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Autor Thema: Skylake-X: Der i9-7900X in ersten Tests  (Gelesen 532 mal)

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Skylake-X: Der i9-7900X in ersten Tests
« am: Juni 21, 2017, 16:56:47 »
Wir geben einen ersten Überblick über Testberichte des neuen Intel Zehnkerners i9-7900X. Wie erwartet bietet der Zehnkerner eine hohe Performance, erkauft sich diese aber durch eine hohe Leistungsaufnahme. Die Temperaturen sind aufgrund einer elementaren Fehlentscheidung von Intel zudem (zu) hoch.

https://www.notebookcheck.com/Skylake-X-Der-i9-7900X-in-ersten-Tests.229786.0.html

Flummi

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Re: Skylake-X: Der i9-7900X in ersten Tests
« Antwort #1 am: Juni 23, 2017, 05:22:00 »
>AMD muss von Ryzen derart überrascht, wenn nicht gar aufgeschreckt gewesen sein
Für Intel war es sicherlich schockierender. ;)

JKM

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Re: Skylake-X: Der i9-7900X in ersten Tests
« Antwort #2 am: Juni 23, 2017, 10:53:02 »
Diese Temperatur- & Stromverbrauchs-Probleme überraschen keineswegs, sondern sind "zufällig" immer beim 2.Besten zu sehen, der mit schlechterer Effizienz und somit selchteren Performance & Stromverbrauch einfach immer mehr an die Grenzen geht.

Zufällig hat der Core X aufeinmal jene Probleme, welche AMD in der Vergangenheit mit Bulldozer, der zufällig jene Probleme just in dem Zeitraum hatte, wo sie immer im Fertigungs-Rückstand lag oder 2011 die Software bei weitem nicht Multithradfähig war. Und auf einmal schein der Core X- 7900 ein Bulldozer als Hitzekopfe zu sein.

Aber das ist nicht so. Dieser Unsinn kommt halt, wenn PC-Tester glauben mit Meinungen Universitäts-Wissen ersetzen zu können.

Intel fetten Core iX, der so fett ist wie AMDs Modul, konnte eben deshalb so gute Stromwerte bekommen, weil der Fertigungs-Vorsprung diesen Stromverbrauchsnachteil mehr als kompensieren konnte. Somit musste Intel auch nie an Limit gehen, wie es AMD immer musste. Und das alles änders sich "zufällig" wo mit 14nm eben 2-Zen-Kerne quaso so groß ist wie 1 Bulldozer-Modul mit 2 Integer-Kernen. Ohne 14nm wäre ein Zen-Core eben fast so groß wie ein Bulldozer-Modul oder ein Intel-Core. Relativ gesehen hat sich bei der relativen (= Fertigungsbereinigten) Multithrad-Performance gar nicht so viel getan.

Langfristig sieht es für Intel fast schon schlimmer als in der Netburst-Ära. Viele vergessen, dass Intel Netburst nur im Desktop & Server-Markt hatte, während der Pentium 3/M im Notebook-Markt blieb und effizienter als der Athlon war. Damit kann Intel heute nicht mehr so einfach uns überraschen wie damals, wo sie die Pentium 3/M-Weiterentwicklung aus dem Notebook-Markt später wieder in den Desktop & Server-Markt zurückbrachten.

Eines (von mehreren), was Intel auch tun könnte, ist genauso auf High-Density & Co zu setzen. Aber das braucht eben Jahrelang, wenn sie erst jetzt damit beginnen.

Bei der Netburst-Ära hatte Intel neben der höheren Effizienz des Pentium M im Notebook-Markt ja noch den Vorteil der Centrino-Plattform. Mit RyZen ist es umgekeht, wo Zen vielleicht nicht nur effizienter als Core iX ist, sondern AMDs Plattform mit Vega & (HSA-)APU schon die wesentlich interessantere Plattform zum Vorteil hat.

 

 
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