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Schenker XMG Pro 17 mit RTX 3080 im Laptop-Test: Gedrosselter Ultra-Slim-Gamer und Workstation in Einem

Started by Redaktion, January 16, 2022, 15:33:16

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Redaktion

Das neue XMG Pro 17 kommt genau wie sein 15-Zoll-Schwestermodell in einem Ultra-Slim-Gehäuse daher, beherbergt aber dennoch eine RTX 3080. Diese drosselt Schenker, um potentielle Probleme mit dem Kühlsystem zu umgehen. Ob das gut geht und warum der schlanke Hochleistungslaptop eher Workstation als Gamer ist, klärt dieser Test.

https://www.notebookcheck.com/Schenker-XMG-Pro-17-mit-RTX-3080-im-Laptop-Test-Gedrosselter-Ultra-Slim-Gamer-und-Workstation-in-Einem.583824.0.html

RobertJasiek

Da nach dem Zweitverwertungsartikel nun doch noch der Test selbst erschienen ist, kann ich mich statt auf den alten Test aus 2020 auf den neuen vom 16.1.2022 beziehen. Es hat sich bei den Geräten etwas verändert.

Die 3080-Version ist teuer und fürs dünne Gehäusedesign überdimensioniert zumal mit nur 105W lauffähig. Da hätte eine 3070 Laptop reingehört, aber alleine dadurch wird das Gehäuse nicht dicker.

Meine Hauptkritikpunkte 16:9 und viel zu laut unter Last bleiben.

Im neuen Gerät könnte das Tastaturlayout gut sein, wenn nicht der Num-Block schmalere Tasten hätte, um den Senkkasten für die Tastatur zu ermöglichen. Das soll das Notebook dünner machen, aber ob dann das niedrig liegende Tippgefühl in Ordnung ist müsste jeder für sich selbst testen. Ich mag gerne erhobene Tasten, kann also jedenfalls nicht auf Anhieb sagen, ob ich auch mit abgesenken zurechtkäme.

Der Test bemängelt zurecht denn wabbeligen Untergrund. Gewichtsreduktion vor Funktionalität, seufz.

Dankenswerterweise ist das Display wieder matt und flimmerfrei. Außerdem ist es mit 451 cd/m^2 viel heller als noch 2020. Damit kann man das Gerät auch im Sommer draußen verwenden, solange der Akku läuft.

Die nun verwendete SSD hat brauchbare 4K-Werte - ein wichtiger Fortschritt.

Die Akkulaufzeit für WLAN ist kurz, weil eine schnelle CPU verbaut ist, während die GPU TDP-begrenzt ist. Ich benötigte die gegenteilige Konfiguration, da meine rechenintensive Anwendung GPU-bottelneckt ist. Eine bescheidenere CPU (mind. 6 volle Kerne) könnte dann eine längere WLAN-Akkulaufzeit ermöglichen. Hingegen ist die Last-Akkulaufzeit für die Klasse der Gaming-Notebooks zwar immer noch kurz, aber relativ gesehen deutlich weniger kurz als viele Konkurrenzgeräte. Ein größerer Akku hätte nicht geschadet, aber das Gerät wurde zu sehr auf kleines Gehäusevolumen optimiert.

Wie gesagt wären mittlerweile Ryzen 6000 oder 12. Gen Intel mit 2x USB 4 oder 2x Thunderbolt angemessen besonders für die schon überzogene Preisklasse.

Wen will Schenker beeindrucken? Den 3D-Gamer, der ein dünnes Gehäuse mag, aber den hohen Preis nicht bezahlen will? Oder den betuchten Creator, dem das Display gefallen könnte, aber die beschränkte GPU-Leistung und der Lärm nicht zusagen?

Jedes Notebook ist ein Kompromiss, aber ich sehe nicht, dass dieser Kompromiss beide Nutzergruppe anspricht.

3D-Gamer mögen vielleicht auch 4K, aber dafür braucht man keine schnelle CPU, sondern eher eine Desktop-3080-GPU. Bei 17" wäre eher 2K, 3070 mit ausreichender TDP und dickeres Gehäuse ohne Senkkasten für geringeren Lärm bei sinnvoller GPU-Leistung ein brauchbarer Kompromiss gewesen. Creatorn, die trotzdem 4K wollen, könnte man das ja als Displayoption anbieten.

Prassel

@RobertJasiek:
Inzwischen kann ich deine Kritiken bezüglich dem Bildschirmformat nachvollziehen.

Sowohl 16:9 als auch 16:10 sind nicht optimal. Optimaler wäre tatsächlich das 3:2 Format. Man sieht es im Grunde auf den 1. Blick wenn man entsprechende Bildschirme vor sich hat. Das Format wäre sowohl optisch natürlicher, als auch zum Arbeiten angenehmer.

Leider sind wir weit von diesem Format entfernt. XMG hat erst jetzt eine Umfrage auf Computerbase (in ihrem Forumsthread) gestartet, wo sie die Community nach potentiellem 16:10 Format bei Notebooks fragen.

Aber sind wir uns ehrlich: die Bildschirmhersteller müssen das schon vor 12 Jahren gewusst haben, dass 16:9 ein Kackformat ist. Es war schon damals völlig offensichtlich, was für ein Quatsch das ist. Trotzdem haben sie es weiter verkauft und als das Beste vom Besten angepriesen (XMG hat da genauso mitgemacht). Wir werden belogen, betrogen und mit absichtlichen Fehlentwicklungen hingehalten, nur damit die Industrie nach einem Jahrzehnt wieder Umschwenken kann, und uns etwas als "innovativ" verkaufen kann, was schon vor 12 jahren eigentlich hätte Standard sein sollen.

Ampulle

Man versteht heute alles, dann kann man auch verstehen, daß die Leute Angst vor den schwarzen Balken hatten, oder haben sollten und das aber laut, wenn sie aufm Laptop Breitfilme schauen würden. ;D.

RobertJasiek

Zahllose Hersteller kleben Aufkleber aufs Notebook und installieren Crapware, um ein paar Cents oder Euro zu sparen bzw. als Nebenverdienst einzunehmen. Die Hauptmotivation der Hersteller für den damaligen Wechsel von 4:3 auf 16:9 dürften ein paar Euro niedrigere Panelkosten gewesen sein, als das TV-Format den Wechsel vollzog.

Welches Seitenverhältnis jeder Endverbraucher für am geeignetsten hält, hängt natürlich von seiner Nutzung ab. 16:9 wird gerne von Leuten verwendet, die fast nur 16:9-Videos / -Spiele gucken / schneiden / spielen oder als Officearbeiter zwei / drei große Fenster nebeneinander darstellen. Ca. 4:3 im Querformat wird typischerweise gerne verwendet für Surfen, Textlesen und Fotos in Landscapeorientierung. 5:4 oder 4:3 im Hochformat wird am Desktopmonitor verwendet fürs Surfen, Lesen / Editieren jeweils einer Text-/Dokumentseite und Fotos in Portraitstellung. Brettspiele im 1:1 Format machen sich gut auf 1:1, 5:4, 4:3 Displays in Landscape- oder Portraitorientierung. Bei Tabellenkalulation hat jeder Nutzer seine eigene Vorliebe fürs optimale Displayformat.

Es gibt also für Desktopmonitore und Notebook- / 2-in-1- / Convertible-Displays Bedarf für alle Displayseitenverhältnisse. Bei Tablets ist das ähnlich. Deswegen ist es außerordentlich wichtig, dass man als Endverbraucher nicht nur bei Desktopmonitoren freie Auswahl hat, sondern auch bei den Mobilgerätegattungen. Viele Hersteller bringen viele verschiedene Geräte heraus, sodass es ihnen auch möglich sein sollte, eine gute Auswahl an Displayseitenverhältnissen anzubieten. Bei Desktopmonitoren gibt es sowohl Massenware als auch Spezialware zu höheren Preisen. Dabei ist die Panelqualität der eigentliche Preistreiber, während es sich beim Seitenverhältnis relativ nur um Peanuts handeln kann, die Hersteller im Einkauf ggf. mehr bezahlen müssen.

Gaming und Workstation in einem Gerät ist eine Illusion. Gaming und Office mag ja manchmal Sinn machen, aber dann stellt sich auch die Frage nicht nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern ob ein Gerät in erster Linie das Eine oder das Andere vornehmlich kann. Dementsprechend gibt es Spielraum für verschiedene Gerätedesigns und auch verschiedene Displayseitenverhältnisse.

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