Versandkostenfreiheit war eine nette Werbemaßnahme und quasi ein Geschenk. Wenn das wegfällt, ist das nicht weiter schlimm. Man muss beim Kauf wo auch immer eben etwaige Versandkosten berücksichtigen.
Unzureichende Information bei der Kaufabwicklung und Primewerbung dabei sind allerdings abschreckend, wenn nicht gar wetbewerbswidrig. Es ist schon einige Zeit her, dass ich bei Amazon bestellt habe, sodass ich den aktuellen Zustand bei der Kaufabwicklung nicht kenne, aber jedenfalls hat Amazon seit Jahren über Gebühr Primewerbung vorgeschaltet, bevor man einen Kauf abschließen konnte. Solche Gängelung ist Negativwerbung.
Amazon verschärft die Bedingungen für kostenlosen Versand: Ohne Prime gibt es die Gratislieferung in Deutschland jetzt erst ab 49 statt bislang 39 Euro. Auf Reddit werfen Nutzer Amazon vor, die Schmerzgrenze seiner Kundschaft systematisch auszutesten und Nicht-Prime-Käufe schrittweise unattraktiver zu machen.