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Heizen mit Wasserstoff: Pilotprojekt nutzt bestehendes Erdgasnetz für schwer isolierbare Wohnhäuser

Started by Redaktion, December 14, 2022, 19:51:37

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Redaktion

Für das Heizen mit Wasserstoff in Wohnhäusern gibt es bisher kaum Erfahrungen. Doch in einem niederländischen Pilotprojekt werden nun zwölf Altbauten über ein vorhandenes Erdgasnetz mit Wasserstoff beheizt, da diese schwer zu isolieren sind, sodass Wärmepumpen nicht ausreichend effizient wären.


https://www.notebookcheck.com/Heizen-mit-Wasserstoff-Pilotprojekt-nutzt-bestehendes-Erdgasnetz-fuer-schwer-isolierbare-Wohnhaeuser.674564.0.html

Omuamua

Aus dem Internet:

QuoteUm 1kg Wasserstoff zu erzeugen, sind rund 53 Kilowattstunden Strom notwendig.
Verbrennt man 1kg Wasserstoff, setzt dies 39,6 Kilowattstunden Energie frei.
Es entsteht also ein Verlust von rund 26 Prozent

QuoteExperte über Wasserstoff: Zum Heizen ,,zu knapp, teuer und ineffizient"

Anahnd der Daten oben sehe ich das ähnlich...

V2G

Quote from: Redaktion on December 14, 2022, 19:51:37Altbauten...da diese schwer zu isolieren sind, sodass Wärmepumpen nicht ausreichend effizient wären.
Dein technisches Ansehen ist gesunken.

Marvin Gollor

Quote from: Omuamua on December 14, 2022, 22:01:27Aus dem Internet:
QuoteExperte über Wasserstoff: Zum Heizen ,,zu knapp, teuer und ineffizient"

Naja, wurde evtl. etwas unglücklich rüber gebracht. Es geht einfach um die hier speziellen Gegebenheiten, etwa dass die Leitungen schon vorhanden sind und Wärmepumpen zumindest laut der Quelle in dem Fall nicht geeignet wären, sodass Wasserstoff daher die effektivste Lösung darstellt in dem Fall. Auch wenns auf dem Papier ersmal weniger effizient ist, scheints in dem Fall wirtschaftlich genug zu sien und dabei nachhhaltig genug. Wäre sonst ja auch seltsam, dass dieses Pilot-Projekt durchgeführt wird.
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Gunar Gürgens

Quote from: Omuamua on December 14, 2022, 22:01:27Aus dem Internet:

QuoteUm 1kg Wasserstoff zu erzeugen, sind rund 53 Kilowattstunden Strom notwendig.
Verbrennt man 1kg Wasserstoff, setzt dies 39,6 Kilowattstunden Energie frei.
Es entsteht also ein Verlust von rund 26 Prozent


Wenn man den Wasserstoff erzeugt, wenn die Alternative wäre EE wegen zu hoher Netzauslastung abzuschalten, ist der Verlust von 26% unerheblich, da andernfalls 100% verloren gehen würden. Und wenn man dann noch den Wasserstoff direkt aus dem Elektrolyseur in das Gasnetz einpflegen kann und somit auf Methanisierung oder Verflüssigung Verzichten kann ist es ein sehr sinnvolles Pilotprojekt.

Jonas1234

Ich hoffe wir sind uns einig, dass hier ausschließlich grüner Wasserstoff (aus EE Strom) zum Einsatz kommt.
Dann hat man in der Heizung ca. 60% der Energie zur Verfügung, die vorher im Strom war. Wenn der Elektrolyseur auch direkt im Haus steht, kann man die Abwärmeverluste auch noch nutzen und hat so wieder einen sehr hohen Wirkungsgrad.
Diesen hätte man aber auch, wenn man direkt mit Strom heizen würde. Auch hier könnte man überschüssigen Strom speichern und die Wärme dann nutzen, wenn sie benötigt wird.
Der Umweg über Wasserstoff ist energetisch und finanziell betrachtet irsinn.

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