Ach stimmt, diese ,,Sicherheitszertifikate", die ganz zufällig dafür sorgen, dass nur genau das bootet, was Microsoft und ein paar ausgewählte Partner absegnen. Reiner Zufall natürlich, hat überhaupt nichts mit Kontrolle über die Hardware oder dem Festnageln der Nutzer im eigenen Ökosystem zu tun.
Und das Ganze wird dann auch noch ganz selbstlos als ,,Sicherheit" verkauft. Klar, weil echte Sicherheit ja bekanntlich bedeutet, dass du möglichst wenig Kontrolle über dein eigenes System hast und stattdessen darauf vertraust, dass ein Großkonzern schon weiß, was gut für dich ist.
Dass die Dinger jetzt ablaufen? Tragisch. Fast so, als müsste man die Kette künstlich am Leben halten, damit dieses wunderbar durchgeplante Abhängigkeitsmodell nicht plötzlich ins Wanken gerät. Aber keine Sorge: Das nächste Update wird garantiert wieder als dringend notwendiger Sicherheitsgewinn präsentiert.
Windows-Secure-Boot-Zertifikate aus dem Jahr 2011 laufen am 24. Juni ab. Geräte ohne entsprechendes Update verlieren den Boot-Schutz auf Firmware-Ebene – und für einige ältere PCs gibt es keine Lösung.