Notebookcheck
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Autor Thema: Erste Hands-On-Tests zum Framework Laptop, der nachhaltigen Anti-These zu MacBooks, Surface Laptops und Co.  (Gelesen 513 mal)

Redaktion

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In etwa so dünn wie ein aktuelles M1 MacBook Pro und mit 1,3 kg sogar etwas leichter als Apples beliebtes MacBook zeigt sich der komplett modulare, erweiterbare und leicht recycelbare Framework Laptop in ersten Hands-On-Tests als komplette Antithese zu modernen Notebooks, die Laptop-Käufern mit verlöteten, verklebten unzugänglichen Komponenten das Upgrade schwer machen. Was der CEO von Framework für die nahe Zukunft geplant hat und was erste Hands-On-Tester zur nachhaltigen Surface Laptop 4-Alternative im 3:2-Format zu sagen haben.

https://www.notebookcheck.com/Erste-Hands-On-Tests-zum-Framework-Laptop-der-nachhaltigen-Anti-These-zu-MacBooks-Surface-Laptops-und-Co.539599.0.html

Frame

  • Gast
Im Grunde hat man einen USB-C-Hub mit an Bord,
Das heißt, die Datenrate wird auf alle 4 Anschlüsse geteilt. Wird gleich ab Anfang Thunderbolt-4 oder USB 4.0 genommen?

Tim Bu

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Es ist kein USB-Hub. Jeder Slot hat die volle Datenrate.

Ich finde sie könnten ruhig einen zusätzlichen festen USB-C slot fürs charging einbauen weil man den sowieso immer braucht. So hat man effektiv oft nur 3 Ports....

Auch wird nirgendwo auf die Haltbarkeit des Chassis, insbesondere des Scharniers und des Gehäuses eingegangen und ich muss sagen das ist doch ein extrem wichtiger Punkt bei so einem Gerät.




NBUser

  • Gast
Ich finde die Idee zurück zu mehr Modularität gut und hoffe, er wird damit Erfolg haben. Preislich auch absolut im Rahmen, dachte, sie zocken mit den Slot-Modulen ab aber sind preislich human.
Vielleicht noch offenes Bios / Coreboot anbieten, sofern vorhanden/möglich.

Alexander Fagot

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Im Grunde hat man einen USB-C-Hub mit an Bord,
Das heißt, die Datenrate wird auf alle 4 Anschlüsse geteilt. Wird gleich ab Anfang Thunderbolt-4 oder USB 4.0 genommen?

Ja, wie Tim Bu erwähnt, ist es kein wirklicher Hub, habe das jetzt in Anführungszeichen gesetzt. Laut Community-Forum (https://community.frame.work/t/thunderbolt-4/255/2) werden es wohl TB4-Ports sein, die Zertifizierung ist aber noch nicht abgeschlossen, deswegen wird TB in den Specs noch nicht erwähnt. Da Tiger Lake TB4 unterstützt, sind das wohl alles TB-Ports mit voller Datenrate.

Friedrich

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Ich finds richtig geil!

fcp33

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Idee ist gut.

Umsetzung sieht nicht schlecht aus.

Preise auf jedem Fall fair, würde auch etwas mehr zahlen, weil bei defekten das Gerät noch in die Elektroschrott landen muss.

Mit AMD, würde ich auf jedem Fall auch werden.  ;D

4 Anschlüsse sind knapp. Weil nach Bedarf geändert werden können, ist so aus hätte man eine Dutzend Ports.  ;)

Trotzdem, ich hätte, wie oben schon gesagt, zumindest ein fünftes festes Port eingebaut für laden bzw. um eine Dockingstation anzuschliessen.

Bin gespannt ob und wann nach Europa kommt.
Auf der Suche einem Nachfolger.
Lenovo W520: i7-2720QM, 16 GB RAM, 1TB SSD Samsung Evo, Nvidia Quadro 2000M, FHD, WWAN und Dockingstation und ca. 6-7 std. normale WLAN Akkulauzeit.

Frame

  • Gast
Falls es nicht um die Gurkenentwürfe und Montagsgeräte geht, dann:

Was aufm erstem Stelle kaputt geht, ist Akku. Ist in jedem NB austauschbar, wo nicht geklebt wird.
Aufm zweitem, die Scharniere. Sind sie hier austauschbar?

Sonst, was mich angeht, ich passe auf, daß RAM und SSD aufrüstbar sind, wenn ich was kaufe.

Ach, ja. Ein mal ist mir die Webkamera kaputt gegangen. Die hätte ich austauschen können. Einfach ein LP-Modul in dem Rahmen mit dem Steck-Anschluss. Gescheitert nur, weil keins im Verkauf gefunden.

Gammerillion

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Wish it had an AMD APU (Vega graphics!) or an expansion slot for a PCIE GPU to add in extra graphics power. Although with the direct PCIE access via the modules an external graphics card would be very easily done. I would just like to see a 2nd m.2 nvme hdd slot for RAID 1.

TT

  • Gast
So ein Schwachsinn!

Der Austauch von Komponenten macht ein Gerät doch nicht nachhaltiger. Die müssen doch produziert und die alten Komponenten verschrottet werden.

Der Grund für ein Neukauf ist heutzutage nicht mehr der Akku oder das RAM, sondern das Mainbaord mit neuem SoC und ein besserer Bildschirm!

Das hat in der gesamten Geschichte der portablen Computer noch nie funktioniert diese Hauptkomponenten austauschbar zu machen , da dies den Neupreis übersteigt.

Wichtig ist das neue Geräte  so gut (=schnell und gutes Display) sind das sie OHNE Änderungen lange genutzt werden können und der Hersteler bei der Produktion möglichst umweltschonend vorgeht und die Geräte zum Recycling auch zurück nimmt.
Ich denke in diesem Bereich ist Apple zurzeit ganz ganz weit vorne.

TT

  • Gast
Das Ding hier hat nur 400Nits Helligkeit und unterstützt noch nicht mal den P3 Farbraum, nur sRGB.
Dier Preis ist heftig für so ein Standardgerät. Die USA Preise sind immer ohne Steuer, man muss hier also noch MwST drauf rechnen.
Auch gibt es nur 1 Jahr Garantie und ich kann dort keine Verlängerungsmöglichkeit sehen.

Wenn ich so einen teuren Lptop kaufe erwarte ich das Reperaturen durch die Garantie abgedeckt sind und ich diese Garantie auf Wunsch verlängern/erweitern kann.

Wenn ich selbst basteln will kaufe ich mir einen billigen gebrauchten, aber bestimmt kein 1300€+ Laptop.

Das Projekt wird genauso scheitern wie alle anderen modularen Systeme bisher. Sie sind ja nicht die ersten die versuchen.

Mein aller erster PC, ein Tandon 386SX-20, war bereits modular. Alles war in Kassetenform herausziehbar. Die Austauschmodule waren jedoch teurer als ein neuer PC, wodurch das Ding dann natürlich im Müll gelandet ist und Tandon pleite ging.


RobertJasiek

  • Gast
Verschiedene Nutzer haben verschiedene Kombinationen von Gründen für Geräteneukäufe und achten dabei auf sie, darunter:
- kaputt und nicht reparierbar / Reparatur zu teuer
- Akku leer und Akkuwechsel zu teuer / aufwändig
- Bedarf für neue Hardware
- Besitzwunsch für neue Hardware
- nach mir die Sintflut

Es gibt bei der Kaufentscheidung ein Abwägung zwischen Kosten, Neuem und Umweltbilanz.

Wer nur auf die neue Hardware achtet, wem also Kosten und Umweltbilanz egal sind, wird nicht auf Reparierbarkeit und Akkutausch achten. Wer (wie zB ich) auch auf Kosten oder Umweltbilanz achtet, wird auch ganz besonders Reparierbarkeit und Akkutausch als wichtige Kriterien verwenden. (Vor allem deswegen nutze ich mein IPadakku überlange und auch besonders deswegen habe ich kein Surface gekauft.)

Über die Einführung des Framework Laptops freue ich mich deswegen. Allerdings ist es kein Gerät für mich, da ich die Geräteklasse Notebook meide und kein Gerät mit kleiner-als-normalen Pfeilttasten kaufe. Sollte die Firma ein zuverlässiges Tablet mit Windows, 4:3, matt / stark spiegelungsreduziert und langer Akkulaufzeit rausbringen, wäre es ein heißer Kandidat für mich.

Flaschenhans

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die Scharniere. Sind sie hier austauschbar?

Ja, sind sie. All das ist austauschbar:
Battery | Display | Webcam | Enclosure assemblies | Hinges | Input Cover | Touchpad | Keyboard | Fingerprint Reader | Headphone jack | Speakers | Internal cables | Heatsink and Fan
siehe frame.work/products/laptop

Auf Deutsch also:
Akku | Bildschirm | Webcam | Gehäusebaugruppen | Scharniere | Eingabeabdeckung | Touchpad | Tastatur | Fingerabdruckleser | Kopfhöreranschluss | Lautsprecher | Interne Kabel | Kühlkörper und Lüfter


Dier Preis ist heftig für so ein Standardgerät. Die USA Preise sind immer ohne Steuer, man muss hier also noch MwST drauf rechnen.
Naja, ein Standardgerät ist es ja nun nicht gerade. Es betritt nicht nur mit Modularität (sogar der Anschlüsse), Reparierbarkeit und Austauschbarkeit vieler Komponenten (siehe oben) völliges Neuland, sondern besteht auch noch aus recycelten Materialien. All das wäre mir schon ein Aufpreis wert. Ich finde den Preis mehr als angemessen, ja sogar günstig; $999 sind zurzeit ~820€. Selbst mit Steuern also ein Schnäppchen für so ein cleveres Produkt. Lieber solche Newcomer unterstützen, die etwas Neues wagen, als die üblichen Verdächtigen...
Zudem sind Laptops mit Intel CPUs bekanntlich ohnehin teurer. Mit dem eventuellen AMD mainboard upgrade könnte für dich also noch ein kleiner Rabatt rausspringen... ;)
Nachtrag: klar, mit meiner Lieblings-Konfiguration (DIY Edition mit 64 GB RAM & 1TB SSD) komme ich auch locker über $1000, aber wo bekommt man das schon gratis...? (Antwort: nur wenn man es schon da hat - Framework bietet die Auslieferung auch ohne RAM, SSD, Wifi, OS, etc. an). Also solch eine Freiheit hab ich noch nirgends gesehen, selbst nicht im Konfigurator von Schenker/XMG/Tuxedo.

Das Projekt wird genauso scheitern wie alle anderen modularen Systeme bisher.
Gab's das bisher auch bei Notebooks? Mir ist das bisher nur bei Smartphones bekannt, z.B: Fairphone oder Shiftphones. Und diese sind bis jetzt nicht gescheitert.

Mein aller erster PC, ein Tandon 386SX-20, war bereits modular.
Der stammt ja aus dem Jahr 1991-1993. Seitdem sind 30 Jahre vergangen und der Nachhaltigkeitsaspekt ist "etwas" mehr in den Vordergrund gerückt.
« Letzte Änderung: Mai 17, 2021, 15:12:08 von Flaschenhans »

avalance

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Ich finde diese Idee auch super, aber gefühlte 10 Jahre zu spät irgendwie. Ansich wäre ein tolles Display + Gehäuse + Tastatur, mit wechselbarem Inhalt

Das ist wie damals, wo es hiess, hey ihr könnt eure GPU´s in gaming laptops upgraden. Und dann wurde da doch nichts draus.

Der Ansatz eines Smartphone Dock´s wie es bereits von Motorola mal gab, ist doch da "praktikabler". Dicker Akku + tolles Touchscreen / Tastatur, und dann eben ne Klappe für´s Handy wo man iOS und Androids reinstecken kann. Wenn man überlegt wie performant die aktuellen Chips so sind, sollte das tauglicher sein.
PC; Ryzen 2700X | 32GB 3400 CL14 | RTX 2070 | 3TB SSDs
mobil: Huawei Matebook D| Ryzen 2500U | 8GB | 1TB SSD | Ubuntu |
server: HP N54L | 8GB ECC | 20TB + 128er SSD
work: HP EliteBook | i5 7300U | 16GB | 512GB SSD | 3x27"

Flaschenhans

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Der Ansatz eines Smartphone Dock´s wie es bereits von Motorola mal gab, ist doch da "praktikabler". Dicker Akku + tolles Touchscreen / Tastatur, und dann eben ne Klappe für´s Handy wo man iOS und Androids reinstecken kann. Wenn man überlegt wie performant die aktuellen Chips so sind, sollte das tauglicher sein.

Solche 'All-in-One' Lösungen finde ich auch interessant. Samsung hat ja bereits eine Docking Funktion in vielen Geräten ('DeX Mode') und Motorola versucht sich noch einmal. Auch Shift hat so etwas ähnliches in Entwicklung: SHIFTmu mit einem dedizierten Tablet screen + Tastatur + Hub zusätzlich zum Smartphone; es soll wohl bald herauskommen...

 

 
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