Der Streit um die nachträgliche Einführung von Werbung beim Streamingdienst Amazon Prime Video spitzt sich zu. Fast 220.000 Kundinnen und Kunden aus Deutschland und Österreich wehren sich mit einer massiven Sammelklage gegen die Zusatzgebühr von 2,99 Euro für Werbefreiheit des US-Konzerns. Während die Verbraucherschützer von einer versteckten Preiserhöhung sprechen, droht der Prozess vor dem Bayerischen Obersten Landesgericht in München in erster Instanz zu kippen.