Punkt 5: Verantwortung
Das erste Aufsetzen des Servers ist noch einfach. Allerdings ist der Nutzer hier gleichzeitig der Betreiber und damit verantwortlich für alle notwendigen Updates auf allen Ebenen. Vom Betriebssystem bis zur jeweiligen Software. Gleichzeitig muss er auf das Backup achten. Je nach Notwendigkeit auch von der Hardware.
Ein Privatnutzer kann vielleicht eine Woche auf seine Cloud verzichten, ein Angestellter eher nicht.
Dass ist aus meiner Sicht der größte Schwachpunkt beim Self-Hosting. Die meisten Menschen, die ich kenne, sind sowieso schon von Updates und Sicehrheitslücken genervt. Wer seine eigene Cloud aufsetzt, muss aber für alle Aspekte der Cloud explizit die News abonniert haben. Um im Zweifel einer entdeckten Sicherheitslücke schnell handeln zu können.
Jede Headline ,,Schwachstelle wird bereits ausgenutzt" treibt den Schweiß der Angst vor potentiellem Totalverlust. Oder schlimmerem.
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Nein, ich empfehle lieber einen kleineren Cloudanbieter. Bin bspw bei MEGA.
Zeit ist immer ein Argument. Zeit in Geld umzurechnen macht aber keinen Sinn oder rechnet ihr jeden Moment eurer Freizeit ab?
Sparen kann man auf Dauer enorm, wenn man keine Abos hat gewinnt man einiges an Komfort.
Die steile Lernkurve ist vorhanden aber sehr kurz. Sobald man sich in Linux ein bisschen zurecht findet und weiß wie man Google bedient kriegt man das allermeiste vernünftig hin.
Wenn man wichtige Daten hostet ist ein Punkt extrem wichtig: Backups. Am besten ein backup direkt auf dem Gerät, eins auf einem anderen gerät und eins online. Mein 1TB storage bei Hetzner kostet 3,81€ pro Monat. Anschaffungskosten vom Server waren knapp 200€ (Festplatten nicht eingerechnet). Dazu kommt noch der Strom.
Für mich lohnt es sich eindeutig. Ich habe einige Dienste inklusive homeassistant die wirklich vernünftig und ohne dauerhafte Zeitinvestition laufen.
Quote from: UmstrittenerNutzer on December 12, 2025, 16:38:06Die meisten Menschen, die ich kenne, sind sowieso schon von Updates und Sicehrheitslücken genervt. Wer seine eigene Cloud aufsetzt, muss aber für alle Aspekte der Cloud explizit die News abonniert haben. Um im Zweifel einer entdeckten Sicherheitslücke schnell handeln zu können.
Völliger Unsinn. Docker + Watchtower und du hast immer das neuste Update bevor überhaupt der erste Artikel darüber geschrieben wird.