Autor Thema: Im Test: AMD A6-1450 APU "Temash"  (Gelesen 1748 mal)

Till Schönborn

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Im Test: AMD A6-1450 APU "Temash"
« am: Mai 13, 2013, 15:56:57 »
Der Hoffnungsträger. Gut 2,5 Jahre nach "Bobcat" bringt AMD den Nachfolger seiner erfolgreichen Low-Voltage-Architektur auf den Markt. Die neuen APUs "Kabini" und "Temash" sollen sowohl in Notebooks als auch Tablets zum Einsatz kommen. Wir unterziehen das Quad-Core-Modell A6-1450 einem ersten Test.


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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU "Temash"
« Antwort #1 am: Mai 14, 2013, 09:59:23 »
Ich finde es merkwürdig, dass ihr manchmal nen Atom, manchmal nen Trinity, dann wieder mehrere Ivy Bridges mit dem Temash vergleicht:
Warum gibt es nicht immer Vergleichswerte zum Atom?
Das ist doch der Hauptkonkurrent! Auch nen Vergleich mit nem A4-Trinity wäre interessant gewesen, da dieser ja von Temash mit beerbt werden soll!
Mit ner HD 4000 zu vergleichen finde ich hingegen vollkommen überzogen...

Nichts desto Trotz ist der Artikel aber schön geschrieben und besonders interessant, da sonst noch niemand die Hand an das Thema gelegt hat!
mittlerweile tatsächlicher XMG-Käufer:
P502, 3612qm, GTX 660m, 256GB Samsung 830, FHD Non-Glare, BluRay, beleuchtete Tastatur

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU "Temash"
« Antwort #2 am: Mai 14, 2013, 10:08:01 »
Noch etwas allgemeines:
Ich fände es sinnvoller in solchen Performance-Regionen auch mit machbaren und praktisch verwertbaren Spielen zu benchen: Wohl die wenigsten werden versuchen mit einem solchen Subnotebook Sleeping Dogs zu spielen:
Nehmt für solche Performanceregionen doch mal lieber nen paar Klassiker:

http://www.gog.com/gamecard/system_shock_2
http://www.gog.com/gamecard/anachronox
http://www.gog.com/gamecard/planescape_torment

Oder nen paar Indie-Spielchen:
http://www.gog.com/gamecard/faster_than_light
http://www.gog.com/gamecard/deponia
http://www.gog.com/gamecard/defcon
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Till Schönborn

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU "Temash"
« Antwort #3 am: Mai 14, 2013, 11:24:21 »
Hallo,

leider sind nicht zu allen Vergleichsgeräten Benchmarks vorhanden (teils auch aus technischen Gründen, der Z2760 ist nicht 64-Bit-fähig) – wir mussten uns darum leider auf vorhandene Werte beschränken.

Wir werden aber versuchen, in zukünftigen Kabini-/Temash-Tests zumindest die subjektiven Eindrücke einiger älterer Spiele zu ergänzen. :)

gmp

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #4 am: Mai 14, 2013, 16:02:37 »
Wieso hat umpcportal 1,4 Ghz für MT ans laufen bekommen?

Till Schönborn

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #5 am: Mai 14, 2013, 18:01:00 »
Hallo,

das ist eine gute Frage, die wir bislang nicht beantworten können. Es gibt beim Aspire V5-122P keine Möglichkeit, den ominösen "Turbo Dock Modus" explizit zu aktivieren. Der normale Turbo ermöglicht zwar auch die 1,4 GHz, aber eben nur bei teilweiser Auslastung des Chips. Die Taktreduktion greift übrigens sofort, wir können also ein temperaturbedingtes Heruntertakten definitiv ausschließen.

blub08

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #6 am: Mai 14, 2013, 20:18:13 »
Hallo,

habt ihr mal in den Windows-Akkueinstellungen geschaut?
Habe kein win8, aber bei win7 kann man da die max. und min. Taktraten festlegen.

Eine andere Idee wäre noch, mal im CCC nachzu schauen.
Da kann ich zumindest beim PhenomII an der Taktschraube drehen...


Gruß

Till Schönborn

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #7 am: Mai 14, 2013, 20:58:57 »
Hallo,

all dies haben wir natürlich bereits kontrolliert:

Im Höchstleistungs-Profil stehen minimaler und maximaler Leistungszustand auf 100%; damit bewegt sich die Kerntaktrate (solange kein Throttling auftritt) wie im Test gemessen zwischen 1,0 und 1,4 GHz je nach Auslastung. Änderungen hier führen lediglich dazu, dass die Taktrate noch geringer ausfällt.

Ein CCC gibt es bei der APU nicht, sondern lediglich ein "Vision Engine Control Center". Hier sind lediglich die PowerPlay-Einstellungen für die GPU vorhanden. Wir haben alle Messungen mit "Leistung maximieren" durchgeführt.

Abschließend noch der Hinweis auf eine kleine Ergänzung im Test: Die maximale Taktrate der APU scheint nicht 500, sondern nur 400 MHz zu sein, die allerdings konstant anliegen. Desweiteren läuft der verbaute DDR3L-1600 Speicher nur auf 533 MHz (DDR3-1066). Beides muss kein Bug des Testsystems sein, da AMD bislang noch keine offiziellen Spezifikationen veröffentlich hat. Einige Anwendungen erkennen die Grafikeinheit auch nicht als Radeon HD 8280(G), sondern als Radeon HD 8250.
« Letzte Änderung: Mai 14, 2013, 21:00:58 von Till Schönborn »

gmp

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #8 am: Mai 14, 2013, 21:26:58 »
CCC und Vision blabla ist das gleiche. Gibt es eigentlich keinen neueren Treiber? Cat 12.1 scheint mir nicht aktuell zu sein. Euer 3dmark11 Wert liegt gar nicht so weit weg von AMDs eigener Angabe. Habt ihr bei AMD mal angefragt, wie sich dieser turbo Dock Modus aktivieren lässt? Es gibt immerhin erste Geräte zu kaufen. Die Unklarheiten fördern ja nicht gerade das Interesse. Es müsste im Interesse von AMD liegen, die Unklarheiten beiseite zu räumen. Es kann natürlich sein, dass Acer den turbo Dock Modus untersagt weil die Kühlung darauf nicht ausgelegt ist.

Till Schönborn

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #9 am: Mai 15, 2013, 09:35:44 »
Wir werden an dem Thema dran bleiben, Detailinfos direkt von AMD sollte man sich allerdings erst zur offiziellen Vorstellung der Plattform erhoffen. Bis dahin sollte man erstmal davon ausgehen, dass hier beim Acer kein Turbo Dock verfügbar ist; ich werde das im Laufe des Tages noch ausführlicher im Artikel hervorheben.

Der Test des Aspire V5 ist übrigens in Arbeit, wird aber noch ein paar Tage dauern.

Edgar_Wibeau

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #10 am: Mai 15, 2013, 11:58:36 »
Interessanter Test - und vor allem sauschnell - noch vor Release der CPU und als eine der ersten Seiten im Web :-)

Mit der Gleichsetzung zu den Brazos-2.0-APUs der 18W-Klasse wäre ich allerdings sehr sehr vorsichtig. Ihr schreibt ja, dass die TDP zwischen 8 und 15 Watt liegen könnte. Schaut man sich die Daten der Embedded-Variante an http://heise.de/-1847438 dann sieht man, dass eine Kabini-APU mit 4 Kernen, höher eingestufter GPU (HD8330E statt HD8280G) und 1,5 GHz STANDARDTAKT bei vier Kernen eine TDP von 15 Watt aufweist.

Die getestete APU ist jedoch mit 4x 1,0 GHz und niedrigerer GPU-Einordnung spezifiziert und zudem für den Tablet-Betrieb vorgesehen. Ein Rating im Bereich der Notebook-APU mit 1,5 GHz Standardtakt ist nicht angebracht, da ihr den Dock-Modus ja bisher nicht aktivieren konntet.

Da es sich also um eine APU für den Tablet-Makt handelt, bei denen AMD es schon zuvor geschafft hat, bei gleichen Takten die TDP von 9W (C-60) auf 4W (Z-60) zu drücken, ist davon auszugehen, dass die TDP des A6-1450 eher im unteren Bereich der 8W-15W-Annahme liegt.

http://products.amd.com/en-us/NotebookAPUDetail.aspx?id=4
http://products.amd.com/en-us/NotebookAPUDetail.aspx?id=56

Insofern ist die Schlussfolgerung, dass die Single-Threaded-Leistung sich zur Vorgänger-APU nicht wesentlich verbessert hat (sinngemäß) für mich nicht nachvollziehbar. Hier müsste definitiv eine ebenfalls mit 15W geratete Kabini-APU herangezogen werden, also die nicht-Embedded-Variante des GX-415GA (4x 1,5 GHz Basistakt) vermutlich namens A4-5000* oder des GX-217GA (2x 1,65 GHz Basistakt), vermutlich E2-3000*. Auch diese dürften über einen Turbo verfügen, wenngleich das nicht sicher ist.

*) http://www.golem.de/news/kabini-hp-kuendigt-notebook-mit-amds-jaguar-kernen-an-1305-99208.html

Wenn ihr also innerhalb der gleichen TDP-Klasse den Fortschritt beurteilen wollt und für Kabini/Jaguar nur die Daten des A6-1450 vorliegen, sollte die Vergleichsbasis wohl der C-70 statt des E2-1800 sein. Pro-MHz-Leistung als Vergleichsbasis ist IMHO nicht zielführend, sondern nur Leistungsdaten bei gleicher TDP oder gleichem Realverbrauch (der CPU, nicht des Geräts - zugegeben sehr schwierig bei Notebooks).

Die Verbrauchsmessungen im fertigen Notebook, die nahezulegen versuchen, dass die APU eher im oberen Bereich der 8-15W liege, halte ich ebenfalls für wenig zielführend, da in solchen Preiswert-Geräten gern mal an der ganz falschen Stelle gespart wird - das sieht man ja auch am winzigen Akku (was hätte das Gerät für Laufzeiten haben können) und dem trotzdem nicht gerade niedrigen Gewicht. CPU-Spannungswandler, Mainboardkomponenten und Netzteil sorgen hier für erhebliche Unsicherheiten, die Effizienz liegt sicherlich unterhalb derer eines hochwertigen Ultrabooks oder Tablets.

Die vielen Zeilen ranken sich jetzt aber nur um das eine Detail, mit welcher Bobcat-APU dieses jaguar-basierte Modell als ungefährer Nachfolger zu vergleichen wäre. Bis auf dieses eine Detail der Vergleichs-Zuordnung zum E2-1800 finde ich den Test jedoch sehr interessant und aufschlussreich, weiter so! Ich bin gespannt auf den Test des eigentlichen Notebooks - und umso mehr auf die folgenden (hoffentlich) höherwertigen Geräte anderer Hersteller (matte Bildschirme und Gehäuse, mehr Fokus auf Akkulaufzeit, höhere Bildschirm-Auflösungen, Ultrabook-artige Geräte), wie auch die Temash-Tablets.

Edit: Ergänzungen
« Letzte Änderung: Mai 15, 2013, 13:28:28 von Edgar_Wibeau »

Hansblub

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #11 am: Mai 15, 2013, 13:20:58 »
ganz passabler test, das manko ist hier aber wie immer, das eine Tabletcpu von amd hier als gegner ausschließlich i3, pentium und celeron als vergleichsmodelle in den benchmarks hat. so objektiv kann der artikel also nicht wirklich gedacht worden sein.

gmp

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #12 am: Mai 15, 2013, 14:26:52 »
Es ist völlig Wumpe, als was die CPU gedacht ist. Hier wurde ein Notebook getestet. Ein Vergleich ist völlig legitim.

Klaus Hinum

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU
« Antwort #13 am: Mai 15, 2013, 17:34:26 »
Bezüglich Turbo Dock wurde mir von AMD (Product Manager) gesagt das er nicht dediziert aktiviert werden kann. Die APU sollte durch die integrierten Managmentfunktionen erkennen wie hoch sie takten kann.
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Till Schönborn

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Re: Im Test: AMD A6-1450 APU \
« Antwort #14 am: Mai 15, 2013, 19:22:34 »
Noch kurz zu den Vergleichs-CPUs: Ziel war es, zum einen ein möglichst breites Spektrum abzudecken, zum anderen aber auch einen Vergleich verschiedener Architekturen zu ermöglichen. So ist der i3-3217U sicher kein perfekter Gegner, der Z2760 durch seine niedrigere TDP und passive Kühlbarkeit auch nicht – aber so erkennt man, wie sich die sowohl weiter nach oben als auch nach unten skalierbare Jaguar-Architektur platziert.

Ich habe nun wie angekündigt den fehlenden Turbo Dock Modus noch einmal deutlicher hervorgehoben.

 

 
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