Notebookcheck
, , , , , ,
zu verknüpfen.
, , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
 

Autor Thema: Gerücht: Intel Alder Lake-S kommt im September mit schwachen Xe iGPUs und neuen Chipsätzen  (Gelesen 466 mal)

Redaktion

  • Editor
  • High End NB
  • ****
  • Beiträge: 95405
  • Karma: +48/-6
Intel bereitet gerade den Launch von Rocket Lake-S vor, und schon gibt es konkrete Gerüchte zum Launch von Alder Lake-S, den Desktop-Prozessoren der 12. Generation, die gravierende Veränderungen mitbringen, inklusive einer Kombination aus leistungsstarken und effizienten Prozessorkernen.

https://www.notebookcheck.com/Geruecht-Intel-Alder-Lake-S-kommt-im-September-mit-schwachen-Xe-iGPUs-und-neuen-Chipsaetzen.516952.0.html

JKM

  • DTR
  • ****
  • Beiträge: 1025
  • Karma: +3/-3
Besonders spannend: Ähnlich wie bei Lakefield soll Intel leistungsstarke und effiziente Prozessorkerne kombinieren, einem ersten Benchmark-Leak zufolge wird zumindest ein Chip mit jeweils acht dieser Kerne ausgestattet sein.

Echts spannend,
wenn man bedenkt, wie erfolgreich Lakefield ist.

Bei Apple mag es funktionieren, weil sie ihr Betriebsystem und Programme genau auf die jeweiligen CPU- und GPU-Architekturen hinentwicklen können, was beim Wintel überhaupt nicht gemacht wird.

mkl

  • Gast
Lakefield ist ein ultra low power/low performance Design mit alter Architektur und dem schwachen 10nm ohne SuperFin, das lässt sich also praktisch nicht vergleichen. Ultra low power Designs sind generell wenig erfolgreich im x86 Markt und finden kaum Anklang. Die ultra low power Versionen unter 15W von Tigerlake, Icelake und davor sind auch nie erfolgreich gewesen im Vergleich zu den Standard Modellen mit mehr power.

RobertJasiek

  • Gast
Was daran liegt, dass sie entweder so low waren, dass sie zwar kühl aber auch (jedenfalls bei Multitasking) langsam waren, oder nicht low genug waren, um schnell und lautlos im kleinen Mobilgerät zu kombinieren. Also ein Intel-Chip der goldenen Mitte-Klasse a la Apple-M1 fehlt eben immer noch.

JKM

  • DTR
  • ****
  • Beiträge: 1025
  • Karma: +3/-3
Ultra low power Designs sind generell wenig erfolgreich im x86 Markt und finden kaum Anklang. Die ultra low power Versionen unter 15W von Tigerlake, Icelake und davor sind auch nie erfolgreich gewesen im Vergleich zu den Standard Modellen mit mehr power.

Eigentlich hat Intel sogar schon den Weg in Ultra-Mobil gelegt, wo es ziemlich viele 5-7,5W-Notebooks gab. Und so langsam waren diese nicht, weil Intel natürlich nur etwas weniger Takt hatte. Der eigentliche Grund war, dass Intel noch in 10nm keine Quad-CPUs in Massen-Markt verkaufen wollte, um mächtig an Die-Fläche sparen konnte, womit Intel dann die Fab 42-Fabrik nicht aufrüsten musste, was paar Mrd. $ einsparte. Deshalb hatte der 10nm-Connon-Lake weiterhin Dual-Core und nur 70mmm², statt der jahrlang üblichen 80-100mm²-Massne-CPUs.

Dann kam AMD mit den performanten Quad-Cores, sowie dem performanten iGPU-Vega-8, weshalb Intel gezwungen war ebenfalls Quad-Cores zu bringen und mit Tiger-Lake auch eine performancte fette iGPU. Damit ist Tiger-Lake mit 146mm² mehr als Doppelt so groß, als es Intel mit dem 70mm²-Connon-Lake zuerst plante.

Ultra-Low-Power geht primär über die Effizienz.
AMD hat mit seinen Renoir oder Cezanne weiterhin 15-25W, aber diese werden auch nur mit 8-Kernen erreicht. Bei 16W-cTDP würden 1-Kern beim 8-Kerner gerade 4W verbrauchen, was weniger als die alten 5-7,5W-TDP-ULV_CPUs von Intels von früher wären.

Interessant,
sind AMDs Folien über die neuen Stromspartechniken von AMD in der Cezanne-APU, wo jeder einzelner CPU-Kern jetzt die zum dynamischen Takt passende Spannung erhält. Beim GPU-Limit hatten beim Renoir alle CPU-Kerne die selbe Spannungsmaximum wie eben die iGPU. Beim Cezanne ebne deutlich weniger. AFAIK ist bei Cezanne auch die Video-Einheit auf einer extram Spannungs-Kreis, wie eben AFAIK erstmals auch der Memory-Controller.

Ich habe einen 4700U-Notebook, der so 3,1 Ghz @ 8-Kerne (ohne SMT) in Akku wie auch am Stromnetz erreicht, um die 1050 MT_Chinebench-R15-Punkte zu erreichen. Diese Performance ist für mich selbst als Technik-Interessierten beeindruckend und für viele Jahre ausreichend.

Der 8-Kern-Cezanne wird wohl so 1.250 (5700U) bis 1.600 (5800U) Punkte bringen. Mehr braucht man in den nächsten Jahren wirklich nicht.
Ein 8-Kern-5nm-APU (2022) könnte diese Performance wohl auf 10-15W (wie Apple M1) reduzieren sowie 8-Kern-3nm-APU (2024) wohl auf 7,5-10W, aber 1.000 statt 1.500 Performance-Punkte dann wohl auf 5-7,5W.

Der Weg des ULV_High-Performance-Notebook hat AMD schon mit den Renoir begonnen, weil mein Ultra-Thin-Notebook mit 19mm Höhe sicher mindestens genauso niedrig, leicht und schmal ist, wie die alten ULV_Notebook mit 5-7,5W von damals (2014-2016). Mein 15-25W-Notebook fühlt sich wie ein ULV_Notebook an, weshalb ich ULV_CPUs nicht mehr als notwendig erachtet, obwohl mich ULV_Notebooks 2005-2020 immer als elitär betrachtete. AMDs Renoir & HP belehrte mich eines besseren.

Und schon heute könnte man den Renoir (10-15W-cTDP) auf 10W-cTDP konfigurieren und damit ein passives Notebook erstellen. Mit 5nm oder 3nm wird es dann ein leichtes, bzw. vielleicht wie Apples M1 zum Standard.

 

 
» Impressum     Sprachen: Deutsch | English | Español | Français | Italiano | Nederlands | Polski | Português | Русский | Türkçe | Svenska