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"Ich habe noch nie einen so starken Einbruch gesehen": Intel-CPU-Verkaufszahlen stürzen ab

Started by Redaktion, April 17, 2026, 06:30:17

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Redaktion

Mindfactory hat seine CPU-Verkaufszahlen für die Kalenderwochen 14 und 15 des Jahres 2026 veröffentlicht. Die Daten zeigen, dass AMD weiterhin dominiert. Gleichzeitig scheinen sich die Verkaufszahlen von Intel-CPUs etwas verbessert zu haben. Dennoch erklärt TechEpiphany, dass der Rückgang der CPU-Verkäufe beispiellos ist.

https://www.notebookcheck.com/Ich-habe-noch-nie-einen-so-starken-Einbruch-gesehen-Intel-CPU-Verkaufszahlen-stuerzen-ab.1276166.0.html

RobertJasiek

Die entscheidenden Infos fehlen: Um wieviel Prozent sind die Zahlen zurückgegangen im Vergleich zu welchen Werten?

www.hartware.de/wp-content/uploads/2026/04/Mindfactory-CPU-unit-sales-202604.webp

Demzufolge gab es in Kalenderwoche 3 ca. 1550 CPU-Verkäufe, in Kalenderwoche 15 nur ca. 500, also ein Absturz um -68% auf 32% v.A. seit den letzten drei Kalenderwochen.

Warum - sind erst da die Preise von RAM, SSD usw. an den Mindfactoryendverbraucher weitergegeben worden? Schlagen die Energiepreise infolge des Irankriegs durch?

wccftech.com/cpu-and-motherboard-sales-are-declining-fast/

"When compared to January 2025 sales stats, the shipments are nearly 25X lower. [...] motherboard sales have dropped faster than ever. From over 3,000-5,000 shipments in a single week in 2024, the numbers have dropped to just over 1,000 as of the last week of March."

www.3dcenter.org/news/news-des-15-april-2026
www.3dcenter.org/news/news-des-23-dezember-2025
www.3dcenter.org/news/news-des-30-dezember-2024

"Schaut man sich die komplette Absatzstatistik des Jahres 2024 bei der Mindfactory an (das Jahr 2025 hatte mit der damals drohenden Insolvenz einen zu starken Sondereffekt), dann waren da wochenweise Absatzzahlen von 2000-3000 Stück normal, der Tiefstwert lag seinerzeit bei 1570 Stück"

Grob überschlagen waren also vor der Insolvenzgefahr ~2500 pro Woche normal. Im Vergleich dazu sind 500 in der aktuellen Woche ein Absturz um -80% auf 20%.

eastcoastpete

Sowohl die Überschrift als auch der Kontext lassen viel aus bzw zu wünschen übrig.  Die Hirnfabrik hat zwar die Insolvenz hinter sich, aber deren Verkaufszahlen würde ich zunächst einmal nicht als repräsentativ für die Situation allgemein ansehen.  Bei den Intel Absatzzahlen kam ziemlich sicher noch dazu, daß etwaige Interessenten auf den Launch der 270K Plus und 250K Plus warten würden.  Es war ja bekannt, daß diese zwei Arrow Lakes ein deutlich besseres Preis/Leistungsverhältnis als die bisherigen Ultra 5, 7 und 9 bieten würden, was auch der Fall war und ist.
Was IMHO interessanter gewesen wäre, sind die Bestellungen für RAM (wie viele welcher Kapazitäten?) und Grafikkarten. 

Und ja, die verrückt hohen Preise für RAM und auch GPUs haben auch mich dazu gebracht, jetzt doch noch länger bei meinem alten Setup zu bleiben. Wer aber einen stärkeren PC beruflich braucht, muss jetzt in den sehr sauren Preisapfel beißen.

blublub

Also bei dem aktuellen Marktpreisen bei RAM und GPUs weiss ich nicht wie repräsentativ das sein soll - die meisten kaufen keine PC weil ramnind GPU Arsch teuer sind

JKM

Insgesamt sieht die Lage für den DIY-PC-Markt weiterhin schlecht aus. Der Markt für Consumer-Technik, darunter Smartphones und Laptops, braucht dringend sinkende Preise bei DRAM und Speicher, damit sich die Situation nicht weiter verschlechtert.

Der Markt braucht vorallem KI-Server-Produkte,
die nicht nur massiv an DDR und SSD benötigt, sondern mittlerweile auch 86-CPUs.
Eine reduzierte Nachfrage funktioniert nur mit angsttreibenden Preisen oder mit nichtverfügbaren Produkten.

Mittlerweile werden auch AM4-DIY-CPUs unattraktiv, weil die Speicher-Hersteller bei ihre alten Fabriken von DDR4 auf Server-DDR5 umstellen. Wie es Samsung bekanntgab werden sie bis 2026 ihre gesamte LPDDR4-Produktion auf DDR5 umstellen. Und das wird wahrscheinlich massive Auswirkungen auf den Notebook-Markt haben, wenn aktuell verkaufbare DDR4-Notebooks dann vielleicht nächstes Jahr nicht mehr verkauft werden können.

Aktuell bricht der CPU-Markt im Retail-DIY-Markt vor dem OEM-Notebook/Desktop-Markt ein,
so wie die DDR-Speicherpreise im Retail-DIY-Markt monate vor und deutlich höher als im OEM-Notebook/Desktop-Markt stiegen.
 

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