Bei meinem Dell Precision konnte ich über einen Verkäufer (aber nicht über den Konfigurator auf der Homepage) eine mobile 4090 statt den Pro Karten einbauen lassen. So konnte ich die schnellere GPU und mehr VRAM zu deutlich geringerem Preis bekommen.
Für die Desktop-Karten haben, gerade im AI Bereich, die Pro Karten einen großen Vorteil, da die VRAM Ausstattung deutlich höher ist (5090: 32 GB, RTX Pro 6000: 96 GB - beide mit quasi dem gleichen Chip). In der mobilen Anwendung gibt es diesen Vorteil leider nicht.
Daher ist der einzige Vorteil der zertifizierte Treiber, für manche wichtig, für viele aber reine Geld Verschwendung. Insbesondere für AI Anwendungen. Nur gibt es für die mobilen Workstations leider nicht mehr die Wahl und ich hatte einfach Glück dass es bei meiner Bestellung noch ging.
Nun stimmt es! Es ist nicht KI, sondern es sind die für bestimmte Anwendungen optimierten Treiber, für welche Pro-Grafikkarten geeignet sein können! Wobei ich mich aber frage, warum Softwarehersteller nicht auch die Nvidia-Bibliotheken so nutzen können, um RTX-Karten mindestens ebenso schnell für solche "Workstation"-Anwendungen zu machen.
Daneben gibt es jedenfalls im Desktopbereich Unterschiede bei Bauformen, Lüftungsdesigns und Powertargets.
Nvidia bietet zwei verschiedene GPU-Serien an: Nvidia GeForce RTX, die Endkundenmarke, die jeder kennt, und Nvidia RTX Pro, die ISV-zertifizierten GPUs für professionelle Kunden. Die Test des Lenovo ThinkPad P16 Gen 3, einer mobilen Workstation, zeigt, warum sich die RTX Pro-GPUs für einige Kunden lohnen.