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Posted by Malte-Sören
 - Today at 13:34:48
Schon interessant, wieviel Pro-E-Auto-Experten sich hier äußern. Alle wahrscheinlich E-Autobesitzer mit viel Geld und jahrelanger Erfahrung ... dann kann dieser Schönschreib-Pseudo-Artikel ja nur stimmen.

Schauen wir uns doch einmal die Vita des Redakteurs an ...:

"Als freier Autor schreibe ich auch für andere Print- und Onlinemedien inklusive der Lokalpresse. Vor meiner journalistischen Tätigkeit arbeitete ich als gelernter Netzwerktechniker und Fotograf unter anderem in der Planung und Projektierung von Firmennetzwerken sowie als Modefotograf in Mailand. Neben meiner Leidenschaft für Technik und Wissenschaft schlägt mein Herz als ehemaliger Leistungssportler für alle Arten von sportlichen Outdooraktivitäten. Thematisch interessiere ich mich besonders für die Bereiche Video/Foto, Smart Home und Wearables."

Also ein waschechter Experte .... im Bereich E-Auto ... alles klar ...
Posted by JKM
 - Today at 08:41:20
Seit mehreren Jahren schon sind e-Autos die einzige Antriebsgruppe, die konstante Zuwächse erzielt, und zwar in ganz Europa. Auch dort, wo keine Subventionen fliessen. Das Dilemma für die Hersteller: während Verbrenner-Verkaufszahlen konstant schrumpfen, hatten sie trotzdem noch einen hohen Anteil am verkauften Volumen

Auch ein Ergebnis der Deindustralisierung Deutschland, die auch schon länger Stattfindet.
Parallel der Gesellschaftliche wandel, wo du Jungen nicht mehr in Facharbeiten machen wollen, sondern 0815-gestigen-Studieren und damit in Konerznen oder Büro-Jobs arbeiten, oder gleich mit Youtube & Influencer agieren wollen. Und für das Teletubbie-Arbeiten braucht man keine Autos.

Deutschland definiert sich heute nicht mehr übers echte bzw. realarbeit, sondern mit Werbefinanzierte Meinung oder subventionierter Aktionismus, um mit Teletubbie-Aktioniesmus ein Zeichen zu setzen, was Null Wirkung hat, außer dern eigenen Glauben aufrechtzuerhalten.

Man mag daher noch herumheulen ob er vermeintlichen Märchen der Elektro-Mobilisten: der Zug ist schon lange abgefahren. Das einzige, was mich erstaunt, ist eine deutsche Regierung, die meint, eine Mobilität subventionieren zu müssen, die sich sowieso schon durchsetzt.

Elektro-Auto hatte sich immer schon dort durchsetzen können, wo es von größeren Nutzen war.

Eletkro-Autos gibt es schon seit über 100 Jahren, deren Zenit in den 20er Jahren.
Seit 1906 soll laut Wikipedia NAMAG Elektro, was in den 20/30er zum Hansa-Loyld EL3 und später zum Borgward BE 3000 führte.

Dazu Hansa-Llyod hatte in den 20er-Jahren eben auch Eletkro-Post-LKWs produziert, weil Postautos während dem Tages eben keine langen Strecken bewältigt.

Das Problem eben,
dass bei E-Car-Predigt eine Ideologie steckt, diese mit dem Glauben an der Welt-Temperatur zu drehen, oder in einer niedagewesenen Temperatur-Konstantheit zu bringen. Die Gürnen haben es geschaft die Luftwärme-Pumpe in einen Schlechten Ruf zu bringen sowie die Verkäufe zum einbrechen zu bringen. Und genau das schaffen sie auch mit E-Cars. E-Cars gab es seit 100 Jahren immer, und nach der 20/30er-E-Welle wurden immer E-Car-Modelle entwicklet, was die wenigsten Wissen Aber sie scheiterten. Nur wegen Lithium-Akku waren sie wieder dem heutigen Antrieben und Triebstoffe (Öl) wieder konkurrenzfähig möglich. Und Elon Musk hat es vorgezeigt. Aus wirtschaftlichen Gründen und nicht aus ideologischen oder Grünen Gründen, weshalb es so erfolgreich wurde. Mit Ideologischen Grünen Gründen (Sparen von Gewicht, Komfort, usw usw ...) ist VW kurz davon schön gescheitert.
Posted by Jaybee
 - Today at 08:36:37
Spannend, wie du hier versuchst, jede Kritik an der aktuellen E‑Auto‑Politik damit abzuwürgen, dass angeblich ,,niemand gezwungen wird" und alles ja total logisch sei. Als wäre jede Gegenposition automatisch ein Missverständnis oder mangelnde Diskussionsfähigkeit.

Dass Flottenzulassungen einen großen Teil ausmachen, ist bekannt — aber das als naturgegebenen Vorteil zu verkaufen, blendet völlig aus, dass diese Praxis den Markt verzerrt und private Käufer strukturell benachteiligt. Nur weil irgendwann gebrauchte Fahrzeuge auf den Markt kommen, heißt das nicht, dass das System fair oder sinnvoll ist. Das ist Schönfärberei, kein Argument.

Und die CO₂‑Kompensation als ,,egal wer's bezahlt" hinzustellen, ignoriert die Realität: Firmenflotten werden steuerlich massiv begünstigt, während Privatpersonen die Zeche zahlen. Das ist nicht neutral, das ist politisch gewollte Schieflage.

Auch dein ,,Niemand zwingt euch" ist ein Strohmann. Es geht nicht darum, dass morgen jemand mit der Polizei vor der Tür steht, sondern darum, dass politische Rahmenbedingungen Verbrenner zunehmend unattraktiv machen — und zwar nicht durch technische Überlegenheit, sondern durch Regulierung. Das kann man gut finden, aber man sollte es wenigstens ehrlich benennen.

Kurz: Du tust so, als wären alle Gegenargumente irrational, während du selbst eine ziemlich einseitige Sicht präsentierst. Diskussion lebt von Differenz, nicht davon, dass man anderen unterschiebt, sie könnten nicht argumentieren.
Posted by Chuck69
 - Today at 08:09:24
Interessant wie die Leute hier irgendwelche bewusst negativ geprompteten Aussagen aus ChatGPT reinposten weil Sie ihr nicht mehr selbst in der Lage sind zu diskutieren und sich dann super smart fühlen.
Ja, Flotten machen einen großen Teil der Zulassungen aus und das ist richtig und wichtig denn ob das CO2 durch eine Firmenzulassung oder eine Privatperson kompensiert wird ist der Erderwärmung erstmal egal, Hauptsache es passiert.
Ein weiterer Vorteil ist, dass dadurch eben auch mehr Autos auf dem Markt landen die nach ein paar Jahren günstiger für private Käufer zur Verfügung stehen. Lustig, dass das hier von manchen als Nachteil verkauft wird. Gewerbliche Zulassungen haben schon immer einen großen Teil ausgemacht, auch vor dem E-Auto.
Und übrigens, es zwingt euch immer noch niemand ein Elektroauto zu kaufen. Von einem Totalverbot sind wir aktuell ja immer noch einige Jahre entfernt. Es gibt durchaus Szenarien und Perspektiven in denen ein Verbrenner mehr Sinn macht und das ist auch in Ordnung. Diese weichen aber immer weiter auf.
Posted by Thomas H.
 - Today at 07:54:43
Viele Ewiggestrige in den Kommentaren. Traurig.
Posted by Horstel
 - Today at 04:15:04
@Holger Wahl


Dass der E-Auto-Markt trotz der Skepsis vieler Privatkäufer als ,,wachsend" bezeichnet wird, liegt an einer Diskrepanz zwischen offiziellen Zulassungsstatistiken und der tatsächlichen Nachfrage an der Ladentheke.
Hier sind die Gründe für diese oft als irreführend wahrgenommene Darstellung:

1. Statistisches Wachstum durch Gewerbe & Flotten
Der Großteil der Neuzulassungen entfällt nicht auf Privatpersonen, sondern auf gewerbliche Halter (Firmenwagen, Flotten, Mietwagen). Während Privatkäufer bei Elektroautos oft zurückhaltend sind – unter anderem wegen hoher Preise und mangelnder Ladeinfrastruktur – treiben Firmenflotten die Zahlen nach oben, da sie von steuerlichen Vorteilen profitieren.

2. Der ,,Trick" der Eigenzulassungen
Ein erheblicher Teil des Wachstums in den Statistiken des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) resultiert aus Eigenzulassungen durch Hersteller und Händler.

Um EU-Flottengrenzwerte einzuhalten und Strafzahlungen zu vermeiden, lassen Hersteller Fahrzeuge selbst zu, auch wenn kein Endkunde bereitsteht. Diese Autos landen später als ,,Tageszulassungen" oder junge Gebrauchte auf dem Markt, was die Neuzulassungszahlen künstlich aufbläht.

3. Globale vs. lokale Perspektive
Während der Absatz in Deutschland 2024 zeitweise um über 27 % einbrach, wächst der Markt auf globaler Ebene (besonders in China und den USA) weiterhin zweistellig. Berichte über ein ,,weltweites Wachstum" vermischen sich oft mit der lokalen Situation in Deutschland, wo die Nachfrage nach dem abrupten Ende des Umweltbonus massiv sank.
4. Definition von ,,Interesse" vs. ,,Kauf"
Viele Studien sprechen von einem ,,wachsenden Markt", wenn sie lediglich das steigende Interesse oder die Sympathiewerte in Umfragen meinen. In der Realität führen diese Sympathien jedoch oft nicht zum Kauf, da Faktoren wie hohe Anschaffungskosten (im Schnitt 10.000 € teurer als Verbrenner) und Reichweitenangst abschrecken.

Zusammenfassend: Das ,,Wachstum" findet oft auf dem Papier (Zulassungen) statt, während der reale Privatmarkt in Deutschland tatsächlich mit einer Kauf-Flaute kämpft.
Posted by Holger Wahl
 - Yesterday at 22:23:33
Die Entwicklung hat schon vor längerer Zeit eingesetzt, auch wenn manche das nicht sehen möchten (und selbst Unternehmen wie Porsche falsch einschätzen). Auch die Vermutung, solche Zahlen fussten nur auf unternehmerischen und steuerlichen Zwängen ist falsch, diese würde sich zudem eh nur auf Deutschland beziehen.

Seit mehreren Jahren schon sind e-Autos die einzige Antriebsgruppe, die konstante Zuwächse erzielt, und zwar in ganz Europa. Auch dort, wo keine Subventionen fliessen. Das Dilemma für die Hersteller: während Verbrenner-Verkaufszahlen konstant schrumpfen, hatten sie trotzdem noch einen hohen Anteil am verkauften Volumen. Worin also investieren: in hohe Volumina, die zudem mit amortisierter Infrastruktur produziert werden können, aber sichtbar und langfristig verschwinden werden, oder auf Nischen, die hohe Investitionen und geringere Margen erfordern, aber konstante und hohe Zuwächse zeigen?

Jede langfristige Entscheidung (Produktionsstandorte, Investitionen in Maschinen etc.) fällt vor diesem Hintergrund ganz klar Richtung Elektro, während Verbrenner noch für Erträge sorgen, so lange es eben geht. Wo aber an Investitionen und Entwicklung gespart wird, um die Erträge hoch zu halten, da ist auch klar, wie die langfristige Zukunft aussieht: es gibt keine, zumindest keine wesentliche. Und die Märkte, die langfristig noch Verbrenner benötigen (3. Welt inkl. USA), sind für die deutsche Automobilindustrie grösstenteils irrelevant. Diese deckt China mit Billig-Fahrzeugen ab, in den USA ist nur ein Teil des Luxus-Bereichs interessant.

Man mag daher noch herumheulen ob er vermeintlichen Märchen der Elektro-Mobilisten: der Zug ist schon lange abgefahren. Das einzige, was mich erstaunt, ist eine deutsche Regierung, die meint, eine Mobilität subventionieren zu müssen, die sich sowieso schon durchsetzt. Ausser den Margen der Hersteller wird damit gar nichts verbessert.
Posted by Hannes
 - Yesterday at 19:41:16
Wenn es so viele wollen würden, dann bräuchte man wohl kaum die jetzt schon vom Bürger für Wohlhabende mitgetragene Elektroautoprämie. Gewinner dabei sind die Firmen die den Geldregen nur zu gerne über sich herein brechen lassen.
Posted by Martin889
 - Yesterday at 18:53:20
@Horstel Naja die Propaganda scheint ja zu funktionieren, der Artikel suggeriert das Elektroautos richtig toll sind und das jeder eins kaufen sollte, ich finde es traurig das sowas eins zu eins übernommen wird statt sich über die wirklich Zahlen zu informieren.

Natürlich steigen die Neuzulassungen für Elektroautos, wenn ich ein Elektroauto BLP 70.000€ für schlappe 150€ im Monat über meine Firma im Gewerbeleasing beziehen kann, dann wäre man blöd wenn man es nicht machen würde, ein vergleichbarer Benziner würde 5-600€ im Monat kosten. Von diesen Vorteilen profitieren vorallem Gutverdiener, wie immer, man hat kein Risiko, nichts. Man bekommt alle 3 Jahre einen Neuwagen und der dumme Privatkunde soll sich dann die Elektrokarre als Gebrauchtwagen ans Bein binden. Und das auf dem Rücken aller Steuerzahler nur um die Elektroautos mit Gewalt in den Markt zu drängen. Wenn Sie sonst keiner will dann verschenk ich sie eben. 
Posted by Horstel
 - Yesterday at 17:52:43
Der Automarkt in D kippt nicht. Firmen leasen aus steuerlichen Gründen E-Autos, diese werden wegen der Garantiebedingungen (Gewerbe) auf die Batterie dann wie Blei bei den Händlern stehen.
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Jeder Normalverdiener sieht zu, noch einen der bezahlbaren Benziner/Diesel gebraucht/neu zu kaufen, um diese Zwischenentwicklung auszusitzen.
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Warten wir die nächsten Wahlen ab, dann rumst es in der Parteienlandschaft.
Posted by Redaktion
 - Yesterday at 17:31:45
Das Jahr 2025 wirbelt den Automarkt in der EU ordentlich durcheinander. Zwar sieht das magere Plus von 1,8 Prozent bei den Neuzulassungen auf den ersten Blick langweilig aus, doch unter der Haube findet eine echte Umschichtung statt: Während elektrifizierte Antriebe den Ton angeben, geht es für Benziner und Diesel steil bergab.

https://www.notebookcheck.com/EU-Automarkt-kippt-E-Autos-jetzt-bei-17-4-Prozent-Benzin-und-Diesel-stuerzen-ab.1215748.0.html