Danke für das Feedback. Ich habe im Anlauf einen kleinen Nachtrag gemacht, der klar macht, dass der Knall am Portal entsteht und die Erklärung der Deutschen Bahn (die auch Bahnblick genutzt hat), verlinkt für alle, die weitergehende Infos zum Tunnelknall wollen. Das ist glaube ich besser, als das Ganze in den Artikel zu integrieren. Wird ein bisschen viel.
Soweit ich weiß, gilt die Beschränkung wirklich nur bei der jeweiligen Einfahrt (siehe openrailwaymap). Die Züge beschleunigen sobald sie im Tunnel sind wieder. (Tunnelknall tritt bei Einfahrt auf) Langfristig ist aber zu hoffen, dass das gefixt wird. Will nicht wissen, wieviel Energie durch die ,,Granitztalbremsung" (und dann wieder Beschleunigung) verschwendet wird jeden Tag.
Es geht doch überhaupt nicht um die Auswirkung an sich, sondern um die Tatsache, dass hier offenbar massiv gemurkst wurde. Waren die 250 kmh eine Anforderung an den Auftragnehmer Ja oder Nein? Wenn ja, dann ist jemand wohl Schadensersatz pflichtig. Wenn nein, dann warum nicht? Der Tunnel ist eine Investition für Jahrzehnte, daher muss die Auswirkung auch auf die zigtausenden Fahrten hochgerechnet werden.
Wider Erwarten gibt es auf Österreichs neuer Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt ein Problem mit dem Tunnelknall. Wie das Bahnmagazin Bahnblick berichtet, muss deswegen die Geschwindigkeit reduziert werden. Wir erklären, warum das kaum praktischen Auswirkungen hat.