News:

Willkommen im Notebookcheck.com Forum! Hier können sie über alle unsere Artikel und allgemein über Notebook relevante Dinge disuktieren. Viel Spass!

Main Menu

Post reply

The message has the following error or errors that must be corrected before continuing:
Warning: this topic has not been posted in for at least 120 days.
Unless you're sure you want to reply, please consider starting a new topic.
Other options
Verification:
Please leave this box empty:

Shortcuts: ALT+S post or ALT+P preview

Topic summary

Posted by Schäfer
 - December 02, 2021, 15:51:10
Es ist in den Kommentaren immer wieder zu lesen, dass es einfach ist sich in den Finger zu stechen. Ja es geht und ja es ist unangenehm und manchmal schmerzhaft. Es geht aber in erster Linie nicht darum sich dreimal bzw. zu jeder Mahlzeit messen zu können. Dir Langzeitschäden bekommt man nur in den Griff wenn ich jederzeit ei sehen wie sich mein Glucose Spiegel jetzt im Moment verhält. Mit einer permanenten Anzeige habe ich sofort im Blick ob ich ich mich in einem kritischen Bereich befinde.

Wie erkenne ich auf dem Fahrrad ob ich wegen Unterzuckerung Schwitze und leicht zittere oder wegen der Anstrengung? Jedesmal halten und messen? Die digitalen Systeme sind ein Segen. Meine Libre2 Sensoren weichen auch von der Blutmessung ab. Das ist aber egal, da ich die Abweichung kenne und im Kopf korrigiere. Und ob ich 80, 90 oder einen 100er Werte habe ist für das Gesamtbild egal.....

Mir wäre die Verlässlichkeit wichtig, damit man dem System was Haltbarkeit betrifft auch vertrauen kann. Nichts schlimmeres als wenn der Sensor nach drei Tagen um Ersetzung bittet und man unterwegs ist und der Sensor eigentlich noch 10 Tage vor sich hätte.....

Ich freue mich um jedes neue System was uns nach vorne bringt. Weiter so!!!!
Posted by Kai0r
 - December 01, 2021, 19:16:48
Also Alltag ist das mit dem Finger Pricking schon mal gar nicht mehr für JEDEN Diabetiker, so wie es hier publiziert wird.
Seit einigen Jahren gibt es gute Cgm Systeme auch Realtime, welche die Fingerpickser abgelöst haben und welche gut bis sehr gut funktionieren.

Also alles mal relativiert sehen.

Das nun ein System kommt mit dem gar keine Blutaufnahme mehr notwendig ist, wäre natürlich nochmals eine Erleichterung.

Die Empfängersysteme sind doch bereits heute relativ flexibel. Bei dexcom kann man seine Status teilen, andere über schlechte werde informieren. Zb Eltern oder halt Pfleger. Wenn es um ältere Personen geht. Auch sind die Standalone Lesegeräte kein Hexenwerk. Also wer es schafft auf nem Teststreifen den Bluttropfen zu treffen kann auch ne Zahl ablesen. Nur mal als Ansicht, weil hier oft wegen älteren Menschen und Sichtbarkeit usw einfache Handhabung geredet wurde.

Die Technik ist also cool ohne Blut. Alles andere, gibt es schon. Wir haben dexcom im Einsatz mit Lesegerät und parallel Smartphone und smartwatch.
Posted by Baraban
 - December 01, 2021, 16:00:04
Na ich hoffe doch dass sie das Protokoll für die Kommunikation mit ihrem Sensor offen legen und damit anderen Anbietern von CGM wie Abbott oder Dexcom um Lichtjahre vorraus sind.
Integration in andere Apps für Uhren&Handys wäre großartig.
Gibt es da schon Infos?
Posted by Paul_
 - November 30, 2021, 14:07:48
Quote from: Claud on November 30, 2021, 08:47:06
Diese Teile funktionieren leider nicht immer bei jedem gleich gut. Ich kenne mehrere Diabetiker, bei denen ein solches System komplett versagt hat. Daher würde ich nicht zu viel Vertrauen darein setzen.

Ach du kennst leute aus klinischen teststudien die sensoren verwenden, die es noch gar nicht gibt? is ja cool.

worauf du dich wohl beziehst sind aktuelle cgm-systeme die alle mit einer aufgeklebten messnadel oder als implantierter sensor in der haut sitzen.
als langjähriger verwender des implantierten systems kann ich nur sagen ist überaus genau. auch von anderen aus meinem umfeld höre ich nur dass ihr cgm sehr genau ist.

genauigkeit ist kriterium nummer 1 bei der zulassung immerhin. ja es kann einzelfälle gwben bei ddnen es nicht funzt aber das sind so bruchteile von prozenten dass es den "durchschnittsdiabetiker" wohl nicht betrifft.
Posted by FritzPeterMüllerchen
 - November 30, 2021, 13:40:47
Also das Fingerstechen,  den Messstreifen in das Gerät stecken, Blut auf den Messstreifen zu geben ist nicht einfach und für alte Leute sehr kompliziert. Wer mit einem Smartphone nicht zurecht kommt, wird das erst recht nichtmehr schaffen.

Aber diese Smartphonelösung schließt ja andere Lösungen nicht aus. Man kann ja neben dem Sensor auch Anzeigegeräte vertreiben oder sogar Altersheimlösungen schaffen, wo die Pflegekräfte sofort einen Alarm auf ihren Beeper bekommen, wenn bei einem Patienten schlechte Werte gemessen werden oder es hängt in jedem Zimmer eines Diabetikers ein Display, woi der Pfleger sofort sieht, was der Blutzucker da gerade macht und ob und wieviel Insulin gespritzt werden muss.

Selbst wenn man für alte Leute keine Lösung hätte, bleibt da ja noch die alte Lösung. Die ist entwickelt und zugelassen und wird sicher solange auf dem Markt bleiben, wie sie nachgefragt werden.

Und wegen der Genauigkeit, ich habe auch beim Fingerstechen 2 signifikant abweichende Werte wenn ich direkt 2 mal messe. Da ist die Genauigkeit auch nur bei +-20 mg/dl (bei Werten von 80-140).
Posted by TGH1978
 - November 30, 2021, 10:13:42

Also ich finde es gut, das versucht wird hier eine Erleichterung für Diabetiker zu schaffen! Wie gut oder schlecht diese System dann sein wird, kann ich nicht beurteilen und bleibt abzuwarten... man kann nur hoffen, dass die Forschung das hinbekommt!

Aber hat schon mal jemand daran gedacht, dass (auch wenn die Diabetiker teilweise schon immer jünger werden), es hier auch um viele vor allem ältere Menschen geht und nicht jeder von Ihnen gerade technikaffin ist? Meine Mutter hat zb. schon Probleme mit ihrem Tasten-Handy klar zu kommen! Von einem Smart-Phone/-Watch, Tablet, usw. gar nicht erst zu reden... und sie ist da nicht die Einzige in ihrer Altersklasse...

Mir ist klar, dass von den Entwicklern hier eine kostengünstige Variante angestrebt wird... aber ich glaube für Leute wie meine Mutter wäre es viel zielführender, wenn man dann direkt auf dem Messgerät (der Uhr, dem Armband), einen möglichst großen/gut zu lesender Wert stehen hätte, selbst wenn dann das Teil etwas komplizierter zu fertigen wäre und damit etwas teurer werden würde...

Weil so mühsam es auch ist, sich zb. 3x pro Tag in den Finger zu stechen, aber es ist einfach! Blut auf einen ,,Streifen", den in ein Gerät halten und Messwert ablesen... wenn die neue Methode nicht ebenso simple ist, fürchte ich wird das viele (ältere) Menschen abschrecken/überfordern...
Posted by Claud
 - November 30, 2021, 08:47:06
Diese Teile funktionieren leider nicht immer bei jedem gleich gut. Ich kenne mehrere Diabetiker, bei denen ein solches System komplett versagt hat. Daher würde ich nicht zu viel Vertrauen darein setzen.
Posted by Redaktion
 - November 30, 2021, 07:16:22
Mehr als 80.000 Mal messen Patienten mit Typ 1 Diabetes den Blutzucker im Laufe ihres Lebens, und das über einen Stich in den Finger, was demnächst hoffentlich nicht mehr nötig sein wird, denn die Forschung zur non-invasiven Blutzuckermessung läuft auf Hochtouren. Nicht nur Smartwatch-Hersteller wollen die non-invasive Überwachung der Glucose im Blut in ihr Portfolio aufnehmen, ein dedizierter Sensor könnte die Blutzuckermessung bald auch mit jedem x-beliebigem Smartphone erlauben.

https://www.notebookcheck.com/Erleichterung-fuer-Diabetiker-Schmerzfreie-Blutzuckermessung-mit-Handy-oder-Smartwatch-dank-neuem-Afon-Sensor-am-Horizont.581969.0.html