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Amazon zerstört jährlich Millionen von unverkauften Produkten, inklusive MacBooks und iPads

Started by Redaktion, June 21, 2021, 19:22:48

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Redaktion

Es ist Prime Day, also der perfekte Zeitpunkt, um das Geschäftsmodell des Technologiegiganten zu durchleuchten. Ein neuer Bericht zeigt, dass jährlich Millionen von unverkauften Produkten zerstört werden, statt diese zu spenden oder mit satten Rabatten zu verkaufen.

https://www.notebookcheck.com/Amazon-zerstoert-jaehrlich-Millionen-von-unverkauften-Produkten-inklusive-MacBooks-und-iPads.546936.0.html

TouchTM

Der Laden ist so krass unethisch, ob es nun um die Verschwendung von Ressourcen (durch eben die Zerstörung von Neuware), Menschenrechte (schaut euch mal Berichte zu Arbeitsbedingungen in deren Lagern an), Überschwemmung Deutschlands mit Schrott aus aller Welt oder die Zerstörung des stationären Handels geht. Aber unsere Bevölkerung ist echt gut darin geworden, faul und ignorant zu sein. So fest kann man sich die Augen gar nicht zukneifen. Und alle jubeln sie beim Prime Day.

Auch ihr liebe Notebookcheck-Leute. Auf der einen Seite solche Artikel veröffentlichen, auf der anderen Seite eben diesen Laden unterstützen durch Gratis-Werbung, bezahlte Werbung und Affiliates.

Manchmal kotzt mich das alles einfach nur an.

Julian8221

@TouchTM

Wie kommen Sie denn zu solchen Aussagen.

Als Angestellter bin ich froh bei Amazon zu sein.
Schlechte Arbeitsbedingungen habe ich schon viele erlebt.

Aber nicht bei Amazon.

Als Ungelernter habe ich schon viele Jobs gehabt.
Viele quasi zum Mindestlohn.

Bei Amazon liegt das Einstiegsgehalt jetzt ab 1.07 bei 12 Euro.

Unser Lohn ist gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit.

Nach 2 Jahren sind  es ~14 Euro.
Je nach Standort.

Zudem gibt es jedes Jahr eine Mitarbeiter Aktie.
Das ist wie ein 13tes Gehalt.
Und die ist schon knapp 3000 Euro Wert.

Ich bleibe da gerne bis zur Rente.
Lohn und Arbeitsbedingungen empfinde ich als TOP !

Bananarama

Übrigens, im Original-Artikel ist von "gelegentlich ein MacBook und ein iPad" die Rede, wobei der anonyme Zeuge nicht angibt, ob es sich um Neu- oder Gebrauchtware oder komplett beschädigte Hardware gehandelt hat.
Tatsache ist, dass Amazon selbst ältere Apple-Hardware noch zu vergünstigten Preisen anbietet und das gesamte Handelsvolumen mit Apple-Hardware eher gering und BTO-mäßig ziemlich eingeschränkt ist. Von daher dürften Apple-Geräte wohl eher die absolute Ausnahme sein, falls ihre Erwähnung nicht sowieso nur der klickgenerierenden Aufwertung dieser Story dienen sollte.  :o

RobertJasiek

Julian8221, es ist schön für Sie, dass Sie mit den Arbeitsbedingungen bei Amazon zufrieden sind.

Aufgrund von Berichterstattung in den Medien bekommt man als Außenstehender schnell eine gegenteilige Meinung:

- Arbeit als Auslieferer auf Abruf
- kein Betriebsrat
- Accordarbeit

Anscheinend haben verschiedene Arbeitnehmer verschiedene Erfahrungen gemacht.

Außerhalb der Arbeitsthematik hat Amazon allseits bekannte Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach größter Vorteil: Warenangebot. Größter Nachteil: wettbewerbswidriges Verhatten.

Julian8221

Danke,  aber auch das zeigt doch wieder auf was für Unsinn verbreitet wird.

Selbstverständlich haben wir einen Betriebsrat.

Was die Arbeitsbelastung angeht, die Sie als Accord bezeichnen.

Ich habe wahrlich nie so angenehm gearbeitet, wie bei Amazon.

Natürlich haben auch wir unsere Stoßzeiten.
Ostern, Weihnachten, Blackfriday, Primeday.

Aber auch sowas hast du in anderen Betrieben.
Accord ist das für mich nicht.

Was Sie mit Auslieferer auf Abruf meinen, weiß ich nicht.
Vermutlich meinen Sie irgendwelche Fahrer von Transpirtdiensten.
Aber das sind ja keine Beschäftigte im Angestelltenverhältnis mit Amazon.

Sondern Personen die für andere Unternehmen arbeiten.
Da hat man ja wenig Einfluss, da müssen sich die Mitarbeiter an ihre dortigen Betriebe wenden.

Natürlich bekommt man in den Medien immer was anderes vorgesetzt.

Aber das sollten Sie mal hinterfragen.

Warum überhaupt nennt man immer nur den Einstiegslohn ??
Natürlich siebt Amazon auch etwas aus.
Aber dafür nehmen die echt jeden, und geben diesem eine Chance.
Wer auch nur Ansatzweise arbeitswillig ist, der bleibt auch.
Das man denen nicht direkt 14 Euro gibt, finde ich ok.

Aber es wäre Fair wenn man in den Medien auch mal erwähnen würde.
Unser Lohn erhöht sich jedes Jahr automatisch.
Da wir gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit immer mehr bekommen.
Nicht anders wie bei Beamten oder Mitarbeitern im öffentlichen Dienst.

Ich habe Freunde die in der Gastronomie arbeiten (habe ich selber auch früher).
Hotelfachleute, Floristen, Friseusen ...
Die haben für Ihren Beruf alle eine 3 Jährige Berufsausbildung absolviert.

Ich selbst bin ungelernter.
Und jetzt rate mal wer .... was für ein Gehalt die bekommen.
Alle weniger als ich.

Und ich arbeite dafür auch noch weniger.

Ilyas

Quote from: RobertJasiek on June 21, 2021, 22:47:35
Julian8221, es ist schön für Sie, dass Sie mit den Arbeitsbedingungen bei Amazon zufrieden sind.

Aufgrund von Berichterstattung in den Medien bekommt man als Außenstehender schnell eine gegenteilige Meinung:

- Arbeit als Auslieferer auf Abruf
- kein Betriebsrat
- Accordarbeit

Anscheinend haben verschiedene Arbeitnehmer verschiedene Erfahrungen gemacht.

Außerhalb der Arbeitsthematik hat Amazon allseits bekannte Vor- und Nachteile. Meiner Meinung nach größter Vorteil: Warenangebot. Größter Nachteil: wettbewerbswidriges Verhatten.

Das ist wirklich wahr, die deutschen Medien sind mit ideologischen Ansätzen verseucht, wer bei Amazon direkt arbeitet, wird auch als Neueinsteiger wirklich anständig bezahlt. Alle, die nicht direkt arbeiten, haben immer einen großen Nachteil und das sollten die deutschen Medien mal anständig berichten.

Vielleicht war es am Anfang mal noch so, als Amazon neu in Deutschland war, ich weiß es nicht.

Die deutschen Medien berichten meist nur einseitig, meist sind es für mich neo, lifestyle linke Medien (sagen einige, die sich damit auskennen, ist mir egal, Hauptsache der Gehalt stimmt), die unbewusst versuchen, Menschen wie Sie in eine bestimmte Richtung zu lenken, damit irgendwelche Parteien davon profitieren.

Aber die wenigsten fragen mal die Mitarbeiter vor Ort selbst, wie die Situation ist, oder kennen sie durch Kontakte.

Leute wie Sie denken, dass sie eine Menge Wissen über die Welt haben, weil sie denken, wenn sie irgendwelche Nachrichten sehen, wissen Sie etwas über die Welt. Hallo wachen Sie auf und versuchen Sie einfach, mehr reale Kontakte oder Freunde zu knüpfen und Sie werden feststellen, dass es nicht so schlimm ist, wie es ist. Die Realität ist viel anders als sie denken.

Profiteur

Quote from: Ilyas on June 22, 2021, 00:45:05
Vielleicht war es am Anfang mal noch so, als Amazon neu in Deutschland war, ich weiß es nicht.

Die deutschen Medien berichten meist nur einseitig, meist sind es für mich neo, lifestyle linke Medien
Ja, das war so. Drück von nicht nur Berichterstattungen hat seines gemacht. Jetzt ist das nicht so, falls man euch Glauben schenkt. Wenn schon Lobhudelei für Arbeitsbedienungen von unterem Standart, dann aus Prinzip in die richtige Adresse, weil dieser Unternehmen sie nicht einfach "bitte schön" hingelegt hat.

Aber, ungeachtet auf oberes:
Warum soll ein Unternehmer seine Überproduktion spenden oder billiger verkaufen? Es ist doch seine Sache, wie er den Markt beeinflusst oder nicht das tut, so lange er das nicht auf dem Rücken von Arbeiter und Umweltgerecht gemacht hat.

Facepalm

Echt rührend wie ein Haufen Vollidioten einen derart beschissenen US-Großkonzern verteidigen. Typisch deutsche Michel.

@Profiteur: Sie sollten dringend an ihrer Grammatik arbeiten, wahrlich ein Sinnbild für den derzeitigen Zustand Deutschlands. Es ist zum heulen. Zur Aussage, dass Amazon das ganze Zeug umweltgerecht entsorgt hat; in welcher Fantasie/Parallel-welt leben sie bitte. Selten so gelacht.

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