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Führende Speicherhersteller wegen RAM-Preisabsprachen verklagt

Started by Redaktion, Yesterday at 17:37:33

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Redaktion

Samsung, Micron und SK Hynix sehen sich in den USA mit einer Sammelklage vor einem Bundesgericht konfrontiert. Darin wird den Unternehmen vorgeworfen, sich abgesprochen zu haben, um das Angebot an Verbraucher-DRAM zu begrenzen und zugleich High-Bandwidth-Memory für KI-Kunden zu priorisieren, wodurch die Preise angeblich um bis zu 700 Prozent gestiegen sind. Der Fall verdeutlicht den zunehmenden Druck auf die Tech-Branche, während die Kläger Schadensersatz und eine gerichtliche Unterlassungsanordnung fordern, da steigende Speicherpreise PCs, Smartphones und Spielkonsolen verteuern.

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RobertJasiek

Preisabsprachen brauchen die nicht, aber ein Klageerfolg wäre sehr schön. Das Problem ist doch eher, dass kein Unternehmen verpflichtet ist, bestimmten RAM überhaupt und in ausreichender Menge zu produzieren. Es ist zwar eine kritische Komponente für die Welt, aber es gibt keine Versorgungspflichtgesetze. Ob Gesetze zu Oligopols trotzdem greifen, wird man abwarten müssen mit rechtskräftigen Urteilen in 10 Jahren oder so. Und selbst wenn sie für US-Unternehmen in den USA gelten, heißt das noch lange nicht, dass sie exportieren müssen. Ohne dutzende Chipfabriken jeweils neuester Generationen in der EU wird das nichts! China löst nicht unsere Probleme. Wir werden die 100 Milliarden Euro in Chipentwicklung und -produktion investieren und gegen hybride Kriegsführung sichern müssen.

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