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Notebookcheck

Autor Thema: Intel: Kursverluste trotz guter Quartalszahlen und Stellungnahme zu 10-nm-Prozessoren  (Gelesen 129 mal)

Redaktion

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Intel verkündet einen Gewinn von 5 Milliarden Dollar für das vergangene Quartal. Dies kann jedoch nicht über die Anzeichen steigender Konkurrenz durch AMD und andere hinwegtäuschen. Intels Zahlen lassen des Weiteren auf eine Stabilisierung des PC-Marktes schließen. Auch ging Intels neuer Interims-CEO Bob Swan bei einer Telefonkonferenz mit Investoren kurz auf die kommenden 10-nm-Prozessoren ein.

https://www.notebookcheck.com/Intel-Kursverluste-trotz-guter-Quartalszahlen-und-Stellungnahme-zu-10-nm-Prozessoren.318584.0.html

JKM

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Intel ist auch kurz auf die sehnlichst erwarteten und bereits mehrmals verschobenen 10-nm-Chips eingegangen und hat versprochen, dass die ersten damit ausgerüsteten Rechner im Herbst beziehungsweise Winter nächsten Jahres die Läden erreichen werden

Heftig diese Verschiebung, wenn man an die Einführung der 14nm Fertigung im 3Q-2014 bedenkt, welche damals ebenfalls ziemliche Takt & Yield-Probleme hatte.

Aber die Probleme zeichneten sich schon jahrelang an, weil sonst 14nm im 2-Jahres-Rythmus schon im 4Q-2013 mit hohen Takten & Yields hätte kommen sollen.

Meiner Meinung verschiebt Intel deshalb die 10nm, weil Intel von Effizienz-Steigerungen der 10nm-Fertigung weniger profitiert, als die Takt-Steigerungen auf Kosten der Effizienz der 14nm++-Fertigung.

Denn im Desktop-, sowie 15W und 45W-Notebookmarkt haben haben Effizienz-Steigerungen kaum sinn, weil Intel per 14nm-Verbesserung ebenfalls die Effizienz etwas steigert sowie die TPD-Grenzbereich noch etwas mehr ausreitzen kann.

Die Effizienz-Steigerungen machen für Intel primär nur im 5W-Notebooks wie dem Server-HPC-Markt Sinn, weil in diesen Märkten eine hohe Effizienz viel wichtiger ist als hohe Taktraten.

Nachdem es schon 10nm-CPUs im Markt gibt, bezweifel ich, ob Intel die 10nm-Verschiebung generell meint, oder mit Rechner nur den üblichen PC-Massenmarkt für Jedermann. Somit wäre es für mich dann nicht überraschend, wenn Intel nächstes Jahr parallel zum AMD 7nm-Zen2 mit einer 10nm-Server-CPU "überrascht".

 

 
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