Wie schon andere Leser kommentiert haben, hat die Intel-Version ggü. der AMD-Version einen weiteren erheblichen Nachteil: Keine NPU.
Natürlich ist auch XDNA1 im R7-7840U mit lediglich 10 TOPS nur eine Art "Erstlingswerk" - zusammen mit der iGPU erreicht Phoenix aber immerhin 33 TOPS. Das sind schon nutzbare Werte.
Selbstverständlich stellt sich den meisten Nutzern noch die Frage, wozu sie im Hier und Jetzt unbedingt eine NPU im System haben wollen. Da man ein Notebook wie das hier besprochene aber in den meisten Fällen nicht nur für eine Nutzungsdauer von einem oder zwei Jahren kaufen wird, kann das Fehlen der NPU schnell zum Boomerang werden. Die Entwicklung auf der Softwareseite ist doch klar ersichtlich: Jeder Hersteller entwickelt derzeit Features im Bereich KI/ML. In gar nicht so langer Zeit wird sich ein erheblicher Unterschied in der Nutzbarkeit ergeben. Manche Features werden mangels NPU auf Intel gar nicht zur Verfügung stehen, manche werden durch die iGPU zwar ausführbar sein, aber träge und quälend laufen. Von der Energieeffizienz ganz zu schweigen. Phoenix wird da auch keine Bäume ausreißen, aber um Klassen besser dastehen.
Langer Rede kurzer Sinn: Die Intel-Variante ist ohnehin schon in fast allen Aspekten unterlegen, dazu noch teurer. Wenn man nicht explizit Thunderbolt 4 benötigt, gibt es keine vernünftigen Grund, sich dafür zu entscheiden.