrade meines alten Systems vergessen. RTX 3000 und die neuen AMD Prozessoren wären sicherlich eine gute Kombi gewesen.

Warum sollte AMD auf Kunden Rücksicht nehmen, die mehr Geld bei der Konkurrenz ausgeben? Wir wissen nicht, wie und wann der Zen3-Server-Start verlaufen wird, womit die Produktion der RyZen 4000 eigentlich schon viel früher beginnen würde.

AMD wird aber auch nicht genau wissen, was Intel plant. Wenn sie dann hinten dran sind und keine Chips ausliefern können, würde das ihnen sehr schaden

AMDs Problem ist im 2H-2020 sicher nicht Intel, die bisher im Gaming-Markt einen fast lächerlichen Konter machten. AMDs Problem ist im Gaming-Markt eher das Hochfahren & Einführen der 7nm-Konsolen (Sony, Microsoft) sowie die High-End-Grafikkarten. Eher muss sich Intel und Nvidia warm anziehen, dass sie nicht etwas im Gaming-Markt von AMD überrollt werden, wie Intel von Renoir im Notebook-Markt überrollt wurde. Und das alles fast nebenbei zur Zen3-Server-Einführung, wo AMD diverse Großaufträge schon im 2H-2020 beliefern will.

Zusätzlich beliefert AMD noch nicht mal den Desktop-APU-Markt (OEM-Desktop, AIO,...) mit 7nm-Zen2-Technik, geschweige den die anderen Märkte (Chromebook, NUC, Embedded). AMD hat bis Ende 2020 genug Herausforderungen in der Einführung ihrer 7nm-Zen2 in die neuen Märkte, während sie damit bis Ende des Jahres eben ein Markt nach den anderen Aufräumen werden. Wohl sehr ähnlich wie der Renoir den Notebook-Markt aufräumte. Mit all den Einführungen der 7nm-Zen2-Technik in allen Märkten wird AMD wohl bis Ende 2020 viel mehr das Ansehen steigern, als nur der 7nm+Zen3-Technik die Gaming-PC-Performance-Krone wieder mit Intel aufsetzen zu können.

Der Gaming-PC-Markt ist für AMD grundsätzlich am Schwiegsten, weil dabei nicht AMDs Stärken (Effizienz) zählt, sondern AMDs Schwächen (Foundry-Takt). AMD ist dabei immer noch attraktiv, was man an den steigenden Desgin-Wins von Gaming-OEM-Desktop-PCs sieht, die in letzter Zeit am Markt kamen.

 

 
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