In dem Artikel sind die meisten Schwerpunkte seltsam verschoben zu den Notwendigkeiten des Alltags gesetzt und auch der Tenor wirkt etwas ... antisozial, aggressiv, passend als Berichterstattung nach einem "Strullerturnier".
Dass sich die Ladezeit so stark reduziert, ist super. Doch wozu dieses aggressive "harte Fakten", "macht ernst", "attackiert ... gnadenlos", "bei der rohen Kraft" oder das herabschauende "vergeblich in der Aufpreisliste sucht"? Ist das ein Krieg, wo es um "Angriffe" geht? Geht es darum, wer "den längsten" hat, um auf die anderen herabzuschauen?
Geht es nicht um die Lösung eines großen gesellschaftlichen Problems, die Entwicklung einer nicht klimaschädlichen Mobilität? Denn dafür wären knapp 500PS für ein solches Auto völlig unnötig und überdimensioniert. (Oder ist dieses Auto ein Traktor?) Kein Mensch, der damit zur Arbeit pendelt, zum Einkaufen fährt oder mit der Familie oder Freundinnen in den Urlaub, braucht das. 500 PS für einen Kleinwagen dürften nicht positiv hervorgehoben, sondern müssten kritisiert werden, weil es unnötig kostet und Ressourcen braucht - Geld, Material und Arbeitskraft/ Ingenieurinnenkunst -, die dann woanders fehlen. Auch dieser ganze andere "Schnickschnack", der im Artikel lobend hervorgehoben wird - passwortgeschütztes Handschuhfach oder der "absolute Clou", ein Kühl/ Warmhaltefach - wozu? Wie oft saßen denn Menschen in ihrem Auto und dachten: 'Hach, also was mir jetzt fehlt, ist eine eingebaute Warmhalte-/ Gefrierbox!'?! Wer sowas braucht, kann sich eine mobile Box einfach mit ins Auto nehmen - dann, wenn sie gebraucht wird.
Was heute nötig ist, sind BEVs, die schneller geladen werden können, die weiter mit einer Ladung fahren können. Und die sich auch Leute mit einem niedrigen Einkommen leisten können. Um damit zur Arbeit zu pendeln oder zum Einkaufen oder mal in den Urlaub zu fahren. Ein elektrischer "Käfer" sozusagen. Damit Verbrenner endlich ersetzt werden. Unnötige kostentreibende und strom- und materialverschwendende Motorleistung und "Schnickschnack" stehen dem entgegen.