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XMG Apex 17 M25 im Test: Der RTX-5060-Laptop mit Ryzen 9 9955HX hängt manchen RTX-5070-Konkurrenten ab

Started by Redaktion, February 13, 2026, 12:30:38

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Redaktion

Mit dem Apex 17 (Clevo V370FNNW-MG) bleibt XMG seiner Linie treu: maximale Leistung ohne Schnörkel. Ryzen 9 9955HX trifft auf eine vollständig entfesselte RTX 5060 – und das für 1.899 Euro. Doch reicht rohe Performance aus, um sich gegen andere RTX-5060-Gamer und teils sogar RTX-5070-Modelle zu behaupten?

https://www.notebookcheck.com/XMG-Apex-17-M25-im-Test-Der-RTX-5060-Laptop-mit-Ryzen-9-9955HX-haengt-manchen-RTX-5070-Konkurrenten-ab.1212497.0.html

RobinLight

Wie seid ihr denn auf den Preis gekommen? Wegen der aktuellen XMG Aktion? Die ist aber nur temporär und sollte nicht als Referenz für den Preis dienen. Eure Ausstattung kommt aktuell auf 2313 Euro mit 32GB, 2TB Samsung 990 Pro und Windows Home.

Man sollte nicht vergessen, dass der Arbeitsspeicher allein bei XMG/Schenker derzeit mit fast 500 Euro bei zu Buche schlägt. Möglicherweise habt ihr das Modell einige Wochen früher gekauft.

Und das ist mein größter Kritikpunkt beim Hersteller: Man kann alles abwählen, was man nicht braucht also etwa SSD und Betriebssystem, muss aber mindestens mit 8GB RAM bestellen. Früher waren das Peanuts, aber heute sehe ich nicht ein, dafür 135 Euro abdrücken zu müssen. Das mag bei dem Modell noch zu verschmerzen sein, doch bei den Geräten um ca. 1000 Euro haut das gut rein.

Besser wäre daher, Schenker würde in der jetzigen Zeit Barebone Geräte anbieten.



Redstone


XMG Community

Quote from: RobinLight on February 13, 2026, 12:52:32Man kann alles abwählen, was man nicht braucht also etwa SSD und Betriebssystem, muss aber mindestens mit 8GB RAM bestellen. Früher waren das Peanuts, aber heute sehe ich nicht ein, dafür 135 Euro abdrücken zu müssen. Das mag bei dem Modell noch zu verschmerzen sein, doch bei den Geräten um ca. 1000 Euro haut das gut rein.

Besser wäre daher, Schenker würde in der jetzigen Zeit Barebone Geräte anbieten.

Eine Auslieferung komplett ohne Arbeitsspeicher wäre durchaus erstrebenswert in diesen Zeiten, aber wir können das aus geschäftlichen und technischen Gründen einfach nicht anbieten.

Arbeitsspeicher und dessen Kompatibilität mit dem Mainboard sind ein wesentlicher Faktor für die Systemstabilität. Defekte oder Inkompatibilitäten mit ungeprüften, möglicherweise gebrauchten RAM-Kits können diffuse Fehlerbilder verursachen, die sich nicht immer eindeutig dem RAM zuordnen lassen. Stehen dann keine von uns getesteten RAM-Module als Referenz zur Verfügung, wird effektives Troubleshooting deutlich erschwert oder faktisch unmöglich.

Die Folge wären hoher Supportaufwand, unnötige Rücksendungen und im schlimmsten Fall ein Vertrauensverlust in unsere Marke. Diesen möglichen Unannehmlichkeiten möchten wir vorbeugen, indem wir eine Auslieferung ohne RAM grundsätzlich nicht anbieten.

Wir bieten als kleinstmögliche Option ein Downgrade auf 1x8 GB RAM an. Damit können wir das System in einer bekannten, geprüften Konfiguration testen und mit voller Garantie ausliefern. Wir bitten diesbezüglich um euer Verständnis.

VG,
Tom

Schenker Technologies GmbH
// Firmenaccount für PR & Communitypflege
Technical Support
Mo-Fr 8-18 | Sa 9-14 // Tel.: +49 341 246704-0

RobinLight

Quote...

Wir bieten als kleinstmögliche Option ein Downgrade auf 1x8 GB RAM an. Damit können wir das System in einer bekannten, geprüften Konfiguration testen und mit voller Garantie ausliefern. Wir bitten diesbezüglich um euer Verständnis.

Sorry Tom, aber das sind doch nur Ausflüchte, die Barebone-Anbieter, etwa bei Mini-PCs, genauso wenig anbringen würden. Dann beschränkt doch die volle Garantie nur auf die bei Euch gelisteten Speichermodule und schon ist das Problem aus der Welt!
Denn die bei Euch zur Auswahl stehenden sind auch die, welche in den letzten Jahren am häufigsten verkauft wurden, zumal die Auswahl an Modulen ab 5600 MT/s, insbesondere bei größeren Kits sehr übersichtlich ist.
Möchte ich etwa ein 64GB Kit mit 5600 MT/s, gibt es nur 6 Produkte zur Auswahl, die sich auf die Hersteller Corsair, Crucial, G.Skill und Kingston verteilen.

Da sich bei SO-DIMMs in den letzten Jahren nicht viel getan hat, könnte ich bspw. ein Kingston Fury 5600er Kit aus einem älteren Mini-PC einfach übernehmen. Easy Upgrade.

Außerdem: Was wäre denn die Vorgehensweise, wenn es tatsächlich Probleme mit einem XMG Notebook bei einem Nutzer gäbe, der seine eigenen Speicherriegel verbaut hat? Wird man dann aufgefordert den Speicher auszubauen und den "originalen" 8GB Riegel zu installieren, um anschließend von einem USB-Stick für einen Memory Test zu booten?

XMG Community

Barebone-Anbieter und Mini-PCs richten sich an eine andere Zielgruppe als Laptops. Bei einem PC rechnet der Kunde allgemein eher mit eigener Assemblierung und Troubleshooting.

QuoteDann beschränkt doch die volle Garantie nur auf die bei Euch gelisteten Speichermodule und schon ist das Problem aus der Welt!

Auch nicht so einfach. Hersteller wechseln gern mal die BOM der Module, ohne die Modellnummer zu wechseln. Da sind dann Chips in anderen Steppings drauf, oder Chips von anderen Herstellern, oder die Kontakte sind plötzlich dünner. Die eine Charge läuft dann, die nächste nicht - oder nicht stabil. Wir sehen das sowohl bei Intel als auch bei AMD-Plattformen aller Art. Als Endkunde weiß man vorher nicht, was für Module man bekommt. Ohne gut ausgestattetes Testing beim Kunden ist uns das zu riskant.

Solche Unwägbarkeiten sind bei SO-DIMM deutlich häufiger als bei normalem Desktop-PC-RAM, und sie treten gerade bei Speicherknappheit immer besonders deutlich zu Tage - denn auch die Speichermodul-Hersteller sind von der IC-Knappheit betroffen, und müssen verbauen, was sie kriegen.

QuoteDa sich bei SO-DIMMs in den letzten Jahren nicht viel getan hat, könnte ich bspw. ein Kingston Fury 5600er Kit aus einem älteren Mini-PC einfach übernehmen. Easy Upgrade.

Ob das einfach läuft, kommt auf das Kit und auf die Plattform an.

VG,
Tom
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eddy_mx

Danke für den Test!

"Generell sind die Lüfter etwas aggressiver und volatiler, touren gerne auch im Idle mal kurz hoch."


Genau sowas ist einfach nur nervig. Passiert das auch im Silent-Modus?

Kriegen wir noch bitte Bilder vom Kühlsystem nachgeliefert oder möchte der Hersteller das nicht?

XMG Community

Hallo @eddy_mx,

Quote from: eddy_mx on February 19, 2026, 12:52:51Kriegen wir noch bitte Bilder vom Kühlsystem nachgeliefert

Das Kühlsystem ist sehr ähnlich zum XMG FOCUS 17 (M25), welches bereits hier gezeigt wurde:
https://www.notebookcheck.com/Die-guenstigste-Nvidia-RTX-5070-Ti-Laptop-GPU-XMG-Focus-17-M25-Gaming-Notebook-im-Test.1071769.0.html#c13969218
(URL kopieren und in Browser-Adressleiste einfügen.)

Hier zum Vergleich ein Foto vom Innenleben des XMG APEX 17 (M25):
https://download.schenker-tech.de/media/products/xmg-apex-17_m25/xmg-apex-17_m25_inside.jpg
(URL kopieren und in Browser-Adressleiste einfügen.)

Beschreibung:
  • Verbundkühlsystem mit Heatpipes aus Kupfer
  • zwei Lüfter mit jeweils 60 mm Durchmesser, 11 mm Höhe und 80 Lüfterblättern
  • vier Luftauslässe mit insgesamt 221 Kühlfinnen aus Kupfer
  • PTM7950 Phasenwechsel-Wärmeleitmittel auf CPU und GPU ab Werk

Quote from: eddy_mx on February 19, 2026, 12:52:51oder möchte der Hersteller das nicht?

Notebookcheck ist ein seriöses Testmagazin. Außerhalb von explizit gekennzeichneten Advertorials haben wir als Hersteller keinen Einfluss darauf, welche Testergebnisse oder Fotos Notebookcheck veröffentlicht.

(Wenn ein Modell das identische oder nahezu identische Gehäuse wie ein Vorgänger- oder Schwestermodell nutzt, spart sich Notebookcheck manchmal neue Fotos von Innen und Außen aus Zeitgründen. Dafür wird normalerweise der Test vom anderen Modell verlinkt im Artikeltext verlinkt.)

Quote from: eddy_mx on February 19, 2026, 12:52:51"Generell sind die Lüfter etwas aggressiver und volatiler, touren gerne auch im Idle mal kurz hoch."

Genau sowas ist einfach nur nervig. Passiert das auch im Silent-Modus?

Die Beschreibung im Artikel (,,Generell sind die Lüfter etwas aggressiver und volatiler, touren gerne auch im Idle mal kurz hoch.") bezieht sich auf das Performance-Profil. Dieses ist bewusst sehr reaktiv ausgelegt. Ziel ist es, bei Lastwechseln – z.B. beim Start eines Benchmarks – Temperaturspitzen sofort abzufangen und maximale Boost-Reserven bereitzustellen.

Wichtig ist auch: Notebookcheck meint mit "Idle" den absoluten Leerlauf ohne Maus- oder Tastatureingaben. In solchen Phasen startet Windows häufig eigene Hintergrundprozesse (Wartung, Defender-Scans, Updates etc.), die kurzzeitig durchaus relevante CPU-Last erzeugen können. Das kann im Performance-Modus zu einem schnellen, kurzen Hochdrehen führen.

Sobald man aktiv arbeitet (Tippen, Scrollen, Video schauen etc.), tritt dieses Verhalten in der Praxis nicht auf.

In den Profilen Entertainment und Quiet ist die Lüftersteuerung deutlich entspannter ausgelegt. Hier reagieren die Lüfter nicht sofort auf jede kurzfristige Temperaturspitze.

Diagramme der Lüfterkurven:

CPU:
https://download.schenker-tech.de/media/products/xmg-apex-17_m25/xmg-apex-17_m25_fan-curve_cpu.png
(URL kopieren und in Browser-Adressleiste einfügen.)

GPU:
https://download.schenker-tech.de/media/products/xmg-apex-17_m25/xmg-apex-17_m25_fan-curve_gpu.png
(URL kopieren und in Browser-Adressleiste einfügen.)

Achsenbeschriftung: Temperatur horizontal (°C), Lüfterdrehzahl vertikal (%).

Diese Kurven zeigen nur die grundsätzliche Zuordnung Temperatur → Lüfterdrehzahl. Dahinter stecken zusätzliche Logiken, die in den vereinfachten Diagrammen nicht sichtbar sind: Temperatur-Mittelung und Hysterese.

1. Temperatur-Mittelung (Average Temp)

Moderne CPUs erzeugen sehr kurzfristige Temperaturspitzen, insbesondere durch einzelne Kerne oder Hotspots. Würde man diese Rohwerte direkt auf die Lüfterkurve legen, entstünde ein nervöses, sprunghaftes Verhalten.

Deshalb wird nicht der momentane Sensorwert verwendet, sondern ein zeitlich geglätteter Durchschnittswert.

Vereinfacht gesagt:
  • Es wird über mehrere Sekunden ein gleitender Mittelwert gebildet.
  • Kurzzeitige Peaks werden dadurch "gefiltert".
  • In erweiterten Varianten werden extreme Ausreißer zusätzlich verworfen (Median-Filter-Prinzip).

Das bedeutet: ein einzelner 1–2-Sekunden-Spike führt im Entertainment- oder Quiet-Profil nicht sofort zu einer höheren Lüfterstufe.

2. Hysterese - Vermeidung von "Hin-und-her-Schalten"

Ein zweiter wichtiger Mechanismus ist die Hysterese.

Ohne Hysterese würde folgendes passieren:
Liegt eine Temperatur genau an der Schwelle zwischen zwei Lüfterstufen, würde der Lüfter bei minimalen Schwankungen ständig zwischen zwei Drehzahlen wechseln.

Um das zu vermeiden, hat jede Lüfterstufe zwei Schwellen:
  • Temp Up - ab dieser Temperatur wird hochgeschaltet
  • Temp Down - erst unterhalb dieser niedrigeren Temperatur wird wieder heruntergeschaltet

Beispiel:
  • Bei >75 °C → Lüfter springt auf ca. 80 %
  • Erst wenn die Temperatur wieder unter 70 °C fällt → zurück auf ca. 65 %

In Performance ist diese Bandbreite bewusst enger gehalten, um schneller zu reagieren.
In Entertainment und Quiet ist sie breiter, um akustische Stabilität zu priorisieren.

Diese Art von Lüftersteuerung hat in den letzten Jahren nach und nach Einzug in unser Portfolio gehalten und gilt seitdem für alle Modelle.

VG,
Tom
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