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Intel Core i7-1185G7 im Benchmarktest

Started by Redaktion, September 17, 2020, 15:03:41

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Redaktion

Intel ermöglichte uns Hand an das neue Topmodell für dünne Notebooks anzulegen. Mit Tiger Lake setzt Intel auf eine neue und starke integrierte Grafikkarte und möchte so AMD wieder etwas den Wind aus den Segeln nehmen. Wir betrachten ein Entwicklungs-Notebook von Intel und testen was der neue Chip in zahlreichen Benchmarks und in unterschiedlichen TDP-Konfigurationen leistet.

https://www.notebookcheck.com/Intel-Core-i7-1185G7-im-Benchmarktest.494022.0.html

MJ

Wenn ihr hier schon Vergleiche zu AMD zieht, dann doch bitte richtig...

Es kann den 6-Kerner ohne SMT von AMD hinter sich lassen, was ja auch anhand der Anzahl der Threads logisch ist...

Nimmt als Vergleich den 4700U als reinen 8-Kerner ohne SMT, sieht es schon wieder ganz anders aus von den 15W TDP 8-Kernern mit SMT mal ganz zu schweigen...

Enttäuschend ist vor allem die minimale Verbesserung beim Sprung von 28W zu 35W TDP...

Mit 38W TDP schafft der 4700U als reiner 8-Kerner im Cinebench20 ca. 3300 Punkte:

notebookchat.com/index.php?PHPSESSID=731775aced5a325f48e149e659865b72&topic=116284.msg408101#msg408101

Also 900 Punkte mehr als der getestete Intel mit 35W TDP - und das nicht in einem Intel-Referenz-Design...

Was nutzt da die tolle SingleCore-Leistung? Ist das hier Intels letzter Strohhalm? :D


JKM

#2
In unseren ersten eigenen Benchmark mit einem Referenzsystem von Intel macht das neue Tiger Lake-U Topmodell, der Core i7-1185G7, einen hervorragenden Eindruck.

Auch bei 15-Watt ist die Performance von Tiger Lake durchaus ordentlich, dies lässt auch auf schnelle 6W-Varianten hoffen.


Also,
so rosig sieht Tiger-Lake leider nicht aus.

Der 28W-Modell schafft nur 860 Punkte (R15), was dem 6-Kern-Renoir mit vielleicht 20W entspricht. Aber die 860 Punkte entspricht nur 20% über den Ice-Lake mit 730 Punkte entspricht. Die Leaks bestätigten sich wohl nicht, außer dass ein 36W-Tiger-Lake mit 1060 Punkten so 45% schneller ist als der Ice-Lake mit 730 Punkte. "Das Problem", 36W bedeutet auch +44% Mehr-Stromverbrauch. Grad, dass es kein "Mega Performance" mit 45W oder ein Ultra-Performance mit 59W zum 15W-TDP-Tiger-Lake gibt.

Das 15W-Modell schafft nur 650 Punkte (R15) was schon gut-konfigurierte 25W-Picassos schafften. Zwar mit +66% Mehr-Stromverbrauch (25W vs 15W), aber Picasso ist bald völlig veraltet.

Man darf ja nicht vergessen, dass es sich um ein Core i7-Modell handelt.
Die Abstriche von Core i7 auf Core i5 ist beim Tiger-Lake größer denn je.
Gerade die Single-Thread-Performance wird beim Core i5 nur mehr 4,2 statt 4,7 Ghz sein, was gleich 10% Weniger ist.

Ich hatte schon gedacht, sowie erwähnt, dass Intel vielleicht zuerst nur Core i7 zum Testen gibt.

Die Single-Thread-Performance ist sicher ganz nett, aber mit +15% bis +25% ,je nach Stromverbrauch, ist es jetzt auch nicht überwältigend, wenn man bedenkt, dass Zen3 +15 bis +17% IPC zulegen könnte. Damit könnte AMD gegen dem 15W-Modell ohne Takt-Steigerung aufschließen, gegen dem 28W-Modell mit 5% (+200 Mhz) Taktsteigerung.

PS:
Aber auch hier muss man die Zahlen mit Vorsicht sehen, und 3-5 Tests abwarten. Aber der erste Eindruck ist nicht besonders.

Walter White

Quote from: JKM on September 17, 2020, 16:22:12
In unseren ersten eigenen Benchmark mit einem Referenzsystem von Intel macht das neue Tiger Lake-U Topmodell, der Core i7-1185G7, einen hervorragenden Eindruck.

Auch bei 15-Watt ist die Performance von Tiger Lake durchaus ordentlich, dies lässt auch auf schnelle 6W-Varianten hoffen.


Also,
so rosig sieht Tiger-Lake leider nicht aus.

Der 28W-Modell schafft nur 860 Punkte (R15), was dem 6-Kern-Renoir mit vielleicht 20W entspricht. Aber die 860 Punkte entspricht nur 20% über den Ice-Lake mit 730 Punkte entspricht. Die Leaks bestätigten sich wohl nicht, außer dass ein 36W-Tiger-Lake mit 1060 Punkten so 45% schneller ist als der Ice-Lake mit 730 Punkte. "Das Problem", 36W bedeutet auch +44% Mehr-Stromverbrauch. Grad, dass es kein "Mega Performance" mit 45W oder ein Ultra-Performance mit 59W zum 15W-TDP-Tiger-Lake gibt.

Das 15W-Modell schafft nur 650 Punkte (R15) was schon gut-konfigurierte 25W-Picassos schafften. Zwar mit +66% Mehr-Stromverbrauch (25W vs 15W), aber Picasso ist bald völlig veraltet.

Man darf ja nicht vergessen, dass es sich um ein Core i7-Modell handelt.
Die Abstriche von Core i7 auf Core i5 ist beim Tiger-Lake größer denn je.
Gerade die Single-Thread-Performance wird beim Core i5 nur mehr 4,2 statt 4,7 Ghz sein, was gleich 10% Weniger ist.

Ich hatte schon gedacht, sowie erwähnt, dass Intel vielleicht zuerst nur Core i7 zum Testen gibt.

Die Single-Thread-Performance ist sicher ganz nett, aber mit +15% bis +25% ,je nach Stromverbrauch, ist es jetzt auch nicht überwältigend, wenn man bedenkt, dass Zen3 +15 bis +17% IPC zulegen könnte. Damit könnte AMD gegen dem 15W-Modell ohne Takt-Steigerung aufschließen, gegen dem 28W-Modell mit 5% (+200 Mhz) Taktsteigerung.

PS:
Aber auch hier muss man die Zahlen mit Vorsicht sehen, und 3-5 Tests abwarten. Aber der erste Eindruck ist nicht besonders.

Eigentlich ist der komplette Kommentar überflüssig. Wer eine CPU nur nach Cinebench-Ergebnissen bewertet, outet sich entweder als Hardcore-AMD-Fan oder hat einfach keine Ahnung. Nennt sich auch Cherrypicking. Im Artikel ist gut dargelegt, wo Tiger Lake seine Stärken und Schwächen hat. Und mal ernsthaft: wer arbeitet mit Cinema 4D? 0,03 Prozent der Anwender? Und dann noch dazu in einem Ultrabook? Das als Anhaltspunkt zu verwenden, um einen Prozessor wie Tiger Lake schlechtzureden ist einfach nur beschränkt. Ich bin kein Fan von Intels "Real World Performance"-Ding, aber dann im krassen Gegenteil nur Cinebench als Wert zählen zu lassen, noch dazu den Multi-Wert, ist fernab jeglicher Realität.

Mel_Fox_76

#4
Das sich hier alle auf die CPU-Leistung konzentrieren....
in welchen Bereichen ist eine erheblich größere CPU-Leistung erforderlich? Der knapp 3 Jahre alte i5 8250U in meinem ThinkPad E480 bereitet mir keinen Kummer.
Eher schon die AMD RX550 die sehr häufig an ihre Grenzen kommt. Die Intel UHD 620 im Prozessor natürlich noch viel eher. Seitdem tat sich kaum etwas bei Intel. Allerdings bei AMD. Beim Ryzen 7 4700U ist die Leistung immerhin sehr nah an der dedizierten RX550, was gut ist, aber letztlich kein Fortschritt für die Officebooks oder Ultrabooks ohne GPU oder mit Nvidia MX250/330 bzw AMD RX550/640 etc.
Immerhin ist die integrierte GPU im Ryzen 7 4800U eine weitere leichte Steigerung, ABER
die integrierte GPU im Tiger Lake i7 scheint jetzt mal richtig viel mehr zu leisten und damit die Spielefähigkeit der Klasse wesentlich zu erhöhen.
Diese Geräte haben im Regelfall ein zu schwaches Kühlsystem als das eine 1650 Max-Q oder wenigstens 1050 Max-Q bzw. MX 450 möglich wäre. Mit der neuen integrierten Tiger Lake GPU wird es möglich.
Und damit ist das ein Riesenfortschritt und nicht nur ein beliebiges Jahresupdate.

JKM

Immerhin ist die integrierte GPU im Ryzen 7 4800U eine weitere leichte Steigerung, ABER
die integrierte GPU im Tiger Lake i7 scheint jetzt mal richtig viel mehr zu leisten und damit die Spielefähigkeit der Klasse wesentlich zu erhöhen.


Entscheidend ist die Effizienz,
womit AMD die Gaming-Performance um +55% Steigerung konnte, während die CU von 11 auf 8 reduziert wurde.

Und die Effizienz ist beim Tiger-Lake noch etwas unklar.
Zu große iGPUs haben "das Problem", dass der GPU-Takt beim Gaming dann sehr stark sinkt. Vorallem, bei schlechter Effizienz noch stärker sinkt.
Und dann ist das Reale Gaming plötzlich doch nicht mehr so gut, wie es die einfachen Tests bzw. GPU-Only-Tests es zeigen mögen.

Intel hat beim Tiger-Lake wohl massiv in iGPU-Performance aufgeholt was für eine Marktführer eh bitter nötig wäre. Aber Fakt ist, dass nicht Renoir sondern Cezanne der eigentliche Konkurrent ist, der vielleicht wieder nicht über die reine iGPU in Sachen Games zulegen könnte, sondern über die erhöhte CPU-Effizienz bzw. IPC der CPU.

Ich habe mir den 8-Kern-Renoir aus Prinzip gekauft. Hat ja eh nur 50 Euro mehr gekostet. Ich hätte nicht gedacht, dass ich dann davon so begeistert sein werde, weil 8-Kerne zu haben, bedeutet diese auch in 15W zu bekommen, womit jeder einzelne Kern entsprechend effizient ist, als wenn man 6 oder 4-Kerne @ 15W hätte.

Peter723422

Zwei  pflichtkäufe dieses jahr auf die ich mich wirklich freue:
ein schickes 14 zoll tiger lake laptop, mit einem  super display,  fast geräuschlos mit midrange gaming performance..;)

Dazu das neue apple macbook pro mit ARM Prozessor architektur, Akku soll dank der stromsparenden ARM-Architektur samt Apple-Optimierungen 15 bis 20 Stunden durchhalten, das klingt doch nett

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