Laptop-Krise
In erster Linie eine Wirtschaftskrise in Europa und weltweiten Energiekrise und in zweiter Linie die weltweite Auswirkungen (Speicher-Preis-Steigerungen) der KI-Nachfrage.
Das eine Weltweite Notebook-Absatzreduktion stattfinden wird, ist seit langem Logisch. Von wo soll sonst der zusätzliche Speicher kommen, wenn die Speicher-Kapazitäten nicht vom Notebook-Markt abgekümpft werden.
Der Sinn von steigenden Preisen ist nunmal die Stückzahlen zu reduzieren.
Als ich seit Dezember von Notebook-Preisen von 1000 statt 600 Euro ansprach bzw. predige ist die logische Folge, dass der 600-1000 Euro Notebook-Markt massiv an Stückzahlen zurückgehen wird.
Deshalb hatte ich mich schon in Dezember von dem Gedankenverabschiedet,
sich 2026 ein 2nm-Zen6-Notebook mit 32GB und 4TB kaufen zu können.
Andererseits wird wegen KI enorm viel HBM-Speicher-Kapazitäten aufgebaut,
die dann der Noteboot in übermaßen bekommen kann,
wenn die KI-Übernachfrage zurückgeht bzw. zumindestens stagniert.
Notebooks mit HBM-Speicher können neue Dimensionen der Akku-Laufzeit (ab 30h) und beim iGPU-Gaming zum Standard werden, weshalb mir in diesem Bezug selbst der Panther Lake als veraltet wirkt.
Es sind aber nicht nur die Preise - es fehlt auch der Mehrwert bei neuen Geräten.
Klar, ein Problem was AMD wegen der KI-Übernachfrage seit 2023 hat, wo AMD schon nicht genug 4nm-Kapazitäten bekam, und bis jetzt noch 6nm-Notebooks sowie die 4nm-APUs per Rebrands (Gorgon Points) weiter verkaufen "muss". Dabei gibt es seit 1,5 Jahren schon den 3nm-Prozess. Seit 2025 wirkt sich die KI-Übernachfrage auch auf den Speicher-Markt (SSD-Festspeicher, DDR-Arbeitsspeicher) aus, indem dieser tendenziell von 32GB auf 16GB bzw. von 2TB auf 1TB zurückgeht, und trifft es somit auch Intel, die mit 75% Marktanteil diese Krise und KI-Situation härter treffen wird.