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Posted by Geoldoc
 - Today at 13:00:35
Verbrenneraus war geplant für 2035.

Wenn man 10 Jahre zurückschaut gab es bei BMW für 36.500 Euro einen i3 mit netto unter 30 kWh Batterie, 50kw DC, 150 PS und einer WLTP-Reichweite von 235 km. Ein BMW 330i kostete damals ab 43.500 Euro.
Hausstrom kostete laut KI damals 30ct, Super 1.30. 100 km Nach WLTP inkl Ladeverlust also etwa 5 vs etwas 9 Euro. Für etwas mehr Geld bekam man also viel mehr Auto, PS und Reichweite.


Heute kostet ein i3 50 ca 65.000 Euro mit 469  PS, 400kw DC und 900km WLTP. Ein 330i mit "nur" 258 PS und 800km WLTP-Reichweite kostet 61.000 Euro, ein M340i mit 340 PS 77.000 Euro. 100 km kosten 5 vs 14 Euro. Als Laternenlader mit Abo (bezahlt durch die Kfz-Steuer) 7,5 vs 14 Euro.

Ich bekomme also für 4.000 Euro Aufpreis 200 Mehr PS und in der Realität etwas geringere Reichweite dafür wesentlich geringere laufende Kosten. Es wird nicht mehr lange dauern, da hat es sich vollständig umgedreht.

In 10 Jahren wären es wirklich nur noch Türkei-Urlauber mit Wohnwagen, deren Bedarf durch ein e-Auto ggf. nicht vollständig gedeckt werden könnte.
Posted by He&IThaWoe
 - Today at 11:01:39
Also zuerst mal: Ich fahre selbst ein vollelektrisches Auto, hatte damit in Europa bisher keine Schwierigkeiten mit Laden und bin ansonsten auch sehr zufrieden.

Aber:
War im Herbst 3 Wochen in Südamerika und habe E-Ladesäulen gezählt: 2!
Bin aktuell seit 2 Wochen in Südafrika und habe E-Ladesäulen gezählt: 0!
(Es gibt aber jede Menge chinesischer Verbrenner hier!)

Also: Ein internationaler Konzern kann sich nicht nur an D und der EU orientieren!
Posted by E. Trucker
 - Yesterday at 23:01:06
Quote from: Marc-Oliver Schmidt on Yesterday at 11:57:03Letztlich ist man mit einem E-Auto außerhalb der skandinavischen Länder und vielleicht noch Deutschland und den Niederlanden relativ aufgeschmissen. Wir waren im letzten Jahr recht lange mit dem Wohnwagen unterwegs und sind auch durch Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Montenegro, Serbien etc. gefahren.Wir wären dort mit einem E-Auto tatsächlich ziemlich aufgeschmissen gewesen, weil alles südlich von Österreich relativ schlecht mit Ladepunkten ausgestattet ist; in Albanien oder auch in Griechenland sieht es sogar ganz übel aus.

Bei youtube zeigt der "Eurotrucker", so sein Kanalname, wie er mit verschiedenen Elektro-Trucks in Europa unterwegs ist, z.B. auch aus der Türkei nach Portugal (einen Link darf ich leider nicht posten, das Video ist zu finden unter "Mit eActros von der Türkei nach Portugal")

Quote from: Der-vergessliche-Olaf.S on Yesterday at 10:45:07BMW hat natürlich recht, aber sie kämpfen gegen eine Überwiegend Linksradikale EU-Elite wo Ideologie wichtiger ist als wirtschaftliche fakten.

Ooh, das ist mir wohl entgangen. Was ist denn das für eine EU-Elite und was ist an dieser linksradikal?
Posted by Lef
 - Yesterday at 17:18:17
Quote from: Marc-Oliver Schmidt on Yesterday at 11:57:03Letztlich ist man mit einem E-Auto außerhalb der skandinavischen Länder und vielleicht noch Deutschland und den Niederlanden relativ aufgeschmissen. Wir waren im letzten Jahr recht lange mit dem Wohnwagen unterwegs und sind auch durch Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Montenegro, Serbien etc. gefahren. Wir wären dort mit einem E-Auto tatsächlich ziemlich aufgeschmissen gewesen, weil alles südlich von Österreich relativ schlecht mit Ladepunkten ausgestattet ist; in Albanien oder auch in Griechenland sieht es sogar ganz übel aus.

Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis sich die Situation ändert. Bis dahin werden Verbrenner dort wahrscheinlich nicht nur in der Überzahl sein, sondern natürlich auch weiterhin verstärkt nachgefragt.

Was den neuen BMW betrifft, sieht das natürlich erst mal super aus. Aber letztlich muss man realistisch bleiben: Vielleicht werden am Ende 600 Kilometer Reichweite dabei herauskommen. Das ist zwar kein schlechter Wert, aber doch weit von dem entfernt, was momentan noch angegeben wird.

Mit der Tesla App könnte ich problemlos von Hamburg nach Athen fahren. Keine Planung oder ähnliches notwendig. 2 Klicks.
Posted by 7Drops
 - Yesterday at 16:29:42
"Solange die Ladeinfrastruktur fehlt und die Strompreise hoch bleiben, entzieht BMW dem reinen Elektro-Zwang die wirtschaftliche Legitimation."

Was ein witziges Beispiel, während der Sprit 2€ kostet und Elektroautos für ~30 - 35 Cent/kWh geladen werden können und damit ca 50-70% billiger im Unterhalt sind 😂 Ganz zu schweigen von der KFZ Steuer..
Posted by Chuck69
 - Yesterday at 13:00:19
Quote from: Der-vergessliche-Olaf.S on Yesterday at 10:45:07BMW hat natürlich recht, aber sie kämpfen gegen eine Überwiegend Linksradikale EU-Elite wo Ideologie wichtiger ist als wirtschaftliche fakten.
Davon überzeugt zu sein, dass in Europa linksradikale Eliten herrschen ist nochmal ein ganz neues Level an Fantasie, Glückwunsch dazu!
Lass mich raten, du warst auch gegen die Corona-Impfung und glaubst Putin ist eigentlich unser bester Freund?

Zählst du zu deinen wirtschaftlichen Fakten auch klimawandelbedingte BiP Rückgänge und Auswirkungen aufs Gesundheitssystem? Oder siehst du nur die Sachen die dir in den Kram passen weil du es magst, dass dein Auto "wrumm wrumm" macht?
Posted by r4bBit/s
 - Yesterday at 12:37:57
Quote from: Marc-Oliver Schmidt on Yesterday at 11:57:03Letztlich ist man mit einem E-Auto außerhalb der skandinavischen Länder und vielleicht noch Deutschland und den Niederlanden relativ aufgeschmissen. [...] in Albanien oder auch in Griechenland sieht es sogar ganz übel aus.
Also ich habe vor zwei Jahren Urlaub in Griechenland gemacht und mir einen Fiat 500e gemietet, der eine realistische Reichweite von 200km hatte. Warum? Weil es für meine Ansprüche das günstigste Auto war, das zur Verfügung stand und ich kein Problem hatte, das auszuprobieren. Es hat etwas Recherche und mehrere Apps/ Registrierungen bei verschiedenen Anbietern gebraucht, aber ich bin problemlos überall hingekommen wo ich wollte. Aufgefallen ist mir, dass es günstiger war, am FastCharger zu laden, als zum normalen Strompreis an einer griechischen 230V Haushaltssteckdose...?!
Alles in allem war es eine angenehme Erfahrung und definitiv günstiger.

Einen Wohnwagen an sein e-Auto zu hängen ist natürlich eine komplett andere Geschichte. Man hat einen sehr viel höheren Verbrauch beim Fahren und will ja auch noch Strom beim Stehen nutzen. Ohne eine riesige Batterie im
Auto und die entsprechende Ladeinfrastruktur am Stehplatz wohl kaum eine gute Erfahrung.
Posted by Lothar
 - Yesterday at 12:34:54
Ist natürlich schlau wenn man weiterhin vom Öl aus Schurkenstaaten abhängig sein will!
Posted by r4bBit/s
 - Yesterday at 12:08:59
Quote from: Der-vergessliche-Olaf.S on Yesterday at 10:45:07BMW hat natürlich recht, aber sie kämpfen gegen eine Überwiegend Linksradikale EU-Elite wo Ideologie wichtiger ist als wirtschaftliche fakten.
Du hast recht: das Spannungsdreieck aus Umwelt, Wirtschaft und Soziales ist nicht frei von Ideologie. Gerade deshalb kommt es auf die Art und Weise an, mit der Interessenskonflikte ausgetragen werden. Wie schön wäre eine Welt, in der nur das Argument zur Sache zählt, nicht die Person, die es vorbringt und abhängig davon, wie sie aussieht, wie viel Geld sie verdient, woran sie glaubt oder welche Freunde sie hat...

Die Einschätzung, ob ein Verbrenner-Aus zielführender ist als die ,,günstigeren" Alternativen (spätere/ höhere Grenzwerte), überlasse ich lieber den Leuten mit entsprechender Expertise. Aber als Umweltingenieur kann ich sagen: Der Vorschlag von BMW, Emissionen nicht am Auspuff zu messen, sondern den kompletten Lebenszyklus miteinzubeziehen ist sinnvoll.
Posted by Marc-Oliver Schmidt
 - Yesterday at 11:57:03
Letztlich ist man mit einem E-Auto außerhalb der skandinavischen Länder und vielleicht noch Deutschland und den Niederlanden relativ aufgeschmissen. Wir waren im letzten Jahr recht lange mit dem Wohnwagen unterwegs und sind auch durch Slowenien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Montenegro, Serbien etc. gefahren. Wir wären dort mit einem E-Auto tatsächlich ziemlich aufgeschmissen gewesen, weil alles südlich von Österreich relativ schlecht mit Ladepunkten ausgestattet ist; in Albanien oder auch in Griechenland sieht es sogar ganz übel aus.

Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis sich die Situation ändert. Bis dahin werden Verbrenner dort wahrscheinlich nicht nur in der Überzahl sein, sondern natürlich auch weiterhin verstärkt nachgefragt.

Was den neuen BMW betrifft, sieht das natürlich erst mal super aus. Aber letztlich muss man realistisch bleiben: Vielleicht werden am Ende 600 Kilometer Reichweite dabei herauskommen. Das ist zwar kein schlechter Wert, aber doch weit von dem entfernt, was momentan noch angegeben wird.
Posted by Der-vergessliche-Olaf.S
 - Yesterday at 10:45:07
Die 900km Reichweite sind auch nur ein theoretischer wert, aber kein realistischer. Zumindest nicht wenn man sich an normale Richtgeschwindigkeiten hält. Alles jenseits von 120kmh und die Reichweite von E-Autos bricht massiv ein.

BMW hat natürlich recht, aber sie kämpfen gegen eine Überwiegend Linksradikale EU-Elite wo Ideologie wichtiger ist als wirtschaftliche fakten.
Posted by Redaktion
 - Yesterday at 10:30:57
München feiert den neuen Elektro-Dreier. Die Datenblätter glühen. 900 Kilometer Reichweite und 400-kW-Laden katapultieren den BMW i3 an die Spitze. Intern brodelt es jedoch gewaltig. CEO Oliver Zipse weigert sich strikt, den Verbrennungsmotor zu beerdigen. BMW attackiert das EU-Verbot ab 2035 frontal. Die harten Fakten zum politischen Machtkampf, dem HVO-Trend in Südeuropa und der Krise in China.

https://www.notebookcheck.com/Verbrenner-Aus-wackelt-Neuer-BMW-i3-mit-900-km-Reichweite-triggert-EU-Rebellion.1255505.0.html