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Topic summary

Posted by JKM
 - September 03, 2020, 12:02:23
Warum wird im Artikel immer zu AMDs 4700U und nicht 4800U verglichen?

Weil 4700U schon länger vorhanden und in Massen verfügbar ist. Er ist halt in Fokus geraten, weil einige (u.a. ich auch) ihn kauften, wo es bei diesen Modell keinen 4800U gab.

Und ist bewusst, dass es den 4800U mit aktivierten SMT gibt, aber es gibt bei Notebookcheck bisher erst kürzlich nur einen Tests. Und ein Tests ansich ist in der Regeln nie wirklich aussagekräftig, weil es eine Schwankung gibt.

Wir wissen, dass AMD die 1080-MT-Punkte eben mit 4700U mit 15-20W erreicht, sowie dieser APU in Massen verfügbar ist. Beim Tiger-Lake wissen wir noch nicht, mit welchen Stromverbrauch intel die 1050-MT-Punkte erreicht, sowie in Welchen Massen es diesen High-End-Modell gibt. Denn der 6-Kern-Comet-Lake, der Anfangs mit 1050-MT-Punkte überraschte, verschwand dann so quasi aus der Bildfläche.

Egal wie viel Intel jetzt schön darstellt. Nach einigen Monaten wird das Licht klarer. Vorallem hat AMD mit dem 4800U bzw. 5800U immer noch ein a** im Ärmel, wo sie Performance-Technisch zulegen könnten, ohne Mehr-Kerne oder größere Dies zu machen. 4800U bzw. 5800U ist meiner Meinung auch nur eine Frage der Effizienz, wann es Sinn macht. Mir sind 2,0 GHz @ 15W mit 8-echten Kernen sowieso lieber als 1,7 Ghz @ 15W mit 8+SMT-Kernen. Per se, hätte ich generell eh lieber zum 4700U gegriffen.

AMD könnte bis zum Cazenne & Van Gogh im "schlimmsten" Fall sowieso Lieferengpässe haben. Denn weil Intels 10nm-Produktion nur 50% des CPU-Produktion ausmacht, konkurriert der Renoir weiter gegen den Comet-Lake-Quad, wobei Renior +130% Effizienter ist.
Posted by r4bBit/s
 - September 03, 2020, 10:36:12
QuoteWenig überraschend ist allerdings auch, dass der Core i7-10710U durch seine zusätzlichen Kerne im CB15 führt, wenn alle Kerne genutzt werden – allerdings ist der Vorsprung nur marginal, der Comet Lake-Chip ist nur rund 8 Prozent schneller als der Core i7-1165G7, der Ryzen 7 4700U liegt trotz der doppelten Anzahl der Kerne nur rund 3 Prozent in Führung.

Warum wird im Artikel immer zu AMDs 4700U und nicht 4800U verglichen?
Der liegt nämlich im CB15 Multi mit ca. 54% vor Intels neuestem Flaggschiff i7-1165G7 und ist schon seit Monaten im Handel erhältlich...
Klar, der hat doppelt so viele Kerne und Threads, aber mit 25W eine ähnliche TDP, also ist der Vergleich doch legitim, oder nicht?
Posted by RobertJasiek
 - September 03, 2020, 07:26:58
Schließlich wäre es Grenzwertig gewesen 8-Zen2-Kern mit 0,6 Ghz (5W) bzw. 1,0 Ghz (7,5W) Basis-Takt zu betreiben, oder weniger. Mit 5nm wären die 8-Kerne mit 1,0 Ghz (5W) oder 1,5 Ghz (7,5W), oder doch etwas mehr, nicht mehr so grenzwertig.

Was meinst du mit "grenzwertig"?
Posted by JKM
 - September 02, 2020, 23:34:14
Intel wirft Nebelkerzen. U und Y waren schon kryptisch, aber die neuen Bezeichnungen sind vielfach undurchdringlicher. Die TDP-Bandbreiten verhindern zu wissen, was man von einer CPU erwarten kann.

Eigentlich ja.
ISo wie du es jetzt sagst, glaube ich,
dass Notebookcheck selber beim Pre-View-Test keine Strom-Messungen machen darf, würder sie wohl vertraglich nicht sprechen dürfen. Denn mich hat so ein Pro-View-Notebook schon ziemlich gewundert. Denn sowas gabs AFAIK bis jetzt noch nie, wo man nach einem Start der Next-Gen-Generation eben erst mal Wochen auf die ersten Tests warten musste. Ice_Lake wurde auch am 1.Aug.2019 vorgestellt und den ersten Test gab es AFAIK am 11.Sept.2019, also 5-6 Wochen später.

Interessant dabei ist,
dass damals Ice-Lake auch eine so +15% höhere iGPU-Only-Performance hatte als AMD bzw. Picasso damals. Und das noch mit Vega 10. Nachher kam AMD mit Vega 7 @ Renoir, also nur 7 statt 10 CUs, womit sie Intel damit wieder planierten. Eben, weil man damit neuste Spiele in 1080p-30fps spielen kann, also eine Magische Grenze überschritten hat und mit Ice-Lake nicht.

Zu Spectre und Meltdown hören wir nichts, obwohl das Thema längst nicht überwunden ist, sollen wir und die Journalisten wohl vergessen.

Stimmt, habe ich mittlerweile schon völlig vergessen & übersehen.

Dabei gibt es auch Positives: anständige Single-Thread-Performance sowie USB / Thunderbolt 4. Diese Aspekte werden aber zur Nebensache, während Intel bei den zentralen Disziplinen wegen zu beschaulicher Entwicklung im Nebel versinkt.

Das ist wohl Intels Strategie.
Mit der Single-Thread-Performance konnte Intel noch punkten, als es möglich war.

Generell ist momentan mit HDMI 2.1, USB 4.0, Bluthooth 5.2 und 120/240/360Hz-Display mit FreeSync eine technisch interessante Entwicklung, aber das meiste kommt sowieso durch die neue Generation, wie bei AMD eben auch.

Es wäre in der Tat ironisch, wenn AMD (oder gar Nvidia) Y-CPUs vor Intel richtig hinbekäme. Dagegen wetten wollte ich nicht mehr.

Für mich, ganz und garnicht.
Ich hielt es sogar möglich, dies mit Renoir zu machen und war mir nicht sicher, ob AMD diesen wegen der 7nm-Kapazitäten überhaupt bis 5nm am Markt bringen wird. Schließlich wäre es Grenzwertig gewesen 8-Zen2-Kern mit 0,6 Ghz (5W) bzw. 1,0 Ghz (7,5W) Basis-Takt zu betreiben, oder weniger. Mit 5nm wären die 8-Kerne mit 1,0 Ghz (5W) oder 1,5 Ghz (7,5W), oder doch etwas mehr, nicht mehr so grenzwertig. Und mit 6-Kernen kann die CCX nicht voll genutzt werden.

Aber Van Gogh könnte ziemlich interessant werden.
Denn wenn man in 7nm nur 4-Kerne sinnvoll nutzen kann, dann gleich 1 ganzes CCX mit Zen2. Vorallem, wenn AMD mit dieser eingesparten Die-Fläche, dann die effizientere RDNA2-iGPU-Architektur nutzen kann, eben weil die Next-Gen-GPU-Architektur wohl bei gleichvielen Shaders mehr Die-Fläche braucht.

Van Gogh könnte verdammt interessant werden.

Wenn man zurückdenkt,
dann hat AMD zwar Bobcat/Jaguar aufgeben, aber trotzdem eine kleine APU für Low-End-APUs gemacht. Zuerst mit Stoney-Ridge (28nm-Bulldozer) welche zuerst als für Low-Performance-APUs gab und viele Monate später als 6W-Low-Power-APU. Damals wurde das noch so ziemlich belächelt. Eben, weil dieser vorgestellt wurde, als der 14nm-Zen1 schon längst am Markt kam. Dann brauchte AMD auch einen kleinen APU mit 14nm-Zen1, den AMD mit Dali (15W-Low-Performance) und Pollock (6W-Low-Power) schon für verschiedene Märkte anders nannte.

Van Gogh könnte genauso als 15W-Low-Performance (Quad) und als 6W-Low-Power (6W) kommen, aber mit den großern Unterschied zu den Vorgänger, dass diese mittlerweile eine verdammt interessante Performance haben können. 8-Kerne sind geil, aber die Performance von 4-Kernen darf man weiter nicht unterschätzen. (Vorallem, weil noch bis Herbst 2017 Intel-Dual-Core noch zum Massen-Standard der U-Serie war.

Und weil Van Gogh mit RDNA2 und LPDDR4/5 gleichzeitig sogar besser ausgestattet wird, könnte AMD damit einen ziemlich brutalen Angriff in den Y-Notebook-Markt machen. Vorallem, wenn AMDs 7nm-Zen2 weiter deutlich effizienter als Tiger-Lake bleibt.

Van Gogh könnte für viele eine völlig Überraschung werden. Denn Ich selber hatte die Van Gogh bzw. deren Entwicklugnsschiene bis vor kurzen übersehen.

Generell gibt es immer noch keine Renoir-Embedded-APU. Van Gogh könnte diese Rolle übernehmen und noch entsprechend für den Embedded-Markt hinentwickelt wird, was früher eben mit der Big-APU gemacht wurde.

PS: Irgendwie Blöd
Jetzt wurde Tiger-Lake endlich veröffentlicht,
aber wirklich mehr wissen tun wir nicht,
außer dass fast alle Gerüchte stimmten.
Posted by RobertJasiek
 - September 02, 2020, 21:32:47
Intel wirft Nebelkerzen. U und Y waren schon kryptisch, aber die neuen Bezeichnungen sind vielfach undurchdringlicher. Die TDP-Bandbreiten verhindern zu wissen, was man von einer CPU erwarten kann. Zu Spectre und Meltdown hören wir nichts, obwohl das Thema längst nicht überwunden ist, sollen wir und die Journalisten wohl vergessen.

Dabei gibt es auch Positives: anständige Single-Thread-Performance sowie USB / Thunderbolt 4. Diese Aspekte werden aber zur Nebensache, während Intel bei den zentralen Disziplinen wegen zu beschaulicher Entwicklung im Nebel versinkt.

Es wäre in der Tat ironisch, wenn AMD (oder gar Nvidia) Y-CPUs vor Intel richtig hinbekäme. Dagegen wetten wollte ich nicht mehr.
Posted by JKM
 - September 02, 2020, 20:39:58
RobertJasiek
Was wird aus den versprochenen Tiger Lake Y mit 4,5W?!


Was sagst du zu den Werten.
Wir hatten mal geredet und du hast ja auf 4,5W-Tiger-Lake-Y so gehofft.

Offensichtlich kommt dieser nicht, und Intel bringt nach Amber Lake-Y (3,5-7W) dem Ice-Lake-Y (9-12W) einen Tiger-Lake-Y (7-15W) Heftig diese Entwicklung. Auch wenn der Ice-Lake & Tiger-Lake Quad- statt Dual-Core ist, sind die cTDP-Werte genau das doppelte von Amber Lake-Y

In der zwischenzeit gab es die ersten Van Gogh-Gerüchte von AMD, womit AMD wohl vielleicht entgegen meiner Erwartungen schon mit 7nm erste Y-Notebooks bringen könnte. Zwar nur 4-Kern, aber bei möglichen 4,5-7W machen mehr Kerne wohl eh nicht mehr Sinn. Dafür eben RDNA2.

Intel mag kein Freund von Cinebench-Vergleichen sein, die ersten Ergebnisse zeichnen aber ein interessantes Bild: Im Cinebench R15 (CB15) kann der Core i7-1167G7 eine Single-Core-Wertung erzielen, die beachtliche 24 Prozent über dem Ice Lake Core i7-1065G7 liegt.

Wenn man kein Freund von Chinebench-Werten ist, dann soll man diese halt besser analysieren. Dass ein +20,5% höher getakteter Tiger-Lake dann +24% mehr Performance bringt, hat jetzt wohl die wenigsten gewundert. Eher negativ. Denn die früher erhofften IPC-Steigerungen von 10-15% oder gar +20% wurden bei Willow-Cove wohl nicht erreicht. Damit zeigt quasi Intel jetzt mit Tiger-Lake jene Single-Thread-Performance, die Intel wohl eigentlich schon mit Ice-Lake im 4Q-2019 zeigen wollte, womit der 7nm-Renoir dann auch nicht so in den Benchmarks geglänzt hätte. Würde AMD mit Zen3 wieder so einen +15% Single-Thread-Sprung machen und selbst 5-10% hinter Intel, dann würde das in den letzten 18 Monate für AMD insgesamt ein Weiterer Schritt nach vorne, weil sie auf Intel aufholen, wenn man ausgereifte & gleiche Fertigungen miteinander vergleicht.

Die Performance-Steigerung ist schwer einzuschätzen, wenn dazu es dann keine Strom-Messungen gibt. +50% ist viel und "4700U"-Nievau, aber mit 28W (was schon nahe an 35W-HS-Renoir wäre) und nicht die üblichen 25W der letzten Jahre wirkt das alles noch komisch. Quasi auf 4700U-Niveau, auch wenn diese mit 15-20W erreicht werden, auf Kosten des Stromverbrauch, egal was es wolle.

Andererseit deuten die 12-28W auf nichts positives hin. Denn als AMD den Raven Ridge mit 12-25W-cTDP statt 10-25W wie den Picasso später oder Intel davor, zeigte sich, dass die meisten Notebook-Hersteller sich an 25W orientierten. Ähnlich wie bei Bristol Ridge, der zwar auch mit 12-15W einzustellen war, aber die 15W für 28nm-Dual-Core eben schon verdammt niedrige war, während die 12W-cTDP dabei IMO keinen Sinn machte. So unscheinbar die 12W statt 10W-cTDP beim 12-28W-cTDP-TIger-Lake sind, so grenzwertig könnte deren Takte & Spannungen angelegt werden. Denn die fürs marketing schöne Zahl 10W kann nicht erreicht werden, während 28W eben besser als 30W ausschauen, indem sich Intel an die 28W-Iris-CPUs orientiert. So quasi, wir machen einen Stromverbraucherhöhung, aber die 28W hatten wir eh immer schon.

Mit Tiger-Lake könnte Intel sehrwohl bedeutend besser dastehen, als mit Ice-Lake, aber könnten sich noch böse Überraschungen im Bezug auf Stromverbrauch & Yields geben. Stutzig macht mich auch, dass es manchmal nur das Top-Modell zu kaufen gibt, damit diese Notebooks der ersten Stunden als erstes für die unabhängigen Tests genutzt werden. Eben, weil die Single-Thread-Performance des Core i7 mit 4,7 Ghz sehrwohl massiv besser (10%) ist, als die 4,2 Ghz des Core i5. Denn Ende 2019 sahen AMD-Notebooks in den Test mit 6-Kern-Comet-Lake und Ice-Lakes schon merkbar besser aus als später.

Per se könnte es für Intel ernüchtern sein.
Denn mit Picasso vs Whiskay-Lake war Intel 2019 eigentlich in der Single-Thread- & Multi-Thrad-Performance & Effizienz aus heutiger Sicht noch gleichgut oder gar besser. Selbst wenn Tiger-Lake diese 1080-Multi-Thrad-Punkte mit 28W erreicht, und diese CPU wegen guter Yield in Massen zu kaufen gibt, dann wäre AMD mit so +40% effizienter, wenn AMD diese 1080-Punkte eben mit nur 20W erreicht. Das sind zwar besser als +100% wie davor, aber AMD kommt ja noch mit dem 7nm+ Zen3, sowie könnte AMD mit aktivierten SMT (4800U & 5800U) eben noch eine Performance-Shippe drauflegen.
Posted by RobertJasiek
 - September 02, 2020, 19:18:29
Was wird aus den versprochenen Tiger Lake Y mit 4,5W?! Ohne gibt es keine Windows-iPads...!
Posted by Redaktion
 - September 02, 2020, 18:46:11
Nachdem Intel beim Architecture Day 2020 bereits einen ersten Einblick in die Technologie hinter Tiger Lake gewährt hat gibt es nun alle Informationen zu den Notebook-Prozessoren der 11. Generation, angeführt vom Core i7-1185G7. Unsere vorläufigen Benchmarks zeigen, dass Intel zu AMD Ryzen aufgeschlossen haben könnte. Zusammen mit der Xe LP iGPU darf man eine exzellente Leistung erwarten.

https://www.notebookcheck.com/Intel-enthuellt-die-Tiger-Lake-APUs-der-11-Generation-fuer-Laptops-Specs-SKUs-und-vorlaeufige-Performance-Vergleiche.491413.0.html