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Autor Thema: Apple: MacBook 12 wird nach 4 Jahren abgesägt  (Gelesen 230 mal)

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Apple: MacBook 12 wird nach 4 Jahren abgesägt
« am: Juli 10, 2019, 08:28:20 »
Nach 4 Jahren auf dem Markt, wird das MacBook mit 12 Zoll jetzt eingestellt. Das Gerät hat bei seiner Einführung für viele Diskussionen um das Port-Layout und andere Qualitäten des Notebooks gesorgt.

https://www.notebookcheck.com/Apple-MacBook-12-wird-nach-4-Jahren-abgesaegt.427184.0.html

Nadoo

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Re: Apple: MacBook 12 wird nach 4 Jahren abgesägt
« Antwort #1 am: Juli 11, 2019, 10:06:17 »
Das beste MacBook, dass ich jemals hatte. Und um genau zu sein, ich hatte 3x das 12" Modell.

Das konnte überhaupt nichts weniger als mein aktuelles 13" MacBook pro mit der verdammten Touchleiste die jedes professionelle Arbeiten dank fehlender ESC Taste verhindert und Funktionen anbietet die sich anders 10x schneller aktivieren lassen.

Ausserdem war die Tastatur besser, denn sie blieb nicht dauernd hängen, so wie meine jetzt.  Aktuell  produziert  sie  ungewollte Leerzeichen. Sieht man ja.

Gut, Spiele wir Dirt gingen nur in den aller niedrigsten Auflösungen aber wer kauft sich ein 12" Gerät um zu spielen? 

Der Akku hielt definitiv länger.

Das Anschlussproblem existiert eigentlich gar nicht.
Maus? Braucht keiner bei einem MacBook.
Drucker? Hat WLAN.
Scanner? Steckt im Drucker und hat auch WLAN.
Gamezubehör? Braucht keiner bei dem Gerät.

Was bleibt? Eine Digitalkamera die kein WLAN hat. Oder im professionellen Umfeld mal ein Netzwerkanschluss. Was tut man? Man kauft einfach einen Adapter der SD, microSD, LAN, USB und USB-C Anschlüsse hat. Den braucht man alle hundert Jahre, also stört er auch nicht, wenn er auf dem Schreibtisch liegt.

Kann mich nicht erinnern, wann ich jemals mehr als einen Anschluss  an meinem MacBook Pro belegt hätte.

Die Leistungsfähigkeit war absolut ausreichend für alle Aufgaben in meinem Arbeitsalltag.

Wenn man viele Fotos bearbeitet, dauert das zwar einen Moment länger bei der Retouche und das läppert sich auch mit der Zeit aber wer kauft sich, ausser mir, ein 12" Gerät um ständig viele Fotos damit zu retouchieren?

Ich habe in erster Linie gewechselt, weil meine Augen älter wurden (ich nicht, nur die Augen) und 12" bei einem 12h Arbeitstag einfach sehr anstrengend wurden.

Ansonsten muss ich sagen, dass ich inzwischen beim Foto bearbeiten lieber etwas warten würde, wenn ich dafür die ESC Taste und die ganzen Vorteile des 12" MacBook zurück bekäme.


12erLover

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Re: Apple: MacBook 12 wird nach 4 Jahren abgesägt
« Antwort #2 am: Juli 17, 2019, 21:14:03 »
Die besten Produkte werden ausrangiert. Leider.
Ich bin ein Fan des leichten Lebens und war Käufer des ersten Ultrabooks, das damals (2003) noch gar nicht so hieß: dem Toshiba Portegé R100. Es war eine richtige Angeberkiste, ultradünn und elegant. Für die Informationsbeschaffung aus dem Web im Bett und den üblichen Verwaltungsarbeiten das ideale Gerät. Mit SD-Karten-Slot ohne Cloud auf 2GB alles dabei. Kostete damals 2 Riesen. Dann kamen die Ultrabooks, auch von Toshiba, aber keines erreichte mehr diesen innovativen Standard. Toshiba war damals um Jahre voraus. Ich glaubte dann, meinen Augen nicht zu trauen, als ich im Laden das Apple Macbook 12 Zoll sah. Mich nervte jahrelang diese sektenhafte Firma und ich wollte nie Apple kaufen. Jedoch überzeugte mich das iPhone SE, das klein ist und dafür sehr viel bietet. Im Laden lag das edle MacBook 12 gold. Beim Kauf nahm ich das also so nebenbei mit und stieg so in die Apple Produktpalette ein mit wochenlanger Umstellung auf Betriebssysteme und Apps. Microsoft machte es mir leicht, weil es seine Office-Produkte auch für iOS und OSX anbot. Es war ein Meilenstein der Produktentwicklung für mich und meine Bedürfnisse. Im Vergleich zum Portegé R100 ist das MacBook 12 ein Bolide der feinfühligen Art. Man hat ein filigranes, aber stabiles Gerät ohne Lüftergeräusch und kann viel mehr machen als vor 15 Jahren. Weil das SE auslief, rechnete ich auch mit einer Einstellung des 12er. Jetzt ist es so weit. Ich habe sofort gekauft und zwar 512 GB SSD und i5 Prozessor für 1.199 Euro. Alles in Gold, auch den Adapter und die iPhones, die ich auch auf Vorrat gekauft habe. Es wird nichts besseres nachkommen. Auch andere Produkte musste ich auf Vorrat kaufen wie die alten Peugeots 207sw oder Kirschholzmöbel von Malofancon. Wer erinnert sich noch an das Industriedesign eines Sony Monitors SDN N-50? Oder die Minidisk-Player mit unerreichtem Sound? Die schönen Dinge verschwinden. Vielleicht kaufe ich mir noch den Toshiba Portegé X30, um die Marke noch zehn Jahre zu haben im Windows Segment. Die heißt jetzt Dynabook. Es ist ein Jammer. Sogar der schöne Piquadro-Rucksack in grau/rot tessuto, extra fürs 12er gemacht, ist ausgelaufen. Apple hätte mich ohne diese Spitzengeräte nie gewinnen können. Was geht in den Köpfen der Entscheider vor?

 

 
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