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Autor Thema: Testbericht: Dell Precision M6600  (Gelesen 16129 mal)

Felix Jacob

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Testbericht: Dell Precision M6600
« am: August 16, 2011, 10:02:15 »
**Update 04.2013**: Nach dem ich bereits mein zweites Precision als Austauschgerät erhalten habe, hat dieses im Oktober 2012 auf dem Display angefangen zu flackern. Nach 4 erfolglosen Reperaturversuchen verlangte ich bei Cyberport, dort hatte ich es damals gekauft, mein Geld zurück. 5 Monate und einen Anwalt später erhielt ich 60% des Kaufpreises zurück - abzüglich der Anwaltskosten viel zu wenig für eine Nutzungsdauer von 6 Monaten (Zweitgerät). In diesem Zuge kann ich jedem nur davon abraten bei Cyberport zu kaufen. Der Support ist schlecht und Kulanz bzw. ein entgegenkommen ein Fremdwort. Allerdings kann ich sagen, dass sich Dell redlich bemüht hat, mir weiterzuhelfen, auch wenn der Fehler nicht behoben werden konnte. In meinem Falle war der Händler zuständig und dieser spielte ein bizzares, für den Endkunden nicht durchschaubares, Katz und Maus Spielchen in den letzten Wochen/Monaten.
Ich habe mir nun ein Nexoc G724 zugelegt und werde dieses in nächster Zeit auch hier vorstellen.
**Ende**

Die Perfekte Workstation!? Die für Mai 2011 angekündigten und nun seit ca. 4 Wochen lieferbaren Precisions M4600 und M6600 sind die neue Revision der mobilen Workstations von Dell. Doch wie schlagen sich die Precisions im Alltag? Den High End Anspruch unterstreicht Dell nicht nur mit dem Preis, sondern auch mit ungeheurer, frei konfigurierbarer Leistung. Dieses Modell besitzt einen aktuellen Sandy Bridge Prozessor von Intel als QuadCore Ausführung. Der Intel vPro i7 2720QM wird unterstützt von 8 GB DDR3-1600 (2x4GB), einer Nvidia Quadro 3000M und zwei klassischen HDDs von Toshiba im Raid1-System. Als Betriebssystem dient das mittlerweile weit verbreitet Windows 7 Professional 64Bit. Standardmäßig sind WLAN und Bluetooth an Bord.


Gehäuse
Auf den ersten Blick, sieht das Precision M6600 aus, wie aus einem Guss. Mit der anthrazitfarbenen, leicht ins bräunlich abweichenden Farbgebung, sieht es sehr edel aus. Obwohl man denken könnte, dass das Precision in einem Metallgehäuse steckt, ist es am Ende doch nur eine Plastikhülle. Diese ist allerdings sehr robust. An keiner Stelle gibt das Chassis nach. Auch die Tastatur liegt druckfest, ohne nachwippen oder eindrücken, fest an ihrem Vorgesehenen Platz. Einzig der Deckel lässt sich leicht verwinden und eindrücken, was aber, solange das Notebook in Betrieb ist, keine Probleme darstellt. Desweiteren wird das Display beim zuklappen verriegelt. Ein etwa 3cm breiter Druckknopf an der Vorderseite löst die Arretierung des Deckels wieder. Allgemein lässt sich das Gehäuse als "quadratisch, praktisch, gut" bezeichnen. Mit Abmessungen von 417x270x37mm steht ein riesen Notebook am Ende auf dem Scheibtisch. Ein Leichtgewicht ist das Precision nicht: Stattliche 3,7kg steht am Ende auf  Waage. Das Netzteil mit 240W hat in etwa die Größe einer DVD-Hülle - nicht gerade handlich, aber aufgrund der benötigten Power angemessen.
Da auf Hochglanz vollkommen verzichtet wird, ist das Gehäuse auch unempfindlich gegen Fingerabdrücke. Die beiden Scharniere des Displays sitzen etwas aufgesetzt am hinteren Rand des Chassis. Diese sind allerdings so angebracht, dass an der Rückseite noch Anschlüsse untergebracht werden konnten. Auch hier zeigen sich hochwertige Komponenten: Das Display sitzt stramm an seinem Platz und wippt nicht nach - selbst bei einem Stoß an den Tisch. Allerdings ist das Öffnen mit beiden Händen fast Pflicht, da sonst der Deckel sehr stark vibriert.
Ein weiterer Pluspunkt ist die in 5 Stufen regelbare Tastaturbeleuchtung. Diese ist vor allem bei leicht dämmriger Atmosphäre eine echte Hilfe. Hier sei gesagt, dass es mehr eine Hintergrundbeleuchtung als eine Tastenbeleuchtung ist. Die Tasten an sich sind nämlich undurchsichtig. Einstellbare Stufen sind 0%, 25%, 50%, 75% und 100%.




Ausstattung

Anschlussausstattung

Am Dell Precision M6600 vermisst man keinerlei Schnittstellen. Alle aktuellen Anschlüsse finden sich am Gerät. Die linke Seite ist hierbei am dichtesten Bestückt. Hier finden sich die Kensington-Lock Vorrichtung, zweimal USB 2.0, ein IEEE 1394 Anschluss, ein Mikrofon Eingang, ein Sound Ausgang, der 10-in-1 Kartenleser, ein SmartCard -ExpressCard Kombi-einschub und der DVD-Multibrenner (hier als Slot-In Variante). Auf der rechten Seite findet sich der DisplayPort Anschluss, zweimal USB 3.0 und der Wireless-Switch. Die Anschlussbelegung für Rechtshändler ist optimal, da alle Anschlüsse auf der rechten Seite sich im hinteren Drittel des Notebooks befinden. Außderdem gibt es auf der Rückseite noch einen VGA Ausgang, die Gigabit-Lan Schnittstelle, einen eSATA/USB 2.0 Kombi Anschluss, einmal HDMI und der Stromeingang. Auf der Vorderseite sind keinerlei Anschlüsse untergebracht. Somit ist das Precision für einen Platz auf dem Schreibtisch optimal geeignet, da sich die wichtigsten Anschlüsse (USB, VGA, Strom) auf der Rückseite befinden und so ein gutes Kabelmanagement ermöglichen.





Drahtlose Kommunikation
In dieser Ausstattungsvariante sind WLAN a/b/g/n und Bluetooth 3.0 an Bord. Auch hier ist, wie z.B. bei Alienware Notebooks, das Centrino Ultimate-N 6300 Modul verbaut, welches Bandbreiten von bis zu 450 Mbit/s ermöglicht.

Softwareausstattung
Entwarnung: Dell installiert keinerlei Bloatware. Somit ist das Notebook von Beginn an schnell, ohne unnötige Software starten zu müssen. Lediglich Treiber und die vielen Kontrollcentren sind bereits installiert. Dazu gehören: Dell Data Access, Dell System Manager, Dell Power Manager, Dell Webcam, Intel PRO/Set Wireless Tools, Intel Rapid Store (RAID). Ganz nützlich ist hierbei der Dell Power Manager, der verschiedene, von Dell zusätzlich integrierte, Energieoptionen (z.B. Reduzierte Lüfterstufen) bereitstellt. Zusätzlich ist noch eine Vollversion von Cyberlink's PowerDVD 9 installiert.



Zubehör
Im Karton liegt, neben dem riesigen Netzteil (240W), ein Handbuch, ein Informationsblatt über die verbauten Festplatten und drei Recovery-Datenträger (1x Windows 7, 2x Dell Resource Media) falls das System irgendwann mal neu aufgesetzt werden muss.


Garantie
Die Precision Modelle gibt es Standardmäßig mit 3 Jahren Garantie und die Vor-Ort Garantie am nächsten Arbeitstag. Gegen Aufpreis kann die Garantie auf 5 Jahre verlängert werden (+418 Euro). Außderdem bietet Dell viele Sicherheitsoptionen wie Datenwiederherstellung, Diebstahlschtz (mit Nachverfolgung), Unfallschutz und Akkuservice (3 Jahre) an.

Eingabegeräte
Durch die normale Größe der Tastatur ist diese perfekt für Vielschreiber geeignet. Auch das Tippgefühl ist sehr gut. Kein Klappern, ein angenehmer Druckpunkt und eine gute Rückmeldung der Tasten. Auch Akustisch gibt es nichts zu bemängeln. Einzig die Leertaste ist etwas lauter als der Rest der Tasten. Außderdem ist zwischen den Tasten G,H und B der Trackpoint eingelassen, wodurch diese etwas kleiner sind, als der Rest. Beim schreiben stört der Trackpoint aber keineswegs. Geschickt sind zudem noch die vier Tasten oberhalb des Num-Pads: Play/Pause, nächster Titel, vorheriger Titel und eine Taste [Calc], die den Taschenrechner von Windows öffnet.

Touchpad/Trackpoint
Das Precision M6600 ist zwei Zeigegeräten ausgestattet. Zum einen das standardmäßige Touchpad, welches durch seine Größe von 82x45mm und seine leicht angerauhte Oberfläche besticht. Das Touchpad ist minimal abgesenkt . Die Mehrfingereingabe ist bereits aktiviert. Beim ersten Start wird dem Anwender die Gestensteuerung erläutert (Pop-UP). Hier können verschiedene Gesten auch abgeschaltet werden.
Alternativ zum Touchpad kann auch der Trackpoint genutzt werden. Für diesen stehen über dem Touchpad nochmals drei Tasten bereit. Sehr gut ist die Verarbeitung der Tasten. Kein klappern und ein angenehmer Druckpunkt vermitteln Qualität. Außerdem sei erwähnt, dass Dell drei Maustasten verbaut, wobei die mittlere dem Mausrad entspricht.



Display

Dell bietet zwei Varianten in seinen 17-zöllern an: Das HD+ Display mit 1600x900 Bildpunkten und das hier verbaute UltraSharp FHD mit 1920x1080 Bildpunkten und Premium Panel Guarantee. Beide Displays entsprechen dem 16:9 Format und sind entspiegelt. Die Bildqualität begeistert. In Innenräumen muss die Helligkeit reduziert werden, da sonst auf Dauer das Display einfach zu hell ist. Auch in der Sonne ist, auch dank Entspiegelung, ein angenehmes Arbeiten möglich - doch wer nimmt seine Workstation schon mit nach draußen?
Auch die Blickwinkel begeistern. Horizontal ist quasi erst bei 180° Schluss: Es kommt zu keinem Invertieren des Bilds. Vertikal invertiert das Bild früher, eine Korrektur des Displays bei Sitzplatzwechsel ist allerdings nicht nötig. Hierzu muss ich sagen, dass ich bei keinem anderen Notebook bisher eine solche Farbbrillanz und Blickwinkel gesehen habe (Die Macbooks einmal ausgenommen).

Adobe RGB 1998:


sRGB:


AppleRGB:



Leistung

Wie bei einer Workstation üblich steht hier Leistung Pur im Mittelpunkt. Die Palette reicht von Intels aktuellen Sandy Bridge Prozessoren i5 -2520M bis hin zum Flaggschiff i7-2920XM. Dieses Modell ist mit dem i7-2720QM (4x2,20GHz, 6MB Cache, vPro) ausgestattet. Der 2720QM wird in 32nm gefertigt und besticht durch HyperThreading und TurboBoost (bis zu 3,3GHz). Super: Dell lässt die integrierte Intel HD3000 aktiviert. Per NVIDIA Optimus wechselt das System automatisch zwischen Intel und Nvidia Grafik. Somit lässt sich Energie sparen, wenn gerade nicht soviel Leistung benötigt wird. Eine manuelle Umschaltung ist leider nicht möglich.




Leistung CPU
Hier zeigt sich das enorme Leistungspotential der aktuellen Intel-Prozessoren. Gebencht wurde Cinebench R11.5...

Cinebench R11.5: OpenGL: 45,43BpS, CPU: 5.43 Punkte

...und Cinebench r10:

Cinebench R10: SingleCPU: 5234 Punkte, MultiCPU: 19353 Punkte, OpenGL: 6559 Punkte




Grafikkarte: NVIDIA Quadro 3000M


Leistung GPU
Die Leistung der Quadro 3000M liegt in etwa zwischen GTX 460M und GTX 470M. Die GTX 460M wird eigentlich in sämtlichen Benchmarks geschlagen. Sowohl im 3D Mark 06 (14387 Punkte) als auch im neueren 3D Mark Vantage (7942 Punkte) liegen die Scores etwa 7%/4% vor der GTX 460M bzw. ca. 15%/23% hinter der GTX 470M.



Leistung HDD
Einziger, Leistungstechnischer Schwachpunkt ist die verbaute HDD. Diese "bremst" das ansonsten sehr schnelle System etwas aus. Außerdem wird das Notebook durch das RAID-System zusätzlich noch etwas ausgebremst. Verbaut sind zwei Toshiba Festplatten mit jeweils 500GB und aus der gleichen Fertigungsmarge. Die gemessenen 93MB/s lesen und 94MB/s schreiben sind Durchschnitt.


Gaming Performance
Ja, eine Workstation ist kein Spielenotebook und sollte auch nicht als solches "missbraucht" werden. Da sich aber trotzdem sicher viele für die Gaming-Performance interessieren, musste das Precision ein paar Spiele Benchmarks über sich ergehen lassen.
Anno 1404, Crysis Warhead, Crysis 2

Getestet wurde mit einer Spielsequenz. Fps wurden mit Fraps ausgemessen.
Flüssig laufen außerdem C&C3 & FarCry 2 (jeweils max. Settings)



Emissionen

Geräuschemissionen
Viele Interessenten sind sehr skeptisch was große Leistung und Notebooks anbelangt. Beim Precision M6600 kann jedoch großteils Entwarnung gegeben werden. Arbeitet man mit dem Precision mit Office oder surft im Internet, bleiben die Lüfter meist aus. Nur das leichte rauschen der Festplatten ist zu vernehmen. Allerdings gibt es hier kein klackern oder surren wie dies bei vielen Festplatten der Fall ist. Auch der Festplattenzugriff bleibt unhörbar. Startet man einen Benchmark oder startet man ein Spiel, tourt zuerst der CPU Lüfter auf. Dieser regelt sich aber innerhalb von etwa 2 Sekunden erstmal wieder herunter. Unter Last (z.B. Prime 95) drehen die Lüfter auf - allerdings nicht störbar. Nur ein leichtes "rauschen" der Luft ist hörbar, jedoch keineswegs ein surren oder fiepen der Lüfter. Subjektiv ist es ein sehr angenehmes rauschen, welches selbst nach 2 Stunden unter Vollast nicht störend wirkt. Wird nebenher Musik gehört, geht das rauschen darin unter. Einzig das gelegentlich kurze auftouren des Lüfters ist störend (Abhilfe ist eine andere Einstellung in den Energieoptionen -> z.B. Ausbalanciert). Liegt eine Daten-DVD im Laufwerk, hört man dies beim Precision deutlich. Hier dreht das Laufwerk auf, um eine maximale Datentranferrate zu erzielen. Anders ist dies bei einem DVD-Film. Hier ist nur der Einlesevorgang kurz störend. Während des Films, ist das Laufwerk, wenn dann, nur in stillen Szenen zu hören. Ansonsten geht es in den Dialogen bzw. der Filmmusik unter.

Temperatur
Hier liefert Dell mit dem Precision eine sehr gute Vorstellung ab. Das Notebook erwärmt sich selbst unter Vollast nicht mehr als Handwarm. Dies spricht für eine sehr gute Wärmeabführung durch die beiden Lüfter.

Lautsprecher
Im Precision sind zwei Lautsprecher oberhalb der Tastatur verbaut. Klanglich spielen die Lautsprecher sicher in einer anderen Liga als teure Multimedianotebooks. Aber: Auch hier werden sowohl die Höhen als auch etwas Bass klar und voluminös wiedergegeben. Die Maximallautstärke ist sehr gut und reicht locker um ein seine Mitarbeiter zu beschallen. Für Filme und gelegentlich etwas Musik müssen also nicht unbedingt externe Lautsprecher angeschlossen werden.


Akkulaufzeit

Bis jetzt hat das Precision jeden Testbereich gut gemeistert, irgendwo muss doch noch ein Haken kommen. Und - er kommt nicht! Da Dell dem Precision einen 97 Wh Akku verpasst, und im Akkubetrieb standardmäßig die integrierte Intel Grafik aktiviert ist, sind im Idle (ohne WLAN, min. Helligkeit) ca. X Stunden  Laufzeit aus dem Precision herauszuholen. Beim Surfen über WLAN (WLAN aktiv, Helligkeit 70%) sind immerhin noch etwas mehr als 4 Stunden drin. Bei der DVD-Wiedergabe reicht der Akku auch für längere Filme: ca. X Stunden. Ist dann allerdings die Quadro 3000M aktiviert ist der Akku nach gerade einmal 73 Minuten leer (Battery Eater Classic, Helligkeit 100%).
Somit ist der Precision M6600 zwar kein Laufzeit Wunder - was soll man auch von einer Mobilen Workstation anderes erwarten - kann aber trotz Quadcore und 17-Zoll Display der ein oder anderen Pause ohne Strom standhalten.


Fazit

Der Dell Precision ist eine "Eierlegende Wollmilchsau", wie man bei uns Schwaben gerne sagt. Ich war Anfangs lange skeptisch ob sich, aufgrund der doch sehr hohen Investition von 2.500 Euro, das Notebook bezahlt machen würde. Doch: Es macht sich bezahlt. Dell liefert mit der neuen Revision des Precisions ein sehr gutes Ergebnis ab. Trotz des hohen Gewichts und der großen Dimension des 17,3-zöllers gibt es nichts zu mäkeln. Die Verarbeitung ist TOP, das Display ist eine Wucht und Ausstattungsmäßig ist alles an Bord was man benötigt - und das zumeist in mehrfacher Ausführung (5x USB). Selbst über Lautstärke und Temperatur kann nicht viel negatives gesagt werden und trotz auslegung als Desktop Replacement ist ein Ausflug ohne Netzadapter auch mal drin. Ob man diese Leistung jedoch als mobile Variante benötigt, oder ob ein Desktop-System nicht besser ist, bleibt jedem selbst überlassen. Mit dem Dell Precision M6600 kann man jedoch nicht viel falsch machen.

Hinweis: Bei cyberport.de gibt es die Dell Precision Modelle mit z.T. Aufpreispflichtiger Ausstattung zu günstigeren Preisen als bei Dell direkt. Allerdings können diese Modelle nicht konfiguriert werden. Dieses Modell hätte bei Dell direkt statt 2599 Euro (cyberport.de) 2797 Euro (Dell) gekostet. [/s]
WARNUNG VOR CYBERPORT! siehe Update oben
Akkulaufzeiten werden noch nachgetragen
« Letzte Änderung: April 29, 2013, 19:21:11 von Felix Jacob »

Senator

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #1 am: August 17, 2011, 09:52:45 »
sowas suche ich schon seit Wochen, bisher nur auf English und in der 4000€ Konfiguration

Danke und mach weiter so  8)

PS: hast du die 3000M nur wegen Optimus gewählt oder gibt es irgendwelche grössere Vorteile gegenüber dem FirePro M8900, der wird hier nämlich sogar besser eingestuft als der Quadro 4000M

Felix Jacob

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #2 am: August 17, 2011, 21:48:20 »
Freut mich, dass ihnen mein Test gefällt.
In erster Linie habe ich die Quadro 3000M wegen der höheren Kompatibilität gewählt - von ATI habe ich gehört, dass es da manchmal zu Problemen kommt. Was den Leistungunterschied zur FirePro ausmacht, kann ich ihnen nicht sagen. Außerdem ist Optimus für mich auch sehr interessant, da ich den Precision auch ab und zu mitnehmen will.

-Weitere Testergebnisse:

Battery Eater Classic: 73Minuten

Cinebench r10


weitere Ergebnisse folgen noch, speziell was Akkulaufzeiten betrifft.
« Letzte Änderung: August 17, 2011, 21:49:55 von Felix Jacob »

Senator

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #3 am: August 18, 2011, 13:32:56 »
danke,

ich denke das ich mir dann eher einen Precision M4600 mit Core i7 2720QM und 2000M Quadro hole weil der M6600 mit der gleichen CPU und 3000M doch noch viel zu teuer ist ;)

Frage: ist Optimus bei den Precisions generell deaktiviert oder nur wenn ich die RGB LCD Base nehme?

Felix Jacob

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #4 am: August 18, 2011, 14:31:41 »
Also Optimus ist normalerweise aktiviert. Es gibt aber eine Option im Bios, in der man Optimus ein-/ausschalten kann. Ich weiß aber nicht, ob man Optimus mit RGB zusammen nachträglich noch aktivieren kann. Wenn nicht, würde sich ja dann auch die ATI-Karte anbieten.
Ja, der Preisunterschied zwischen M4600 und M6600 bei den Precisions ist schon happig. Wobei ich dieses Display nicht mehr missen möchte - dafür ists einfach zu gut ;) Wie das Temperatur /Lüfter mäßig beim M4600 ausschaut weiß ich allerdings nicht. Könnte mir gut vorstellen, dass der etwas lauter ist als der M6600, da kleiner.
Also nen Test vom M4600 gibts bei notebookjournal.de hier: /tests/dell-precision-m4600-i5-250m-nkaka-1473
Gruß

Sebastian1

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #5 am: August 18, 2011, 14:47:19 »
Nein, Optimus funktioniert nicht mit der RGB LCD Base, da das IPS Panel 10 Bit benötigt und
Sandy Bridge dies nicht unterstützt.
Außerdem sollte man beim Ram aufpassen,
wenn man eine Dual Core CPU nimmt sind zwar 4 Slots verbaut aber es können nur 2 benutzt werden.

Senator

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #6 am: August 18, 2011, 15:04:23 »
danke für die schnellen Antworten :)

der Test von Notebookjournal beinhaltet aber nur die Standard Version welche ich mir nicht kaufen werde, ich hoffe auf einen Test von Notebookcheck, würde Dell bloß ein Testgerät hergeben^^

lordofskyeye

  • Gast
Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #7 am: August 30, 2011, 01:51:25 »
Hallo Felix,

erstma danke für den tollen Testbericht, genau in der Konfiguration die ich mir überlege zu kaufen. Sehr ausführlich und hilfreich ! Gibt leider erst wenige Erfahrungsberichte zu den neuen Precisions.

Habe aber ne kurze (wenn auch vielleicht dumme) Frage zu der Akkulaufzeit. Bedeutet X Stunden =10? Das wär natürlich total super bei dieser Klasse von Notebook.
Hoffe habe nicht aus Versehen iwas überlesen.

Gruß
Andreas

Felix Jacob

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #8 am: September 01, 2011, 17:41:29 »
Hallo,
nein, ich glaube 10 Stunden sind nicht drin, leider. Bin bisher noch nicht zum Testen der Akkulaufzeit (Idle & Film) gekommen. Unter Volllast hält der Akku 73 Minuten, beim Surfen ca. 4 Std. durch. Windows zeigt im Idle (min. Helligkeit, WLAN aus) ~7 Stunden Laufzeit an. Zur Laufzeit beim DVD schauen, kann ich bislang noch nichts sagen, werde dies aber zeitnah noch testen und dann nachtragen.
Gruß
Felix
« Letzte Änderung: September 19, 2011, 11:36:08 von Felix Jacob »

deffler

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #9 am: September 05, 2011, 19:09:35 »
kannst du bitte einen Farb Gamut Test machen? Adobe RGB und sRGB

ich entscheide mich immernoch zwischen dem Thinkpad w520 und dem^^

deffy

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #10 am: September 09, 2011, 16:37:24 »
ich erkläre dir mal wie es die Leute von Notebookcheck machen:

1. Unter "Farbverwaltung" kannst du deine ICC-Profile einsehen, fals du außer den sRGB Profil keinen hast dann kalibriere bitte deinen Bildschirm.
2. Wenn du ihn kalibriert hast siehst du ein neues ICC-Profil, rechts davon steht der Dateiname, den schreibst du dir im Editor auf.
3. Du gehst auf diese Seite http://www.cortona3d.com/Products/Cortona-3D-Viewer.aspx?lang=de-DE und installierst das Programm.
4. Jetzt gehst du auf diese Seite http://www.iccview.de/, im Menü links klickst du auf ICCView 2.0 und dann 3D vergleich.
5. Nun klickst du auf "Profil uploaden" und dann auf Datei auswählen, im ordner C:\Windows\System32\spool\drivers\color findest du dann die Datei die du dir im Editor aufgeschrieben hast, die wählst du aus!
6. Wenn sie upgeloadet ist wählst du unter ICC-Profil 1 Upload und die Datei, bei ICC-Profil 2 wählst du AdobeRGB1998.
7. Du erhällst ein 3D Modell wie bei NBC, !!! BITTE mache zuerst ein Screen von dem Teil bevor du es drehst!

Felix Jacob

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #11 am: September 19, 2011, 11:34:44 »
So, hier mal die Farbraumabdeckungen des Precision:
Adobe RGB 1998:


sRGB:


AppleRGB:


Nochmal vielen Dank für die Anleitung von deffy.
Gruß Felix

Kapene

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #12 am: September 30, 2011, 23:38:50 »
Vielen Dank für den umfangreichen Test und die Informationen. Auch ich bin nach längerer Suche auf dieses Notebook gestoßen. Ich bin gerade im sog. Bestellprozeß. Meine Auswahl ist ähnlich, mit einer Ausnahme: aus Kostengründen habe ich mich für die Grafikkarte von AMD FirePro M8900 entschieden. Ist der Mehrpreis von rund 240,- Euro für die Nvidia Quadro 3000M wirklich ein entsprechender Mehrwert?. Sind Optimus und Cuda von Nvidia ihr Geld wert im Verhältnis zu einer wesentlich potenteren Grafikkarte von AMD? Die Strommehrkosten sind m.E. aufs Jahr marginal.
Ich habe selbst keine praktischen Erfahrungen im Grafikkarten-Tuning, daher seht mir meine provokanten Fragen nach. Über ein Feedback würde ich mich freuen.
Mit freundlichem Gruß
Kapene

NS: Hier noch ein paar andere Meinungen als Link:
http://www.planet3dnow.de/vbulletin/showthread.php?t=395856
http://www.notebookjournal.de/tests/notebook-review-dell-precision-m6600--i5-2520m--nkmj-1562/1
http://forum.notebookreview.com/gaming-software-graphics-cards/582244-dell-m6600-nvidia-quadro-3000m-amd-firepro-m8900.html

Kapene

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #13 am: Oktober 01, 2011, 00:34:13 »
Noch eine Frage: steht denn die Funktion von Quicksync von Intel für das Rendern von Videos zur Verfügung? Die Grafikfunktionen vom Intelprozessor sollen ja bei dieser Ausstattung mit der Nvidia-Grafikkarte zur Verfügung stehen?

Felix Jacob

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Re: Testbericht: Dell Precision M6600
« Antwort #14 am: April 29, 2013, 19:22:03 »
**Update 04.2013**: Nach dem ich bereits mein zweites Precision als Austauschgerät erhalten habe, hat dieses im Oktober 2012 auf dem Display angefangen zu flackern. Nach 4 erfolglosen Reperaturversuchen verlangte ich bei Cyberport, dort hatte ich es damals gekauft, mein Geld zurück. 5 Monate und einen Anwalt später erhielt ich 60% des Kaufpreises zurück - abzüglich der Anwaltskosten viel zu wenig für eine Nutzungsdauer von 6 Monaten (Zweitgerät). In diesem Zuge kann ich jedem nur davon abraten bei Cyberport zu kaufen. Der Support ist schlecht und Kulanz bzw. ein entgegenkommen ein Fremdwort. Allerdings kann ich sagen, dass sich Dell redlich bemüht hat, mir weiterzuhelfen, auch wenn der Fehler nicht behoben werden konnte. In meinem Falle war der Händler zuständig und dieser spielte ein bizzares, für den Endkunden nicht durchschaubares, Katz und Maus Spielchen in den letzten Wochen/Monaten.
Ich habe mir nun ein Nexoc G724 zugelegt und werde dieses in nächster Zeit auch hier vorstellen.

 

 
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