NotebookCHECK - Notebook Forum

Notebookcheck Artikel => News => Topic started by: Redaktion on March 19, 2026, 18:44:53

Title: Heimliches Tracking: OLG Jena verurteilt Meta zu 3.000 Euro Schadenersatz
Post by: Redaktion on March 19, 2026, 18:44:53
Der Meta-Konzern (Facebook, Instagram) hat vor Gericht eine weitere Niederlage erlitten. Wegen des heimlichen Trackings wurde das Unternehmen am 2. März 2026 vom OLG Jena zur Zahlung von 3.000 Euro Schadenersatz verurteilt. Für Facebooknutzer gibt es drei Optionen, ebenfalls zu klagen.

https://www.notebookcheck.com/Heimliches-Tracking-OLG-Jena-verurteilt-Meta-zu-3-000-Euro-Schadenersatz.1255101.0.html
Title: Re: Heimliches Tracking: OLG Jena verurteilt Meta zu 3.000 Euro Schadenersatz
Post by: Mönch on March 20, 2026, 01:23:25
Wie bitte nur 3000 € schadenersatz? Eurer Ernst????dich ein Witz dieser Betrag
Ich glaube unser Jura System ist kläglich gescheitert aber gewaltig !!!!! Vor allem auf der ganzen Welt über ebennen!!!!!
Title: Re: Heimliches Tracking: OLG Jena verurteilt Meta zu 3.000 Euro Schadenersatz
Post by: RobertJasiek on March 20, 2026, 06:28:55
Es sind eben nur z.B. €3000 in einer Individualklage. Plus Gerichtskosten von z.B. €5000. Macht ~€8000 pro Person. Sollte jeder sein Recht einfordern und es einmal in der höchsten Instanz (mindestens BGH) durchgehen, könnten ca. 20.000.000 Bundesbürger Meta zu Ausgaben zwingen. Macht grob geschätzt €8000 * 20.000.000 = €160 Milliarden. Wenn es außerdem alle Menschen in allen Staaten (darunter EU) mit geeigneter Gesetzgebung täten, wäre Meta insolvent! €3000 sind also nur dann wenig, wenn nur eine Person überhaupt ihr Recht einfordert. Tun es alle Meta-Nutzer oder von Meta nachweislich indirekt Betroffenen und bekommt davon ein Großteil Recht, dann ist der Gesamtbetrag mehr als angemessen und ausreichend jedenfalls hinsichtlich der Auswirkungen auf Meta.

Ob €3000 angemessen, Schäden einer Person zu kompensieren, ist eine andere Frage. Nicht unser Gerichtssystem ist gescheitert, sondern deine Kritik muss an den Bundesgesetzgeber und ggf. den EU-Gesetzgeber gehen und an uns Wahlvölker. Du hast ja hoffentlich Parteien gewählt, die Betroffenen höhere Entschädigungen zusprechen wollten bzw. allgemeiner Verbraucherrechte vorrangiger behandeln wie etwa ÖDP oder Grüne.