Und wenn es die OEM-Notebook-Hersteller nicht macht, dann die PC-Händler oder Privat-Spekulanten. Der Markt regelt immer.
Denn wenn 16GB-SO-DIMM aktuell 250 Euro kostet, bzw. tendenziell schon 300 EUro und weiter steigt, dann werden bei weitersteigenden DDR-Speicher die günstigen MiniPCs gekauft und die Speichermodule ausgebaut und weiterverkauft.
Wobei ich vermute, dass es jetzt schon passiert, was das seit Dezember und aktuell langsam steigende Arbeitsspeicherpreise erklären kann.
Denn PC-Händler können nicht nur den Arbeitrsspeicher weiterverkaufen, sondern auch die CPUs, MiniPC-Gehäuse, Wifi-Module, Notebook-Displays (bei Notebook), SSD-Speicher, ... oder generell ein Ersatzteillager günstig aufbauen.
Somit werden die Notebook-Preise früher oder später steigen, was dann zu Rückgängigen Stückzahlenverkäufen führt, was vorallem Intel mit 75% Marktanteil trifft. Denn anders als bei Corona, wo es 18-24 Monate kein Notebook unter 1000 Euro gab, war der zuerst Notebook-Bedarf aus der Angst einfach da. Und dann gab es später einen Desktop-Hype, weil durch der Corona-Zeit sich Videotelephonieren sich massiv verbreiterte.
Schon bitter, wenn ich aus Angst schnell noch einen alten Notebook kaufe, bevor dann der Panther Lake am Markt kommt, der dann eine deutlich moderenere iGPU und Wifi (7) & KI (100 statt 50TOPs) hat.
Zölle und steigende DRAM- und NAND-Preise prägten den PC-Markt im Jahr 2025. Kunden, die vor weiteren Preiserhöhungen besorgt waren, führten dennoch zu steigenden Absätzen, wobei insbesondere Lenovo, Asus und Apple deutlich mehr Geräte als im Vorjahr absetzen konnten.