Das ist zweifelsfrei alles richtig, und dennoch hinkt der Vergleich, wenn es um die Zielgruppe geht. Rund 830 Euro gegenüber dem "kleinen" Neo, das bereits ab rund 650 Euro angeboten wird, sind schon wieder 180 Euro Differenz. Touch ID ist bequem, aber verzichtbar. Eine beleuchtete Tastatur auch (ich nutze selbst eine, habe aber immer eine Leuchte über dem Monitor eingeschaltet, um die Augen zu schonen - die Leuchttastatur wäre also ebenfalls verzichtbar). Brauche ich für Home Office und ähnliche Anwendungen mehr Power, als es das Neo bietet? Unzähligen Tests zufolge nein. Und so würde man letztlich doch wieder in den höher-schneller-weiter-teurer-Kreislauf starten, wenn man sich für ein M4-Air entscheidet. Genau da aber setzt das Neo eigentlich an.
Das MacBook Neo soll mit einem erstklassigen Preis-Leistungs-Verhältnis punkten, macht im Vergleich zum MacBook Air aber viele Kompromisse. Aktuell gibts das MacBook Air mit wesentlich schnellerem Apple M4, mit 16 GB Arbeitsspeicher, mit einer Tastaturbeleuchtung und einem farbtreueren Display für einen Preis, der kaum höher als jener des MacBook Neo ist.