@eastcoastpete Mit dieser Speicherbestückung erweist sich Geekom letztlich keinen großen Gefallen. Dieses Problem zeigt sich allerdings auch bei anderen Herstellern und dürfte vor allem auf die gestiegenen RAM-Preise zurückzuführen sein. Geekom setzt ab Werk lediglich auf ein einzelnes 32-GB-RAM-Modul, um Nutzern die Möglichkeit für ein späteres Upgrade offen zu halten. Ob im Office-Alltag tatsächlich insgesamt 64 GB Arbeitsspeicher benötigt werden, muss jeder für sich selbst beurteilen. Eine Konfiguration mit 2×16 GB hätte aus meiner Sicht jedoch die sinnvollere Wahl dargestellt.
Der Preis des Khadas Mind Pro liegt bei 2.299 US-Dollar und damit deutlich über dem des Geekom A9 Max. Die älteren Modelle Mind 2 und Mind 2S von Khadas sind etwas günstiger erhältlich und verfügen über schnelleren Arbeitsspeicher, der allerdings fest verlötet ist.
Bei der Speicherausstattung tut sich Geekom hier wirklich keinen Gefallen. Bei einem Mini-PC mit (nur) 16 GB RAM wär mir persönlich zwar auch ein einzelner SoDIMM Riegel lieber (besser wenn man später aufrüsten will), aber bei 32 GB ab Werk wie dem Kraftzwerg hier lässt man mit nur einem Riegel (also nur einem Kanal) gerade bei einer eigentlich starken iGPU ziemlich viel Leistung brach liegen. Irgendwie schräg daß Geekom 2 x 16 GB nicht wenigstens als Option anbietet.
Nur leicht OT: sind die Daten für Ausstattung und Preise für das Khadas Mind (64 GB RAM, 2 TB SSD) in Euren Tabellen so noch korrekt? Um die 1800 Euro sind zwar nicht gerade billig, aber bei den jetzigen Preisen für RAM und NAND dennoch ziemlich kompetitiv. Die extra ~ €200 zum Geekom hier wären es uU wert.
Der Geekom A9 Max kombiniert den AMD Ryzen AI 9 HX 470 mit einem kompakten und hochwertig verarbeiteten Gehäuse sowie einer umfangreichen Anschlussausstattung. Im Test musste sich der Mini-PC zeigen, wie gut Kühlung, Leistungsaufnahme und Performance im Alltag harmonieren und ob die verbaute Hardware ihr Potenzial tatsächlich ausschöpfen kann.